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Pflegeberatung: Wer hat Anspruch und wie läuft sie ab?
Eine Pflegeberatung hilft pflegenden Angehörigen und pflegebedürftigen Personen, die Leistungen der Pflegeversicherung optimal zu nutzen. Wer erstmals einen Antrag auf Leistungen stellt oder seine Pflegesituation verbessern möchte, sollte daher eine Pflegeberatung in Anspruch nehmen.Was versteht man unter Pflegeberatung?Eine Pflegeberatung ist ein gesetzlich verankertes Angebot der Pflegeversicherung, das sowohl der pflegebedürftigen Person als auch pflegenden Angehörigen umfassende Unterstützung bietet. Pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen haben Anspruch auf Pflegeberatung, insbesondere bei der Beantragung von Leistungen oder wenn sich die Pflegesituation verändert. Ziel ist es, den individuellen Unterstützungsbedarf zu ermitteln und passende Maßnahmen zu planen.Im Beratungsgespräch werden die Leistungen der Pflegeversicherung erklärt, Möglichkeiten der häuslichen und stationären Pflege aufgezeigt sowie Hilfsmittel, Wohnraumanpassungen und Entlastungsangebote besprochen. Auch die Organisation von Pflegediensten, Schulungen für pflegende Angehörige und regionale Unterstützungsangebote können Teil des Gesprächs sein.Die Pflegeberatung kann telefonisch, persönlich zu Hause oder in einer Beratungsstelle stattfinden. Die Pflegeberatung kann vor, während oder nach einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst stattfinden. Sie ist für Versicherte kostenlos und wird in der Regel von der Pflegekasse organisiert.Warum Sie die Pflegeberatung nutzen solltenEine Pflegeberatung bietet nicht nur Orientierung im oft unübersichtlichen System der Leistungen der Pflegeversicherung, sondern hilft auch, den individuellen Unterstützungsbedarf von pflegebedürftigen Personen und pflegenden Angehörigen realistisch einzuschätzen. Wer frühzeitig eine Pflegeberatung in Anspruch nimmt, erhält wertvolle Informationen zu finanziellen Hilfen, geeigneten Pflegeformen und Entlastungsangeboten.Gerade beim ersten Antrag auf Leistungen ist es wichtig, die Möglichkeiten der Pflegeversicherung vollständig auszuschöpfen. Hier erfahren Betroffene, wie sie notwendige Hilfsmittel beantragen, welche Wohnraumanpassungen möglich sind und wie sich der Alltag für alle Beteiligten leichter gestalten lässt.Die Beratung schützt zudem vor Überlastung der pflegenden Angehörigen, da sie aufzeigt, welche Unterstützung – etwa durch Pflegedienste oder Ehrenamtliche – entlasten kann. So trägt die Pflegeberatung wesentlich dazu bei, die Pflegequalität zu sichern und die Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern.Wer hat Anspruch auf Pflegeberatung?Der Anspruch auf Pflegeberatung ist im Sozialgesetzbuch (SGB XI) geregelt und gilt für alle, die erstmals einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung stellen – unabhängig davon, ob es sich um die pflegebedürftige Person selbst oder um pflegende Angehörige handelt.Sobald der Antrag bei der Pflegekasse eingegangen ist, muss diese aktiv eine Pflegeberatung anbieten. Ziel ist es, den individuellen Unterstützungsbedarf zu klären und einen maßgeschneiderten Versorgungsplan zu entwickeln.Anspruchsberechtigt sind: Pflegebedürftige mit (noch nicht festgestelltem) Pflegegrad, sobald ein Antrag gestellt wurde Pflegende Angehörige, die Unterstützung, Schulung oder Entlastung benötigen Bevollmächtigte oder gesetzliche Betreuer der pflegebedürftigen PersonDer Anspruch besteht kostenlos und ist unabhängig vom Einkommen oder Vermögen. Auch wenn der Medizinische Dienst die Begutachtung bereits durchgeführt hat, bleibt die Pflegeberatung relevant, um die Empfehlungen aus dem Gutachten in konkrete Maßnahmen umzusetzen.(Quelle: § 7a SGB XI)Tipp: Die Pflegeberatung kann wiederholt in Anspruch genommen werden – zum Beispiel, wenn sich der Gesundheitszustand ändert, ein höherer Pflegegrad beantragt wird oder neue Leistungen der Pflegeversicherung relevant werden.Inhalte der PflegeberatungDie Pflegeberatung deckt alle wichtigen Themen ab, die für die Versorgung einer pflegebedürftigen Person und die Entlastung der pflegenden Angehörigen relevant sind. Zentrale Inhalte sind die Erklärung der Leistungen der Pflegeversicherung, wie Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Entlastungsbetrag oder Zuschüsse für Wohnraumanpassungen.Beratende zeigen auf, wie der Antrag auf Leistungen gestellt wird und welche Unterlagen nötig sind. Zudem informieren sie über regionale Unterstützungsangebote, Hilfsmittelversorgung und Möglichkeiten der Kurzzeit- oder Verhinderungspflege.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, damit der Pflegebedarf realistisch eingeschätzt wird. Auch Schulungen für pflegende Angehörige und Tipps zur Organisation des Pflegealltags gehören dazu.Ablauf einer PflegeberatungEine Pflegeberatung verläuft strukturiert, damit die pflegebedürftige Person und die pflegenden Angehörigen einen klaren Überblick über die nächsten Schritte erhalten. Kontaktaufnahme: Nach dem Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung meldet sich die Pflegekasse, um einen Termin für die Beratung anzubieten. Diese kann telefonisch, persönlich in einer Beratungsstelle oder zu Hause stattfinden. Erfassung der Situation: Zu Beginn wird der aktuelle Pflege- und Unterstützungsbedarf ermittelt. Hierbei spielen auch Ergebnisse des Medizinischen Dienstes eine Rolle, falls bereits eine Begutachtung stattgefunden hat. Beratung zu Leistungen: Der Berater stellt die Leistungen der Pflegeversicherung vor – von Pflegegeld über Pflegesachleistungen bis zu Entlastungsbeträgen. Ebenso werden Hilfsmittel, Wohnraumanpassungen und mögliche Unterstützungsdienste thematisiert. Erstellung eines individuellen Versorgungsplans: Alle besprochenen Punkte werden in einem Plan festgehalten, der konkrete Maßnahmen und Ansprechpartner enthält. Nachbetreuung: Auch nach der Beratung kann man erneut Kontakt aufnehmen, zum Beispiel bei Veränderungen der Pflegesituation oder beim Wunsch nach weiteren Leistungen.Wer darf eine Pflegeberatung durchführen?Eine Pflegeberatung darf nur von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden, die über umfassendes Wissen zu den Leistungen der Pflegeversicherung sowie zu pflegerischen, medizinischen und sozialen Aspekten verfügen. Dazu zählen anerkannte Beratungsstellen, anerkannte ambulante Pflegedienste und von der Pflegekasse beauftragte Pflegefachkräfte, sofern die Durchführung der Beratung durch einen zugelassenen Pflegedienst vor Ort oder eine anerkannte Beratungsstelle mit nachgewiesener pflegefachlicher Kompetenz nicht gewährleistet werden kann. (Quelle: § 37 Abs. 3b SGB XI)Unterstützung für den Pflegealltag mit FLEXXI findenEine gute Pflegeberatung hilft dabei, passende Leistungen und Unterstützungsangebote zu finden. Im nächsten Schritt stellt sich für viele Familien die Frage, wie die empfohlene Unterstützung konkret organisiert werden kann.Genau hier setzt FLEXXI an.Über die FLEXXI App können Sie qualifizierte Pflege- und Betreuungskräfte für die häusliche Unterstützung finden – flexibel, bedarfsgerecht und passend zu Ihrer individuellen Situation.Ob Entlastung im Alltag, Unterstützung bei der Grundpflege oder Hilfe während einer Verhinderungspflege: FLEXXI hilft dabei, passende Unterstützung schnell und unkompliziert zu organisieren.Häufige Fragen zur PflegeberatungKostet die Pflegeberatung etwas?Nein, die Pflegeberatung ist für Sie kostenlos. Sie wird von der Pflegekasse finanziert und kann sowohl von der pflegebedürftigen Person als auch von den pflegenden Angehörigen in Anspruch genommen werden. (Quelle: § 7a SGB XI)Muss ich einen Antrag stellen, um Pflegeberatung zu erhalten?Nein, das ist nicht zwingend notwendig. Der Anspruch auf eine Pflegeberatung entsteht, sobald ein Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung gestellt wurde. Die Pflegekasse ist dann verpflichtet, aktiv eine Beratung anzubieten. Sie können die Pflegeberatung aber auch unabhängig von der Erstbeantragung jederzeit erneut anfordern – etwa bei veränderten Pflegesituationen.Wird die Beratung dokumentiert?Ja. Der Beratungsinhalt wird in einem individuellen Versorgungsplan festgehalten. Dieser enthält Empfehlungen, konkrete Maßnahmen und Ansprechpartner. Die Dokumentation hilft, die Umsetzung zu verfolgen, und ist auch für spätere Leistungen der Pflegeversicherung relevant.Gibt es Pflichttermine für Pflegeberatung?Ja, wenn Pflegegeld bezogen wird, sind regelmäßige Beratungseinsätze vorgesehen. Bei Pflegegrad 2 und 3 muss die Beratung alle sechs Monate erfolgen. Bei Pflegegrad 4 und 5 ist die Beratung ebenfalls alle sechs Monate verpflichtend. Zusätzlich kann freiwillig alle drei Monate eine Beratung in Anspruch genommen werden. Bei Pflegegrad 1 besteht ein Anspruch auf eine halbjährliche Beratung, diese ist jedoch freiwillig.Die Beratung findet grundsätzlich in der häuslichen Umgebung statt. Bis einschließlich 31. März 2027 kann auf Wunsch jede zweite Beratung per Videokonferenz durchgeführt werden.Diese Beratungseinsätze dienen der Qualitätssicherung und sollen pflegende Angehörige bei Fragen und Herausforderungen im Pflegealltag unterstützen.(Quelle: § 37 Abs. 3 SGB XI)..
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Juni 23, 2026
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Unterstützung für pflegende Berufstätige: Neue Initiativen in der Pflegepolitik
Kernaussagen:In Deutschland zeichnet sich ein Wendepunkt ab für Berufstätige, die gleichzeitig als pflegende Angehörige tätig sind. Bundesfamilienministerin Lisa Paus unterstreicht in einem Gastbeitrag für t-online die drängende Notwendigkeit, die Bedingungen für diese Doppelbelastung tragende Bevölkerungsgruppe zu verbessern. Ihr Appell für mehr Zeit und Flexibilität im Berufsalltag dieser Menschen ist ein klares Signal für einen anstehenden Wandel.Ein Blick auf die Realität pflegender BerufstätigerRund vier Millionen Menschen in Deutschland stehen täglich vor der Herausforderung, Beruf und Pflege miteinander zu vereinbaren. Diese "informelle" Pflege, oft ausgeführt neben einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung, bringt zahlreiche finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten mit sich. Die momentan verfügbaren staatlichen Unterstützungsangebote reichen bei Weitem nicht aus, um diesen Personenkreis angemessen zu entlasten.Die Forderung nach VeränderungMinisterin Paus macht deutlich, dass es nicht hinnehmbar ist, dass pflegende Angehörige finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. "Wer Pflegeverantwortung übernimmt, darf nicht in die Armutsfalle rutschen", betont sie. Ihr Ziel ist es, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, Beruf und Pflege besser miteinander zu vereinbaren, ohne dass pflegende Angehörige aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden.Gesellschaftliche Verantwortung und der Weg nach vorneDie Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist keine Privatangelegenheit, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Engagement muss daher weitreichend sein, um die Situation für pflegende Angehörige zu verbessern und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Bundesregierung zeigt sich entschlossen, notwendige Veränderungen anzustoßen und den pflegenden Angehörigen die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen.FazitDer von Ministerin Paus angestoßene Diskurs markiert einen ersten Schritt hin zu einer verbesserten Unterstützung für pflegende Berufstätige. Die Herausforderungen sind groß, doch die Bereitschaft zur Veränderung scheint vorhanden zu sein. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um den Worten Taten folgen zu lassen. Doch die Richtung ist klar: Es geht darum, eine Balance zu finden, die es ermöglicht, Beruf und Pflege ohne finanzielle Nachteile und mit der notwendigen Flexibilität zu vereinbaren.Mit der Betonung auf individuelle und gesellschaftliche Verantwortung, setzt dieser Ansatz ein starkes Zeichen für eine inklusive und gerechtere Zukunft für pflegende Berufstätige in Deutschland.Lesen Sie den vollständigen Artikel hier...
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Juli 14, 2024
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Die Qual der Wahl: Ausbildung oder Studium in der Pflege?
Die Entscheidung für eine Karriere in der Pflege ist heute vielfältiger denn je. Mit der Einführung des generalistischen Pflegeberufs stehen angehenden Pflegekräften sowohl Ausbildungswege als auch die Möglichkeit eines Studiums offen. Doch wie entscheidet man sich zwischen Ausbildung und Studium? Welche Kriterien spielen dabei eine Rolle? Hier ist ein Überblick über die Unterschiede, Zugangsvoraussetzungen und die Eignung der beiden Wege.Unterschiede zwischen Ausbildung und Studium:Die beiden Wege unterscheiden sich vor allem durch ihre Zugangsvoraussetzungen und die wissenschaftliche Komponente. Das Pflegestudium legt einen höheren Wert auf wissenschaftliche Inhalte und bietet eine intensivere Vorbereitung auf die Steuerung von Pflegeprozessen.Was hat sich für Studierende geändert?Seit dem Inkrafttreten des Pflegestudiumstärkungsgesetzes erhalten Pflegestudierende eine Vergütung, was das Studium attraktiver macht. Es ist nun dual organisiert, wobei Studierende einen Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung abschließen und eine Ausbildungsvergütung erhalten.Zugangsvoraussetzungen:Für die Pflegeausbildung benötigt man in der Regel einen mittleren Schulabschluss, während für das Pflegestudium eine Hochschulzugangsberechtigung erforderlich ist. Berufserfahrung und abgeschlossene berufliche Pflegeausbildungen können den Zugang zum Studium erleichtern und dieses verkürzen.Für wen eignet sich welcher Weg?Die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium hängt davon ab, wo und wie man später arbeiten möchte. Personen mit Abitur könnten eher zum Studium tendieren, während die Ausbildung sich für diejenigen eignet, die sich vor allem für die direkte Patientenversorgung interessieren. Interesse an analytischem Denken und die Gestaltung von Pflegeprozessen sprechen eher für das Studium.Warum in der Pflege arbeiten?Die Pflegeberufe bieten attraktive Verdienstmöglichkeiten und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Trotz anfänglicher Vorbehalte ermutigen Experten wie Maja Schendel dazu, Praktika zu absolvieren und die Vielfalt der Pflegeberufe kennenzulernen. Oftmals führen persönliche Erfahrungen zu einer Begeisterung für den Beruf, die man vorher nicht erwartet hätte.Die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium in der Pflege ist eine wichtige Weichenstellung für die berufliche Zukunft. Indem man die eigenen Interessen, Fähigkeiten und Karriereziele sorgfältig abwägt, kann man den richtigen Weg für sich finden und sich auf eine erfüllende und herausfordernde Karriere in der Pflege vorbereiten.Link zum Artikel..
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Juli 09, 2024
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PPBV: Ein Meilenstein für den Pflegeberuf
Die Pflegepersonalbemessungsverordnung (PPBV), die ab dem 1. Juli 2024 in Kraft tritt, markiert einen bedeutenden Fortschritt für den Pflegeberuf in Deutschland. Diese Verordnung ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen und Verhandlungen zwischen verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens und soll die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften nachhaltig verbessern. Um die Bedeutung und die Auswirkungen der PPBV besser zu verstehen, ist es hilfreich, auch die Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0) und das Pflegekompetenzgesetz zu kennen.Was ist die PPBV? Die PPBV ist eine gesetzliche Verordnung, die die Anwendung und Umsetzung eines Personalbemessungssystems in der stationären Krankenpflege regelt. Ihr Hauptziel ist es, sicherzustellen, dass Krankenhäuser ausreichend und bedarfsgerecht Pflegepersonal bereitstellen. Dies soll nicht nur die Qualität der Pflege verbessern, sondern auch die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte optimieren. Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR), bezeichnete die Einführung der PPBV als historischen Meilenstein und einen bedeutenden Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs.Die Rolle der PPR 2.0 Die PPR 2.0 (Pflegepersonalregelung 2.0) spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der PPBV. Die PPR 2.0 ist ein Instrument zur Bemessung des Pflegebedarfs in Krankenhäusern. Es wurde entwickelt, um den tatsächlichen Pflegeaufwand systematisch zu erfassen und zu bewerten. Durch diese genaue Ermittlung des Pflegebedarfs kann bestimmt werden, wie viele Pflegekräfte erforderlich sind, um eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.Die PPR 2.0 entstand durch die Zusammenarbeit des Deutschen Pflegerats, der Gewerkschaft ver.di und der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Ihre Erprobung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in die nun verabschiedete PPBV ein. Irene Maier, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats, betonte die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit und die positiven Auswirkungen der neuen Verordnung auf die Pflegeberufe.Das PflegekompetenzgesetzDas Pflegekompetenzgesetz ergänzt die PPBV, indem es die Kompetenzen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten von Pflegekräften stärkt. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Aus- und Weiterbildung im Pflegebereich zu fördern und die beruflichen Perspektiven für Pflegekräfte zu erweitern. Zusammen mit der PPBV trägt das Pflegekompetenzgesetz dazu bei, die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.Warum ist die PPBV jetzt so wichtig?Die Einführung der PPBV kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der Pflegeberuf steht vor großen Herausforderungen, darunter der Fachkräftemangel und die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen. Durch die PPBV soll die Anzahl der Pflegekräfte bedarfsgerecht erhöht werden, was zu einer Entlastung des bestehenden Personals führt. Dies verbessert nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern erhöht auch die Attraktivität des Berufs für neue Fachkräfte.Hoffnungen und ErwartungenMit der PPBV verbinden sich große Hoffnungen für die Zukunft des Pflegeberufs. Pflegekräfte erwarten, dass ihre Arbeitsbelastung durch eine bedarfsgerechte Personalbemessung verringert wird. Dies ermöglicht ihnen, sich besser auf die Pflege der Patienten zu konzentrieren und ihre Aufgaben mit höherer Qualität zu erfüllen. Darüber hinaus soll die PPBV dazu beitragen, den Pflegeberuf attraktiver zu machen, was langfristig zu einem Zustrom neuer Fachkräfte führen könnte.Die Kombination aus der PPBV, der PPR 2.0 und dem Pflegekompetenzgesetz bildet einen wichtigen Rahmen, um die Herausforderungen im Pflegebereich zu bewältigen und eine qualitativ hochwertige Pflege sicherzustellen. Diese Maßnahmen zeigen, dass die Pflege in Deutschland eine zentrale Rolle spielt und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Pflegekräften höchste Priorität hat.Link zum DPR Newsletter..
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Juli 08, 2024
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Weiterbildung - und Karrieremöglichkeit als Pflegefachkraft
In einer kürzlich durchgeführten Umfrage des Gesundheits- und Bildungsunternehmen SRH zeigte sich, dass das Wissen über den Pflegeberuf und dessen berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in der breiten Öffentlichkeit stark unterschätzt wird. Trotz der allgemeinen Anerkennung der Bedeutung der Pflege, sind sich viele Menschen nicht über die Vielfalt und das Potenzial dieses Berufs bewusst.Umfrageergebnisse und ihre BedeutungDie Umfrage ergab, dass 84% der Befragten glauben, dass Pflegeberufe in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Dies unterstreicht die wachsende Relevanz dieser Berufsfelder, insbesondere in einer alternden Gesellschaft, die zunehmend auf qualifizierte Pflegekräfte angewiesen ist. Der attraktivste Aspekt des Berufs ist die gesellschaftlich relevante Tätigkeit, die vielen Menschen am Herzen liegt.Interessanterweise variieren die Präferenzen je nach Altersgruppe. Junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren schätzen besonders die persönliche Beziehung zu den Bedürftigen. Das zeigt, dass der Pflegeberuf für die jüngere Generation mehr als nur eine Arbeitsstelle ist – es ist eine Möglichkeit, bedeutungsvolle Beziehungen aufzubauen und einen direkten positiven Einfluss auf das Leben anderer zu haben. Auf der anderen Seite sehen Personen ab 65 Jahren den Sicherheitsaspekt als besonders wichtig an, was auf die stabilen und sicheren Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem Sektor hinweist.Trotz dieser positiven Sichtweisen konnte etwa ein Viertel der Befragten keine spezifischen Merkmale nennen, die sie am Pflegeberuf attraktiv finden. Dies deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung noch immer unzureichend über die zahlreichen Vorteile und Karrieremöglichkeiten in der Pflege informiert ist. Hier liegt eine große Herausforderung, aber auch eine Chance, durch gezielte Informationskampagnen das Image des Pflegeberufs zu verbessern.Herausforderungen und MissverständnisseEin Hauptproblem ist, dass die Aufgaben und die vielfältigen Möglichkeiten im Pflegeberuf oft nicht bekannt sind. Zwar erkennen viele Menschen Tätigkeiten wie die Vorbereitung und Verabreichung von Medikamenten oder die Überwachung von Patienten und der medizinischen Versorgung, aber wichtige Aufgaben wie die Qualitätskontrolle der medizinischen Versorgung sind weniger bekannt. Darüber hinaus gaben nur 10,9% der Befragten an, dass sie sich der Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Pflegeberuf bewusst sind. Dabei sind es genau diese Möglichkeiten, die den Pflegeberuf besonders machen. Susanne Vohs, Verwaltungs- und Pflegedirektorin am SRH Zentralklinikum Suhl und Sprecherin des SRH Pflegeboards, betont: „Die möglichen Weiterbildungs- und Karriereschritte machen den Pflegeberuf besonders attraktiv.“Vielseitigkeit und Karrierechancen im PflegeberufDie Vielseitigkeit des Pflegeberufs wird oft übersehen. Pflegende werden in vielen Abteilungen und Fachbereichen eingesetzt, darunter der Operationssaal, das Qualitätsmanagement und das Projektmanagement. Die Pflege bietet vielfältige Karrierechancen und Weiterbildungswege. Pflegekräfte können sich auf bestimmte medizinische Fachgebiete spezialisieren oder in leitende Positionen aufsteigen. Weiterbildungsmöglichkeiten reichen von Fachweiterbildungen, wie z.B. in der Intensivpflege oder Anästhesie, bis hin zu akademischen Abschlüssen, wie einem Bachelor oder Master in Pflegewissenschaften. Beispiele für Berufe nach der Weiterbildung sind:Krankenpflege-Koordinator*inPflegedirektor*inPflegefachkraft in der NotaufnahmeDarüber hinaus bieten Studiengänge weitere Aufstiegschancen, darunter:PflegedienstleitungPflegemanagementPflegeberatungPflegeforschungLehreErmutigung zur Berufswahl in der PflegeEs ist wichtig, dass mehr Menschen über die attraktiven Aspekte und die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf informiert werden. Dies sollte eine Priorität für Bildungseinrichtungen und die Regierung sein, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und mehr junge Menschen für diese wichtige Karriere zu gewinnen. Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften wird in den kommenden Jahren weiter steigen, und es liegt an uns, diesen Beruf zu fördern und zu unterstützen.Es ist an der Zeit, diese Chancen stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und damit nicht nur die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern, sondern auch die Qualität der Pflege zu sichern.Selbständigkeit in der PflegeErfahren Sie mehr über die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf und die Vorteile, die Selbständigkeit mit sich bringt, indem Sie an unserem Webinar mit unserer Brand Ambassador Joyce Githara, einer erfahrenen Krankenschwester und Gründerin von Expats Nurses Germany, teilnehmen. Im Webinar wird Joyce, spezifisch auf die häufigsten Fragen eingehen und aus ihrer eigenen Erfahrung berichten:Welche Schritte muss ich folgen, um selbstständig zu werden?Welche Kosten sind damit verbunden?Wie kann ich als selbstständige Krankenschwester beginnen? usw.FLEXXI App: Sogar mehr Vorteile als selbständige PflegefachkraftVermittlung von Patienten: Wir helfen Ihnen, Patienten zu finden, indem wir als Vermittler zwischen Pflegekräften und Pflegebedürftigen agieren.Unabhängigkeit: Jeder Auftrag ist unabhängig, sodass Sie keine langfristigen oder regelmäßigen Verpflichtungen eingehen müssen.Flexibilität: Sie können wählen, wo, wann und wie viel Sie arbeiten möchten.Eigenständige Entscheidungen: Sie haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob Sie einen Auftrag annehmen oder nicht.Höhere Einkommen: Addieren Sie Ihr Gehalt mit dem, was Sie mit FLEXXI verdienen Möchten Sie Ihr Einkommen direkt beeinflussen und ihn maximieren? Laden Sie die FLEXXI Team App herunter! ..
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Juli 03, 2024
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Mein Weg in die Selbstständigkeit als Krankenschwester! Mit Joyce Githara, selbständige Krankenschwester
Was?: Kostenlosen Online Seminar: Mein Weg in die Selbstständigkeit als Krankenschwester! Mit Joyce Githara, selbständige Krankenschwester Wo?: Online auf YouTube Wer?: Joyce Catherine Njeri Githara, Krankenschwester und Brand Ambassador bei FLEXXI Care, und Dr. jur. Rudolf King, Gründer von FLEXXI Care. FLEXXI Care eGuide: So werden Sie mit FLEXXI selbstständig in der Pflege Erfahren Sie mehr über die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf und die Vorteile, die Selbständigkeit mit sich bringt, indem Sie an unserem Webinar mit unserer Brand Ambassador Joyce Githara, einer erfahrenen Krankenschwester und Gründerin von Expats Nurses Germany, teilnehmen.In diesem Webinar erhalten Sie Einblicke direkt von einer erfahrenen Krankenschwester über den Weg in die Selbstständigkeit, mögliche Herausforderungen und wichtige Aspekte, die es zu beachten gilt. Joyce Githara, Krankenschwester und Brand Ambassador bei FLEXXI Care, führt Sie durch ihre eigene Geschichte der Selbstständigkeit. Als kenianische Staatsbürgerin teilt sie wertvolle Erfahrungen und Einsichten, die sie auf ihrem Weg gesammelt hat. Zusammen mit Dr. jur. Rudolf King, dem Gründer von FLEXXI Care, wird sie alle Ihre Fragen zum Thema "Selbstständigkeit in der Pflege" umfassend beantworten, wie zum Beispiel:Welche Schritte muss ich folgen, um selbstständig zu werden?Welche Kosten sind damit verbunden?Wie kann ich als selbstständige Krankenschwester beginnen?Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?Wie kann ich meine Einkünfte maximieren?Welche Herausforderungen kommen auf mich zu und wie gehe ich damit um?Nutzen Sie die Gelegenheit, von einer Expertin zu lernen, und erfahren Sie, wie die FLEXXI App Sie unterstützen kann, flexible und lukrative Aufträge zu erhalten, selbst über Ihre Arbeitszeiten zu bestimmen und von den Vorteilen der Selbständigkeit zu profitieren. Wo?Online suf YouTube.Wer?Joyce Catherine Njeri Githara, Krankenschwester und Brand Ambassador bei FLEXXI Care, und Dr. jur. Rudolf King, Gründer von FLEXXI Care.Jetzt hier anschauen!So können Sie auch bequem von zu Hause aus erfahren, wie man als Pflegefachkraft selbstständig wird!eGuide: So werden Sie mit FLEXXI selbstständig in der PflegeDer Weg dahin scheint kompliziert zu sein, aber mit dem neuen kostenlosen FLEXXI Care Guide ist er nun endlich ganz einfach! Der FLEXXI Care Guide ist ideal für alle, die sich für eine Karriere in der Pflege interessieren und den ersten Schritt in die Selbständigkeit wagen wollen.Wir leiten Sie durch sieben einfache Schritte und gehen detaillierte auf benötigte Dokumente, den Zeitaufwand und die Kosten ein. Letzteres umfasst etwas Kosten für bestimmte Dokumente und Versicherungen. Danach sind Sie selbstständig in der Pflege. Zudem bekommen Sie Tipps und Tricks rund um das Thema Steuern und Versicherungen als Freiberufler und können sich so optimal auf Ihren Start in die Selbständigkeit vorbereiten.Die Informationen in unserem Guide, hat der Gründer von FLEXXI Care und gelernter Rechtsanwalt, Dr. Rudolf King, persönlich zusammengetragen, um sicherzustellen, dass alle rechtliche Vorschriften beachtet werden.Dieser Guide ist primär für Pflegekräfte und Schwestern im Raum München gedacht, aber die Anforderungen sind ähnlich in ganz Deutschland. In dem Guide wird genau beschrieben, an welche Behörde man sich melden muss, welche Dokumente benötigt werden und welche Anforderungen es gibt, um selbstständig in der Pflege zu arbeiten.Um alle Informationen zu erhalten, laden Sie sich jetzt den kostenlosen FLEXXI Care Guide herunter...
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Juli 01, 2024
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Die hohe Krankheitsrate in der Altenpflege: Ein alarmierendes Zeichen
Die Pflegebranche steht vor erheblichen Herausforderungen, und eine der alarmierendsten ist die hohe Krankheitsrate unter Altenpflegekräften. Daten der Krankenkasse Barmer zeigen, dass es unter Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz in keiner anderen Berufsgruppe mehr krankheitsbedingte Fehlzeiten gibt als in der Altenpflege. Diese Erkenntnisse werfen ein Schlaglicht auf die dringende Notwendigkeit, die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern.Rekordverdächtige FehlzeitenIm vergangenen Jahr meldeten sich Altenpflegekräfte in Rheinland-Pfalz durchschnittlich an 39,7 Tagen krank, wie der aktuelle Barmer-Gesundheitsreport zeigt. Dieser Wert übertrifft den bereits hohen Negativrekord des Vorjahres von 36,4 Tagen. Im Vergleich dazu liegt die Zahl der Krankheitstage aller bei der Barmer Versicherten in Rheinland-Pfalz bei durchschnittlich 24,6 Tagen. Auch die Techniker Krankenkasse (TK) verzeichnete in Pflegeberufen insgesamt im Schnitt 31,7 Krankheitstage, was deutlich über dem Schnitt aller Berufsgruppen von 20,4 Tagen liegt.Psychische Erkrankungen an der SpitzeDer Gesundheitsreport zeigt, dass psychische Erkrankungen wie Depression der häufigste Grund für Fehltage in der Altenpflege sind. Auch Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen und Atemwegserkrankungen wie Schnupfen und Husten tragen erheblich zu den Fehlzeiten bei. Verletzungen wie Verstauchungen und Bänderrisse kommen ebenfalls häufig vor.Handlungsbedarf bei den ArbeitsbedingungenDunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland, betont, dass Arbeitgeber in der Pflege für bessere Arbeitsbedingungen sorgen müssen. Dazu gehören planbare und familienfreundliche Arbeitszeiten sowie mehr Ausbildungsplätze für Pflegehilfskräfte. Ein verbessertes betriebliches Gesundheitsmanagement könnte ebenfalls zur Reduzierung der Krankheitsrate beitragen. Übungen zur Vorbeugung von Rückenschmerzen und Kurse gegen Stress und psychische Belastungen sollten verstärkt angeboten werden. Dieses Problem wird nämlich durch das neue Pflegekompetenzgesetz behandelt, wo der Gesundheitsminister Karl Lauterbach Fokus auf der Aufwertung des Pflegeberufs liegt. Psychische Belastung und ihre UrsachenDie hohe psychische Belastung für Pflegekräfte resultiert nicht nur aus den körperlich anspruchsvollen Aufgaben, sondern auch aus der ständigen Konfrontation mit schweren Krankheitsverläufen und dramatischen Todesfällen. Diese emotionalen Herausforderungen erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen und machen deutlich, dass Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz in der Pflege dringend notwendig sind.Innovative Ansätze zur Entlastung der PflegekräfteEine Möglichkeit zur Entlastung der Pflegekräfte und zur Bewältigung der hohen Krankheitsrate bietet die FLEXXI App. Mit FLEXXI können Pflegebedürftige schnell und einfach qualifizierte Pflegekräfte für kurzfristige Einsätze finden. Die App ermöglicht es, ausgebildete Pflegekräfte zu buchen und dabei den Stundenlohn sowie die spezifischen Aufgaben festzulegen. Da bei Flexxi ausschließlich selbstständige Pflegekräfte aktiv sind, entfallen für die Einrichtungen Arbeitgeberpflichten und Steuerfragen. Diese flexible Lösung kann dazu beitragen, den Druck auf festangestellte Pflegekräfte zu verringern und somit ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.Laden Sie jetzt die FLEXXI app herunter!Lesen Sie den Artikel hier...
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Juni 12, 2024
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Die Herausforderung der Überlieger: Ein wachsendes Problem in Krankenhäusern
Kernaussagen: Die moderne Gesundheitsversorgung steht vor zahlreichen Herausforderungen, von denen eine immer drängender wird: die sogenannten "Überlieger". Diese Patienten haben ihren Krankenhausaufenthalt bereits abgeschlossen, können jedoch nicht entlassen werden, da es an geeigneten Nachversorgungsmöglichkeiten fehlt. Dieses Problem betrifft das Regionsklinikum Hannover (KRH) in besonderem Maße.Die moderne Gesundheitsversorgung steht vor zahlreichen Herausforderungen, von denen eine immer drängender wird: die sogenannten "Überlieger". Diese Patienten haben ihren Krankenhausaufenthalt bereits abgeschlossen, können jedoch nicht entlassen werden, da es an geeigneten Nachversorgungsmöglichkeiten fehlt. Dieses Problem betrifft das Regionsklinikum Hannover (KRH) in besonderem Maße.Überlieger blockieren wertvolle Ressourcen Im Klinikalltag von Prof. Jan Rudolf Ortlepp, ärztlicher Direktor des KRH und Chefarzt für Innere Medizin am Krankenhaus Laatzen, sind Überlieger ein erhebliches Problem. Auf seiner Station, die über 28 Betten verfügt, sind regelmäßig viele Plätze von Patienten blockiert, die längst hätten entlassen werden müssen. Diese Betten fehlen dann bei Notfällen. Laut Ortlepp sind etwa 15 Prozent der Betten auf seiner Station mit Überliegern belegt. Das führt dazu, dass jährlich rund 600 Notfälle abgewiesen werden müssen.Fachkräftemangel verschärft die Situation Die Problematik der Überlieger ist eng mit dem Fachkräftemangel in der Pflege verbunden. Auch wenn das KRH mit digitalen Lösungen zur Kapazitätsplanung arbeitet, fehlt es oft an ausreichend Personal, um diese Maßnahmen effektiv umzusetzen. Die Situation wird dadurch verschärft, dass Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste aufgrund des Personalnotstands zunehmend nur noch einfach zu pflegende Patienten annehmen können.Die Rolle der häuslichen Pflege Ein Großteil der Pflegebedürftigen wird zu Hause versorgt, meist von Angehörigen. Doch auch diese familiäre Unterstützung stößt an ihre Grenzen, insbesondere wenn die Pflegebedürftigen keinerlei soziale Kontakte mehr haben. Prof. Ortlepp spricht von einer "Pandemie der Einsamkeit", die dazu führt, dass immer mehr schwerkranke und vereinsamte Menschen in Krankenhäusern landen, ohne dass ihre Nachversorgung geregelt ist.Lösungsansätze und zukünftige Maßnahmen Um der wachsenden Zahl an Überliegern entgegenzuwirken, plant das KRH die Einrichtung einer eigenen Kurzzeitpflege am Standort Laatzen. In einer derzeit leer stehenden Station sollen rund 20 Plätze geschaffen werden, die Entlastung für alle KRH-Standorte bieten könnten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ein geeigneter Betreiber gefunden wird.Ein moderner Ansatz zur Unterstützung: Die FLEXXI App Eine weitere Möglichkeit zur Bewältigung der Herausforderungen von Überliegern im Krankenhaus ist die Nutzungder FLEXXI App. MitFLEXXI können Sie schnell und einfach qualifizierte Pflegekräfte für die Verhinderungspflege finden. Bis zu drei Wochen im Voraus können Sie ausgebildete Pflegekräfte für alle Leistungen der Verhinderungspflege per App buchen und dabei den Stundenlohn und die Aufgaben, die übernommen werden sollen, selbst festlegen. Wenn Sie einmal die passende Pflegekraft gefunden haben, können Sie diese immer wieder für Unterstützung während Ihrer Abwesenheit buchen, sodass die pflegebedürftige Person eine vertraute Bezugsperson hat. Buchen Sie eine Verhinderungspflege ganz unkompliziert über FLEXXI und gewährleisten Sie eine zuverlässige und professionelle Pflege Ihrer Angehörigen während Ihrer Abwesenheit. Laden Sie jetzt die FLEXXI app herunter!Lesen Sie den Artikel hier. ..
FLEXXI Care
Juni 10, 2024
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Wie Sie die FLEXXI App verwenden
Effiziente Pflegevermittlung durch FLEXXI App FLEXXI Care bietet eine digitale Plattform zur sofortigen Buchung freiberuflicher Pflegekräfte. Nutzer können die App herunterladen, sich registrieren und Pflegekräfte buchen. Die App erlaubt das Festlegen von Pflegepräferenzen und die Auswahl von Anbietern, die über eine Berufshaftpflichtversicherung und ein polizeiliches Führungszeugnis verfügen. Wie Sie FLEXXI verwenden Benötigen Sie zuverlässige und qualifizierte Pflegekräfte für sich selbst oder Ihre Angehörigen? FLEXXI Care ist hier, um Ihnen zu helfen. Die FLEXXI App ist eine digitale Buchungsplattform, die es Ihnen ermöglicht, freiberufliche Pflegekräfte sofort zu buchen und Ihnen Flexibilität und Bequemlichkeit bietet. In diesem Artikel werden wir Sie durch den Prozess der Verwendung der FLEXXI-App führen, um freiberufliche Pflegekräfte zu finden und zu buchen. FLEXXI-App herunterladen und installieren: Um loszulegen, besuchen Sie den App Store oder Google Play Store und suchen Sie nach der FLEXXI-App. Laden Sie die App auf Ihr iOS- oder Android-Gerät herunter und installieren Sie sie. Registrieren Sie sich: Nachdem Sie die App installiert haben, können Sie unter “Jetzt beginnen” direkt mit der Registrierung beginnen. Sie können sich mit Ihrer Handynummer registrieren oder mit Ihrer E-Mail einloggen. Wir schicken Ihnen einen Code, den Sie benötigen, um Ihr Profil freizuschalten. Geben Sie Ihre E-Mail und ein Passwort ein, um sich in Ihr Konto einzuloggen. Und voilà! Sie haben Ihr FLEXXI Konto erstellt oder sich erfolgreich eingeloggt! Vergessen Sie nicht, in Ihren Kontoeinstellungen Ihre Zahlungsmethode hinzuzufügen. Blog lesen, Freund empfehlen & verdienen und FLEXXI Care Podcast anhören: Sobald Sie sich registriert oder eingeloggt haben, werden Sie zu Ihren aktuellen Aufträgen geführt. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter und bleiben Sie informiert mit wertvollen Einblicken in die Pflege. Teilen Sie die FLEXXI App und erweitern Sie unsere Pflegegemeinschaft mit Freunden. Mit einem personalisierten Empfehlungscode haben nun beide Seiten die Möglichkeit, Prämien zu verdienen. Hören Sie sich in unserem FLEXXI Care Podcast, Diskussionen mit Pflege-Experten an. Standort festlegen und Auftrag erstellen Erstellen Sie einen Buchungsauftrag für eine Pflegekraft. Geben Sie die Postleitzahl für den Ort ein, an dem die Pflegeleistung erbracht werden soll, um herauszufinden, ob FLEXXI Care bereits in Ihrer Gegend verfügbar ist. Legen Sie Ihre Präferenzen fest: Als Nächstes werden Sie aufgefordert, Ihre Präferenzen festzulegen. Geben Sie die Art der Pflegekraft oder die Pflegedienste an, die Sie benötigen, wie z. B. medizinische Pflege, Begleitung oder Hilfe im Haushalt. Wir präsentieren Ihnen dann eine Auswahl an Pflegekräften, die Ihren Anforderungen entsprechen, und an die Sie direkt eine Einladung versenden können.Anbieterprofil-Privatsphäre Anbieter können wählen, ob ihr Profil öffentlich oder privat ist. Private Profile zeigen kein Profilbild und keine persönlichen Informationen, bis der Anbieter das Angebot akzeptiert hat. Wählen Sie Ihren Premium Anbieter Daraufhin haben Sie die Möglichkeit, zwischen den Anbietern zu filtern. Wir empfehlen die Dienste der Premium Anbieter, da sie ein erweitertes Polizeilisches Führungszeugnis und Haftpflichtversicherung haben. Sobald Sie den Filter angewendet haben, erhalten Sie eine Übersicht aller Premium Anbieter. Legen Sie Details des Auftrages fest: Im nächsten Schritt wählen Sie das Datum, die Uhrzeit und die gewünschte Dauer der Pflegedienstleistung aus. Danach legen Sie den Stundenlohn fest, den die Pflegekraft erhalten soll. Wir geben eine Empfehlung basierend auf dem durchschnittlichen Marktpreis, aber Sie können selbst entscheiden, wie viel Sie bezahlen möchten. Geben Sie abschließend die Adresse ein, wo der Auftrag ausgeführt werden soll.Profitieren Sie von längerer Unterstützung durch Anbieter mit verlängerten Arbeitszeiten. Auftrag bestätigen Bevor Sie den Auftrag absenden, sehen Sie eine Auftragsübersicht. Hier können Sie Änderungen vornehmen, falls Sie Fehler gemacht haben oder sich etwas geändert hat. Sie sehen auch den Gesamtbetrag des Auftrags, ohne versteckte Kosten. Unter "Kommentare" können Sie weitere Informationen zum Auftrag hinzufügen, wie z. B. besondere Ausrüstung oder besondere Anforderungen des Pflegebedürftigen, wie man die Haustür findet, oder wo man klingeln soll. Geben Sie auch Ihren Rabattcode ein, falls Sie einen haben. Drücken Sie abschließend "Auftrag aufgeben". Verfolgen und Verwalten von Buchungen: In der FLEXXI-App können Sie Ihre Buchungen verfolgen und verwalten. Sie haben Zugriff auf Details über die Pflegekraft, geplante Termine und Zeiten der Pflegedienste. Sie können auch Änderungen vornehmen oder Buchungen stornieren. Sie können innerhalb der ersten 15 Minuten nach Auftragsannahme kostenlos stornieren. Die Stornierungsbedingungen finden Sie hier. Chatten Sie mit Ihrer Pflegekraft: Sobald eine Pflegekraft Ihren Auftrag angenommen hat, wird dieser in Ihren aktuellen Aufträgen angezeigt. Sie können über das Chat-Symbol neben dem Namen der Pflegekraft im Voraus mit ihr kommunizieren und sie kennenlernen. Auftrag beenden oder verlängern Nachdem die Leistung erbracht wurde und Sie mit der Arbeit zufrieden sind, können Sie den Auftrag in der App abschließen. Sie haben auch die Möglichkeit, den Auftrag zu verlängern, falls Sie weitere Pflegeleistungen benötigen. Beachten Sie jedoch, dass die Pflegekraft der Verlängerung zustimmen muss, damit sie gültig ist. Die Zahlung erfolgt nach der Ausführung des Auftrags. Bewertungen und Trinkgeld: Nachdem der Pflegedienst erbracht wurde, können Sie Bewertungen und Rezensionen für die freiberufliche Pflegekraft abgeben. Ihr Feedback hilft anderen Benutzern, informierte Entscheidungen zu treffen und die Qualität der Plattform aufrechtzuerhalten. Wenn die erbrachte Arbeit besonders gut war, können Sie der Pflegekraft gerne auch ein Trinkgeld geben.Das bietet FLEXXI: Die Verwendung von FLEXXI zur Buchung freiberuflicher Pflegekräfte ist einfacher und effizienter. Die App bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, mit der Sie Pflegekräfte finden und buchen können, die Ihren spezifischen Anforderungen entsprechen. Mit seinem zuverlässigen Zahlungssystem und umfassenden Buchungsverwaltungsfunktionen bietet FLEXXI Care ein nahtloses Erlebnis. Laden Sie noch heute die FLEXXI-App herunter und entdecken Sie die Bequemlichkeit der Buchung freiberuflicher Pflegekräfte mit nur wenigen Klicks auf Ihrem Smartphone. Hinweis Hinweis FLEXXI Care stellt sicher, dass alle freiberuflichen Pflegekräfte auf der Plattform die erforderlichen Qualifikationen und Zertifizierungen besitzen. Benutzersicherheit und Qualität der Pflege haben oberste Priorität, und FLEXXI Care ergreift entsprechende Maßnahmen, um diese Standards aufrechtzuerhalten. ..
FLEXXI Care
Juni 06, 2024
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