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Die aktuelle Situation in der PflegeDie Pflegelandschaft in Deutschland sieht sich enormen Herausforderungen gegenüber. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung, basierend auf den Erfahrungen der Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin nach einer Hüft-OP, unterstreicht die Dringlichkeit für eine Reform. Die beschriebenen Mängel im Krankenhauspflegesystem sind ein deutlicher Weckruf: Es ist Zeit für eine Veränderung.Hauptprobleme im PflegebereichMangelnde persönliche Betreuung: Zegelins Erlebnis einer unzureichenden Grundpflege, darunter mangelnde Körperhygiene und fehlende persönliche Betreuung, spiegelt ein tiefgreifendes Systemversagen wider.Unzureichende Mobilisierung: Die Vernachlässigung der Mobilisierung nach der OP, überlassen den Physiotherapeuten ohne Unterstützung durch das Pflegepersonal, verdeutlicht eine fragmentierte Pflegepraxis.Personalmangel und Überlastung: Die Überlastung der Pflegekräfte aufgrund von Personalmangel führt zu einer Verschlechterung der Pflegequalität und bedarf dringender Aufmerksamkeit.Zegelin, eine renommierte Expertin auf ihrem Gebiet, erlebte während ihres Krankenhausaufenthalts, dass Patienten häufig sich selbst überlassen waren. Von mangelnder persönlicher Hygiene bis hin zu unzureichender Mobilisierung nach Operationen – ihre Beobachtungen werfen ein kritisches Licht auf den Zustand der Pflege in Krankenhäusern. Es ist alarmierend, dass selbst eine Fachkraft wie Zegelin unter diesen Bedingungen leiden musste. Ihr Erlebnis wirft ernsthafte Fragen darüber auf, wie wir als Gesellschaft diejenigen behandeln, die unserer Fürsorge am meisten bedürfen.Was Zegelins Erfahrung besonders besorgniserregend macht, ist die Erkenntnis, dass viele Pflegekräfte aufgrund der Arbeitsbedingungen und des Personalmangels gezwungen sind, unter ihrem Können zu arbeiten. Dies führt zu einem Teufelskreis aus Unzufriedenheit und Personalfluktuation, der nur durch umfassende Reformen durchbrochen werden kann.Das Bericht ist ein dringender Appell an Politik, Gesellschaft und die Pflegebranche selbst, gemeinsam an einer besseren Zukunft für die Pflege in Deutschland zu arbeiten. Es geht darum, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Pflegekräfte ihre Arbeit unter bestmöglichen Bedingungen verrichten können und Patienten die Fürsorge erhalten, die sie verdienen.FLEXXI Care: Lösungsansätze und ZieleBei FLEXXI Care sind wir uns dieser Probleme bewusst und setzen uns dafür ein, Lösungen anzubieten, die sowohl Pflegebedürftigen als auch Pflegekräften zugutekommen. Unser Ziel ist es, durch innovative Ansätze und technologische Unterstützung eine Brücke zwischen qualifizierter Pflege und den Bedürfnissen der Patienten zu schlagen. Wir glauben, dass durch die Stärkung der ambulanten Pflege und die Förderung von Flexibilität und Selbstbestimmung im Pflegeberuf sowohl die Arbeitsbedingungen verbessert als auch die Pflegequalität gesteigert werden kann.Maßnahmen für eine bessere PflegezukunftUnterstützung und Wertschätzung der Pflegekräfte: Der Schlüssel zu besserer Pflege liegt in der Anerkennung und Förderung unserer Pflegefachkräfte.Matching-System für individuelle Bedürfnisse: Wir verbinden qualifizierte Pflegefachkräfte mit Pflegebedürftigen, wobei wir individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten berücksichtigen.Flexible Arbeitsmodelle:  Wir ermöglichen Pflegekräften, ihre Berufung auszuüben, ohne ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen, durch flexible Arbeitszeiten und bedarfsgerechte Einsätze.Aufruf zum gemeinsamen HandelnDie Verbesserung der Pflegelandschaft in Deutschland erfordert ein gemeinsames Handeln. FLEXXI Care nimmt in diesem Prozess eine führende Rolle ein und bietet innovative Lösungen an, die auf eine Reform der Pflegebranche abzielen. Wir laden Sie ein, Teil dieser wichtigen Veränderung zu werden. Gemeinsam können wir eine Pflegeumgebung schaffen, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht wird.Lasst uns die Pflege in Deutschland gemeinsam verändern und eine Zukunft schaffen, in der die Pflege sowohl für Bedürftige als auch für Pflegekräfte gerecht und förderlich ist. FLEXXI Care steht an vorderster Front dieses Wandels. Schließen Sie sich uns an und werden Sie Teil der Lösung.Lesen Sie den Süddeutsche Artikel hier..
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Die aktuelle Situation in der PflegeDie Pflegelandschaft in Deutschland sieht sich enormen Herausforderungen gegenüber. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung, basierend auf den Erfahrungen der Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin nach einer Hüft-OP, unterstreicht die Dringlichkeit für eine Reform. Die beschriebenen Mängel im Krankenhauspflegesystem sind ein deutlicher Weckruf: Es ist Zeit für eine Veränderung.Hauptprobleme im PflegebereichMangelnde persönliche Betreuung: Zegelins Erlebnis einer unzureichenden Grundpflege, darunter mangelnde Körperhygiene und fehlende persönliche Betreuung, spiegelt ein tiefgreifendes Systemversagen wider.Unzureichende Mobilisierung: Die Vernachlässigung der Mobilisierung nach der OP, überlassen den Physiotherapeuten ohne Unterstützung durch das Pflegepersonal, verdeutlicht eine fragmentierte Pflegepraxis.Personalmangel und Überlastung: Die Überlastung der Pflegekräfte aufgrund von Personalmangel führt zu einer Verschlechterung der Pflegequalität und bedarf dringender Aufmerksamkeit.Zegelin, eine renommierte Expertin auf ihrem Gebiet, erlebte während ihres Krankenhausaufenthalts, dass Patienten häufig sich selbst überlassen waren. Von mangelnder persönlicher Hygiene bis hin zu unzureichender Mobilisierung nach Operationen – ihre Beobachtungen werfen ein kritisches Licht auf den Zustand der Pflege in Krankenhäusern. Es ist alarmierend, dass selbst eine Fachkraft wie Zegelin unter diesen Bedingungen leiden musste. Ihr Erlebnis wirft ernsthafte Fragen darüber auf, wie wir als Gesellschaft diejenigen behandeln, die unserer Fürsorge am meisten bedürfen.Was Zegelins Erfahrung besonders besorgniserregend macht, ist die Erkenntnis, dass viele Pflegekräfte aufgrund der Arbeitsbedingungen und des Personalmangels gezwungen sind, unter ihrem Können zu arbeiten. Dies führt zu einem Teufelskreis aus Unzufriedenheit und Personalfluktuation, der nur durch umfassende Reformen durchbrochen werden kann.Das Bericht ist ein dringender Appell an Politik, Gesellschaft und die Pflegebranche selbst, gemeinsam an einer besseren Zukunft für die Pflege in Deutschland zu arbeiten. Es geht darum, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Pflegekräfte ihre Arbeit unter bestmöglichen Bedingungen verrichten können und Patienten die Fürsorge erhalten, die sie verdienen.FLEXXI Care: Lösungsansätze und ZieleBei FLEXXI Care sind wir uns dieser Probleme bewusst und setzen uns dafür ein, Lösungen anzubieten, die sowohl Pflegebedürftigen als auch Pflegekräften zugutekommen. Unser Ziel ist es, durch innovative Ansätze und technologische Unterstützung eine Brücke zwischen qualifizierter Pflege und den Bedürfnissen der Patienten zu schlagen. Wir glauben, dass durch die Stärkung der ambulanten Pflege und die Förderung von Flexibilität und Selbstbestimmung im Pflegeberuf sowohl die Arbeitsbedingungen verbessert als auch die Pflegequalität gesteigert werden kann.Maßnahmen für eine bessere PflegezukunftUnterstützung und Wertschätzung der Pflegekräfte: Der Schlüssel zu besserer Pflege liegt in der Anerkennung und Förderung unserer Pflegefachkräfte.Matching-System für individuelle Bedürfnisse: Wir verbinden qualifizierte Pflegefachkräfte mit Pflegebedürftigen, wobei wir individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten berücksichtigen.Flexible Arbeitsmodelle:  Wir ermöglichen Pflegekräften, ihre Berufung auszuüben, ohne ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen, durch flexible Arbeitszeiten und bedarfsgerechte Einsätze.Aufruf zum gemeinsamen HandelnDie Verbesserung der Pflegelandschaft in Deutschland erfordert ein gemeinsames Handeln. FLEXXI Care nimmt in diesem Prozess eine führende Rolle ein und bietet innovative Lösungen an, die auf eine Reform der Pflegebranche abzielen. Wir laden Sie ein, Teil dieser wichtigen Veränderung zu werden. Gemeinsam können wir eine Pflegeumgebung schaffen, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht wird.Lasst uns die Pflege in Deutschland gemeinsam verändern und eine Zukunft schaffen, in der die Pflege sowohl für Bedürftige als auch für Pflegekräfte gerecht und förderlich ist. FLEXXI Care steht an vorderster Front dieses Wandels. Schließen Sie sich uns an und werden Sie Teil der Lösung.Lesen Sie den Süddeutsche Artikel hier..
Sandra Polo
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Wenn Angehörige plötzlich aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls pflegebedürftig werden, so ist dies in den meisten Fällen eine zunächst überfordernde Situation. Erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten Sie haben, um die Pflege kurzfristig zu organisieren und welche Leistungen Sie beantragen können, wenn ein plötzlicher Pflegefall eintritt.Plötzlicher Pflegefall: Was ist zu tun?Ein plötzlicher Pflegefall ist nicht nur ein Schock für nahestehende Personen, sondern bedeutet in vielen Fällen auch zahlreiche zu klärende Fragen. Als Akutmaßnahmen sollten Sie in den ersten Tagen folgendes organisieren:Beantragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber bis zu zehn Tage Auszeit, um die Pflege zu organisieren. Während dieser Zeit zahlt die Pflegekasse Ihnen Pflegeunterstützungsgeld als Entgeltersatzleistung.Liegen die Patientenverfügung und die Betreuungsverfügung vor? Diese Dokumente schaffen die rechtlichen Voraussetzungen, Entscheidungen für Ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu treffen und für Sie Pflegeleistungen zu beantragen.Holen Sie Fachpersonal hinzu, das abschätzen kann, wie hoch der Unterstützungsbedarf ist.Machen Sie sich ehrlich, ob Sie die notwendige Pflege allein in häuslicher Umgebung bewältigen können.Organisieren Sie sich bei Bedarf Unterstützung durch einen Pflegedienst oder selbstständige Pflegekräfte und andere Dienstleister wie einen Essenslieferservice.In Akutfällen können Sie auch über einen Kurzzeitpflegeplatz in einer stationären Einrichtung eine bedarfsgerechte Versorgung sicherstellen, bis die Bedingungen für die häusliche Pflege gegeben sind.Stellen Sie einen Antrag auf einen Pflegegrad bzw. eine Höherstufung. So stehen Ihnen zügig die Mittel zur bedarfsgerechten Finanzierung der Pflege zur Verfügung.Pflegeunterstützungsgeld bei plötzlichen PflegefallWenn bei einem Verwandten ein plötzlicher Pflegefall eintritt, benötigen Sie mit Sicherheit einige Tage Zeit, um mit der neuen Situation klarzukommen und eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren. Dafür steht Angestellten in Unternehmen mit mehr als 15 Mitarbeitern eine Auszeit von bis zu zehn Arbeitstagen zu. Während dieser Zeit zahlt die Pflegekasse sogenanntes Pflegeunterstützungsgeld als Entgeltersatzleistung. (Quelle: BMG)Längere Auszeit über die PflegezeitNicht immer sind zehn Tage ausreichend, um die neue Situation nach einem plötzlichen Pflegefall zu ordnen. Unter Umständen ist auch absehbar, dass Sie Ihre Angehörigen zeitnah auf ihrem letzten Weg begleiten werden. Über die Pflegezeit können Sie sich bis zu sechs Monate freistellen lassen, um Ihre Angehörigen in häuslicher Umgebung zu pflegen. Bis zu drei Monate ist eine Freistellung möglich, um nahe Angehörige bis zu drei Monate auf ihrem letzten Weg zu begleiten.Um die Pflegezeit zu beantragen, ist eine Bescheinigung der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) beim Arbeitgeber nachzuweisen. Während der Pflegezeit erhalten Sie keinen Lohn oder sonstige Lohnersatzleistungen. Um ihren Lebensunterhalt in dieser Zeit zu finanzieren, können Angehörige ein zinsloses staatliches Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beantragen. (Quelle: BMG)Sichere Unterbringung bei plötzlichen Pflegefall: Kurzzeitpflege im HeimTritt die Pflegesituation plötzlich und in akuter Form ein, kann es sinnvoll sein, zunächst eine stationäre Pflege zu organisieren, damit die pflegebedürftige Person bedarfsgerecht versorgt werden. Sie haben dann Zeit, sich für eine Form der Pflege zu entscheiden, entsprechende organisatorische Vorbereitungen zu treffen und Pflegeleistungen zu beantragen.Für die Kurzzeitpflege halten viele Seniorenheime Notfall-Plätze vor. Ist bereits mindestens Pflegegrad 2 festgestellt worden, kann die Kurzzeitpflege über das Kurzzeitpflegebudget der Pflegeversicherung finanziert werden. Dafür stehen pro Jahr maximal 1.774 € für bis zu acht Wochen zur Verfügung. Über das Budget für Verhinderungspflege kann diese Summe zusätzlich aufgestockt werden.(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4, § 42 Kurzzeitpflege)Nicht vergessen: Pflegegrad beantragenTritt ein Pflegebedarf plötzlich ein, ist es umso wichtiger, dass Sie zeitnah einen Antrag auf einen Pflegegrad stellen. Selbstverständlich ist auch eine Beantragung der Höherstufung nach einem plötzlichen Pflegefall möglich, wenn bisher beispielsweise erst Pflegegrad 1 vorlag. Der Antrag wird bei der Pflegekasse, die bei der Krankenkasse der zu pflegenden Person angesiedelt ist, eingereicht. Dort reicht ein formloser Antrag der betroffenen Person auf einen Pflegegrad aus, um den Antragsprozess in Gang zu setzen. Anschließend erhalten Sie von der Pflegekasse ein Formular, über das Pflegeleistungen beantragt werden können. Danach wird zur Begutachtung der Pflegebedürftigkeit ein Gutachter des Medizinischen Dienstes (gesetzliche Versicherung) bzw. ein sogenannter Medicproof (private Versicherung) entsendet. Auf der Basis dieses Gutachtens entscheidet die Pflegeversicherung über den Pflegegrad (1, 2, 3, 4 oder 5). Je höher der Pflegegrad, desto mehr Leistungen und desto höhere Budgets stehen zur Verfügung.Was tun, wenn die akuten Fragen geklärt sind?In den ersten Tagen nach dem Eintreten eines plötzlichen Pflegefalls ist es wichtig, eine bedarfsgerechte Pflege sicherzustellen und die ersten bürokratischen Prozesse in Gang zu setzen. Sind diese akuten Fragen geklärt, sollten Sie sich damit befassen, wie die Pflege weiter organisiert werden kann. Zunächst muss die grundsätzliche Entscheidung getroffen werden, ob die Pflege in einer stationären Einrichtung, im betreuten Wohnen, in einer Wohngruppe oder zu Hause erfolgen soll. Auch wenn sich natürlich viele Menschen wünschen, im eigenen Zuhause bleiben zu können: Wägen Sie die Vor- und Nachteile der häuslichen Pflege gut ab und analysieren Sie ehrlich, ob zu Hause eine bedarfsgerechte Pflege möglich ist. Entscheiden sich die pflegebedürftige Person und ihre Angehörigen für die häusliche Pflege, müssen entsprechende organisatorische Maßnahmen getroffen werden:Sind Sie in der Lage, alle Aufgaben der Grundpflege und einfache medizinische Pflegeaufgaben dauerhaft selbst zu leisten? Nutzen Sie die Mittel der Pflegeversicherung wie den Entlastungsbetrag und die Pflegesachleistungen, um sich über die ambulante Pflege professionelle Unterstützung an die Seite zu holen. Für den Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden ab Pflegegrad ebenfalls mit 40 Euro pro Monat bezuschusst. (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Ist eine dauerhafte oder eine punktuelle Unterstützung notwendig? Durch die Nutzung von Tages- und Nachtpflegeplätzen kann bei hohem Pflegebedarf eine sichere Betreuung sichergestellt werden, wenn pflegende Angehörige berufstätig sind oder Pflegebedürftige allein wohnen. Dafür stehen ab Pflegegrad 2 mindestens 689 Euro pro Monat zur Verfügung. (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Klären Sie, wie die Pflege zu Hause sichergestellt werden kann, wenn die Hauptpflegeperson ausfällt. Ab Pflegegrad 2 können Sie das Budget der Verhinderungspflege in Anspruch nehmen, um eine Vertretung durch ambulante Pflegedienste und andere professionelle Pflegedienstleister oder Verwandte und sonstige Ehrenamtliche zu finanzieren. (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Sind infolge der Pflegebedürftigkeit Anpassungen an der Wohnung nötig? Ab Pflegegrad 1 können Sie einmalig bis zu 4.000 Euro für entsprechende Umbaumaßnahmen beantragen. Zudem stehen monatlich 25,50 Euro für einen Hausnotruf zur Verfügung. (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Sind Ihre Arbeitsbelastung und die Pflege miteinander vereinbar? Überlegen Sie, ob Sie Ihre Stunden reduzieren wollen oder andere Ausgleichsmaßnahmen wie Home-Office oder flexiblere Arbeitszeiten notwendig sind, um die Pflege sicherzustellen, und sprechen Sie darüber mit Ihrem Arbeitgeber. Über das Pflegegeld kann ein finanzieller Ausgleich geschaffen werden. Die Entscheidung darüber obliegt natürlich der pflegebedürftigen Person.Liegen alle Vollmachten und Verfügungen vor, falls die pflegebedürftige Person wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann? Falls nicht, sollte dies unbedingt nachgeholt werden.Unterstützung bei plötzlichem Pflegefall über FLEXXI buchenFLEXXI unterstützt Angehörige bei der bedarfsgerechten Pflege. Auch bei einem plötzlichen Pflegefall finden Sie über FLEXXI schnell die passende Unterstützung. Über die FLEXXI-App können Sie Ihren Unterstützungsbedarf und Ihren Wunschstundenlohn eingeben – wir verbinden Sie dann mit ausgebildeten, selbstständigen Pflegekräften, deren Leistungen von den Pflegekassen anerkannt werden. Sie benötigen akute Unterstützung? Wir sind für Sie da! Probieren Sie die FLEXXI-App direkt kostenfrei aus!..
Minela Kalebic
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Oft entwickelt sich eine Pflegebedürftigkeit schleichend. In einigen Fällen kann jedoch durch eine Erkrankung oder einen Unfall kurzfristige Pflege notwendig werden. Erfahren Sie hier, welche Rechte Arbeitnehmer haben und welche Unterstützungsleistungen der Pflegekasse infrage kommen, um kurzfristige Pflegebedarfe abzudecken.Kurzfristige Pflege: Was kann ich als Arbeitnehmer tun?Wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis arbeiten und bei Ihren nahen Angehörigen plötzlich ein Pflegebedarf auftritt, haben Sie das Recht, bis zu zehn Arbeitstage der Arbeit fernzubleiben, um eine bedarfsgerechte Pflege sicherzustellen. In diesem Zeitraum der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung zahlt die Pflegekasse sogenanntes Pflegeunterstützungsgeld als Entgeltersatzleistung. Dieses entspricht 100 Prozent des Nettoentgelts, wenn Einmalzahlungen in den letzten 12 Monaten vor Beginn der Pflegezeit gezahlt wurden, und 90 Prozent des Nettoentgelts, wenn es keine zusätzlichen Zahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld gab. Wenn Sie sich die Pflege mit einer anderen Person aufteilen, so muss auch der Anspruch auf das Pflegeunterstützungsgeld geteilt werden. Voraussetzungen, Pflegeunterstützungsgeld für die kurzfristige Pflege zu nutzenVoraussetzung für den Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld ist, dass die Pflegesituation akut eingetreten ist und es abzusehen ist, dass die pflegebedürftige Person einen Pflegegrad zuerkannt bekommt. Zudem muss es sich bei der pflegebedürftigen Person um nahe Angehörige handeln, zum Beispiel Eltern, Großeltern, Ehegatten, Lebenspartner, Geschwister oder Kinder. Der Arbeitgeber kann eine Bescheinigung über die voraussichtliche Pflegebedürftigkeit einfordern, aus der die Erforderlichkeit der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung hervorgeht. Auch für die Beantragung von Pflegeunterstützungsgeld ist eine ärztliche Bescheinigung erforderlich.(Quelle: BMG)Option für kurzfristige Pflege: Kurzzeitpflege im HeimNicht immer kann eine kurzfristige Pflege in häuslicher Umgebung organisiert werden. In diesem Fall kommt eine Kurzzeitpflege in stationärer Unterbringung infrage. Dafür halten die meisten Seniorenheime Notfall-Plätze vor. Liegt bereits mindestens Pflegegrad 2 vor, kann dafür das Kurzzeitpflegebudget der Pflegeversicherung genutzt werden. Hierfür stehen pro Jahr maximal 1.774 € für bis zu acht Wochen zur Verfügung. Zudem kann das Budget durch die Mittel für Verhinderungspflege aufgestockt werden.(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4, § 42 Kurzzeitpflege)Verlängerungsoption Pflegezeit Reichen zehn Tage nicht aus, um die neue Pflegesituation zu ordnen, haben Sie die Möglichkeit, in Pflegezeit zu gehen. Pflegende Angehörige können sich bis zu sechs Monate freistellen lassen, um die Pflege zu organisieren. Dafür ist eine Bescheinigung der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) als Nachweis beim Arbeitgeber erforderlich. Sie können die Pflegezeit auch nutzen, um nahe Angehörige bis zu drei Monate auf ihrem letzten Weg zu begleiten.Die Freistellung erfolgt unentgeltlich, Sie haben jedoch die Möglichkeit, ein zinsloses staatliches Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zu beantragen, um während der Pflegezeit Ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.(Quelle: BMG)Erste Schritte, wenn kurzfristige Pflege erforderlich wirdEin kurzfristig eingetretener Pflegebedarf stellt für viele Angehörige zunächst eine überfordernde Situation dar. Lassen Sie am besten zunächst durch Fachpersonal abklären, wie hoch der Unterstützungsbedarf ist. Davon ausgehend müssen Sie sich ehrlich klar machen, in welchem Umfang Sie diese Unterstützung selbständig leisten können. Hier ist eine ehrliche Bewertung der Situation für alle Beteiligten unerlässlich, damit es nicht zu permanenter Überforderung oder einer unzureichenden Versorgung des Pflegebedürftigen kommt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Unterstützungsoptionen, zum Beispiel die Versorgung durch Pflegedienstleister oder einen Essen Lieferservice. Über FLEXXI können Sie beispielsweise unkompliziert und flexibel per App Pflegedienstleistungen von ausgebildeten, selbständigen Pflegekräften buchen.Zudem sollten Sie einen Antrag auf einen Pflegegrad stellen. So stellen Sie sicher, dass Ihnen zeitnah finanzielle Unterstützung zur Verfügung steht, um eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren.Pflegegrad beantragen: So geht’sEin Pflegegrad kann mit einem formlosen Antrag bei der Pflegekasse, die bei der Krankenkasse der zu pflegenden Person angesiedelt ist, beantragt werden. Sie erhalten von der Pflegekasse dann ein Formular, über das Pflegeleistungen beantragt werden können. Die Pflegekasse entsendet daraufhin den Medizinischen Dienst mit einem Gutachter (gesetzliche Versicherung), bzw. bei einem privaten Versicherungsunternehmen einen Medicproof, der ein Gutachten über die Pflegebedürftigkeit erstellt. Auf Grundlage des Gutachtens fällt dann die Entscheidung über den Pflegegrad. Es gibt fünf Pflegegrade: 1, 2, 3, 4 und 5. Einige Unterstützungsleistungen stehen im Pflegegrad 1 noch nicht zur Verfügung. Zudem steigen die Zuweisungen, je höher der Pflegegrad ist.Kurzfristige Pflege über FLEXXI buchenSie benötigen kurzfristige Unterstützung für die Pflege Ihrer Angehörigen? Über FLEXXI finden Sie schnell und unkompliziert ausgebildete Pflegekräfte für alle Aufgaben, bei denen Unterstützungsbedarf besteht. Damit ermöglicht FLEXXI eine kurzfristige Unterstützung in akuten Pflegesituationen, ohne dass Sie sich mit Arbeitgeberpflichten auseinandersetzen müssen. Die bei FLEXXI gelisteten Pflegekräfte verfügen alle über eine pflegerische Qualifikation und sind selbstständig tätig. Damit werden Ihre Leistungen auch von den Pflegekassen anerkannt und sind erstattungsfähig.Selbstverständlich können Sie über FLEXXI auch langfristige Unterstützung für Ihre pflegebedürftigen Angehörigen buchen. Unsere Pflegekräfte übernehmen unter anderem folgende Aufgaben:medizinische PflegeGrundpflege (Körperpflege, Unterstützung beim Toilettengang etc.)haushaltsnahe Dienstleistungen (Kochen, Einkaufen, Putzen, Waschen etc.)Beschäftigung, (Lesen, Gesellschaftsspiele, Gedächtnistraining etc.)Begleitung zu FreizeitaktivitätenGesprächeErinnerungsarbeitFahrdiensteNachtwache und Nachtbereitschaft ...Probieren Sie FLEXXI direkt aus! Die Nutzung der App ist für Sie kostenfrei. Geben Sie einfach Ihren Unterstützungsbedarf und Ihren Wunsch-Stundenlohn ein und finden Sie passende Pflegekräfte...
Minela Kalebic
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Viele ältere Menschen wünschen sich, in häuslicher Umgebung gepflegt zu werden. Diesem Wunsch zu entsprechen, ist für viele Angehörige mit viel Aufwand verbunden. Erfahren Sie hier, welche Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen, um Angehörige zu Hause zu pflegen.Finanzielle Unterstützung, um Angehörige zu Hause zu pflegenMit dem Pflegegeld bekommen Pflegebedürftige die Möglichkeit, ihre Pflege selbstbestimmt zu gestalten. Ab Pflegegrad 2 erhalten sie über das Pflegegeld einen festen monatlichen Betrag, den sie flexibel einsetzen können, um professionelle Pflegedienstleister zu bezahlen, aber auch pflegenden Angehörigen oder sonstigen Ehrenamtlichen eine Entschädigung zu zahlen. Höhe Pflegegeld nach Pflegegrad:PflegegradHöhe Pflegegeld pro Monat (ab 01.01.2024)10 €2332 €3573 €4765 €5947 €(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Neben der direkten finanziellen Unterstützung durch das Pflegegeld wird die häusliche Pflege von Angehörigen auch in der Rentenversicherung honoriert. Wenn Sie mindestens zehn Stunden an zwei oder mehr Tagen pro Woche private Pflege leisten und nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind, zahlt die Pflegeversicherung Beiträge zur Rentenversicherung. Die Höhe der Beiträge ist vom Pflegegrad und der bezogenen Leistungsart abhängig und liegt zwischen 119,35 und 631,47 Euro monatlich (West) beziehungsweise zwischen 115,66 und 611,94 Euro monatlich (Ost). (Quelle: BMG)Leistungen der Pflegekasse, um Angehörige zu Hause zu pflegenÜber die Pflegekasse stehen mehrere Leistungen zur Verfügung, mit denen die häusliche Pflege finanziert werden kann. Anspruch und dessen Höhe sind vom Pflegegrad abhängig.EntlastungsbudgetBereits ab Pflegegrad 1 steht ein Entlastungsbudget in Höhe von 125 Euro pro Monat zur Verfügung, mit dem Sie Unterstützung finanzieren können, wenn Sie Ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Sie können diese Mittel beispielsweise nutzen, um Unterstützung im Haushalt bei Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen oder Fahrdienste zu finanzieren. Auch medizinische Pflegeleistungen oder eine stundenweise Betreuung können über das Entlastungsbudget finanziert werden.PflegesachleistungenAb Pflegegrad 2 steht ein Budget für Pflegesachleistungen zur Verfügung. Damit können professionelle Pflegedienstleister beauftragt werden, die beispielsweise bei der medizinischen Versorgung oder Aufgaben der Grundpflege unterstützen.Höhe Pflegesachleistungen nach Pflegegrad:PflegegradHöhe Pflegesachleistungen pro Monat (ab 01.01.2024)10 Euro2761 Euro31.432 Euro41.778 Euro52.200 EuroVerhinderungspflegeWenn Angehörige zu Hause pflegen, dann lastet auf ihnen eine große Verantwortung. Über das Budget für Verhinderungspflege soll sichergestellt werden, dass auch im Verhinderungsfall eine Betreuung der pflegebedürftigen Person sichergestellt werden kann. Fällt die Pflegeperson aufgrund dienstlicher Verpflichtungen (Dienstreisen, Prüfungen oder Fortbildungen), Krankheit, Urlaub oder anderer privater Verpflichtungen oder Auszeiten aus, so kann darüber ein Ersatz finanziert werden. Die Verhinderungspflege ist explizit nicht nur für den Notfall gedacht, sondern soll auch Erholung für pflegende Angehörige ermöglichen. Um die Verhinderungspflege erstmalig in Anspruch zu nehmen, muss eine Vorpflegezeit von mindestens sechs Monaten erfüllt sein. Zudem muss zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens Pflegegrad 2 vorliegen. Die Höhe des Budgets für Verhinderungspflege richtet sich neben dem Pflegegrad auch danach, ob die Pflege von professionellen Pflegedienstleistern oder nahen Verwandten erbracht wird. Das Budget kann bis zu einem Maximalbetrag um Leistungen aus der Kurzzeitpflege aufgestockt werden.Höhe Verhinderungspflege nach Pflegegrad pro Jahr:PflegegradVerhinderungspflege durch professionelles Pflegepersonalmit Umwidmung des Budgets für KurzzeitpflegeVerhinderungspflege durch nahe Angehörige10 €0 €0 €2bis zu 1.612 Eurobis zu 2.418 Eurobis zu 474,00 Euro3bis zu 1.612 Eurobis zu 2.418 Eurobis zu 817,50 Euro4bis zu 1.612 Eurobis zu 2.418 Eurobis zu 1.092,00 Euro5bis zu 1.612 Eurobis zu 2.418 Eurobis zu 1.351,50 EuroTages- und NachtpflegeViele Angehörige übernehmen die häusliche Pflege neben einer Berufstätigkeit. Zudem wohnen die pflegebedürftige Person und die Pflegeperson nicht immer zusammen. Für diese Fälle kann das Budget für Tages- und Nachtpflege genutzt werden. Damit kann tags- oder nachtsüber die ambulante Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung finanziert werden. Höhe Budget für Tages- und Nachtpflege nach Pflegegrad:PflegegradHöhe Tages- und Nachtpflege pro Monat (ab 01.01.2024)10 Euro2689 Euro31.298 Euro41.612 Euro51.995 EuroWeitere Leistungen der Pflegekasse zur Unterstützung der häuslichen PflegeDie genannten Leistungen sind aus finanzieller Sicht die größten Unterstützungen, wenn Sie Angehörige zu Hause pflegen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Leistungen der Pflegekasse, mit denen die häusliche Pflege unterstützt wird. Das sind:40 Euro pro Monat für verbrauchbare Pflegehilfsmittel25,50 Euro pro Monat für einen Hausnotrufeinmalig bis zu 4.000 Euro für Wohnraumanpassungen, die in Folge der Pflegebedürftigkeit notwendig sind (maximal 16.000 Euro pro Haushalt bei mehreren pflegebedürftigen Personen)(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Pflegeunterstützungsgeld und Pflegezeit als kurzfristige UnterstützungEine Pflegebedürftigkeit kann plötzlich und unerwartet eintreten, zum Beispiel weil sich der gesundheitliche Zustand durch eine Erkrankung oder einen Unfall rapide verschlechtert. Für diesen Fall stehen mit dem Pflegeunterstützungsgeld und der Pflegezeit zwei Leistungen zur Verfügung, die es Angehörigen ermöglichen, eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren.PflegeunterstützungsgeldAngestellte können bis zu zehn Tage Pflegeunterstützungsgeld als Entgeltersatzleistung erhalten, wenn bei ihren nahen Angehörigen (zum Beispiel Eltern, Großeltern, Ehegatten, Lebenspartner, Geschwister oder Kinder) plötzlich ein Pflegebedarf auftritt. Diese Zeit soll dazu genutzt werden, um die Pflege zu organisieren und einen Pflegegrad zu beantragen. Das Pflegeunterstützungsgeld wird von der Pflegekasse gezahlt. (Quelle: BMG)PflegezeitNicht immer reichen zehn Tage aus, um die neue Pflegesituation zu organisieren. Eventuell ist auch absehbar, dass die pflegebedürftige Person nur noch in ihren letzten Lebensmonaten begleitet wird. Für diesen Fall kommt eine Auszeit über die Pflegezeit infrage, um Angehörige zu Hause zu pflegen. Pflegende Angehörige können sich bis zu sechs Monate unentgeltlich von der Arbeit freistellen lassen, um die neue Pflegesituation zu organisieren oder ihre Angehörigen bis zu drei Monate auf dem letzten Weg zu begleiten. Die Pflegebedürftigkeit muss dafür über eine Bescheinigung der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) beim Arbeitgeber nachgewiesen werden. Da die Freistellung ohne Lohnersatzleistung erfolgt, kann beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ein zinsloses Darlehen beantragt werden, um den Lebensunterhalt während der Pflegezeit zu finanzieren. (Quelle: BMG)Unterstützung für die häusliche Pflege über FLEXXI buchenHolen Sie sich mit FLEXXI unkompliziert die passende Unterstützung, um Ihre Angehörigen zu Hause zu pflegen. Über die FLEXXI App können Sie ausgebildete, selbstständige Pflegekräfte für alle Aufgaben finden, bei denen Unterstützungsbedarf besteht. Alle bei uns gelisteten Pflegekräfte verfügen über eine pflegerische Qualifikation, sodass ihre Leistungen bei den Pflegekassen anerkannt sind und abgerechnet werden können.Unsere Pflegekräfte unterstützen Sie gern bei folgenden Aufgaben rund um die häusliche Pflege:medizinische PflegeGrundpflege (Körperpflege, Unterstützung beim Toilettengang etc.)haushaltsnahe Dienstleistungen (Kochen, Einkaufen, Putzen, Waschen etc.)Beschäftigung, (Lesen, Gesellschaftsspiele, Gedächtnistraining etc.)Begleitung zu FreizeitaktivitätenGesprächeErinnerungsarbeitFahrdiensteNachtwache und Nachtbereitschaft ...Damit ist FLEXXI eine echte Entlastung bei der Pflege von Angehörigen. Probieren Sie die App kostenfrei aus und suchen Sie professionelle Pflegekräfte gezielt für den benötigten Unterstützungsbedarf und Ihren Wunsch-Stundenlohn...
Minela Kalebic
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Die Pflege von Angehörigen ist eine große Verantwortung und ein Vollzeitjob – ohne geregelten Feierabend, Wochenenden oder Urlaub. Vielen pflegenden Angehörigen macht der Gedanke, selbst einmal auszufallen, daher große Sorgen. Erfahren Sie hier, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für pflegende Angehörige im Verhinderungsfall gibt.Verhinderungspflege: Unterstützungsleistung für den VerhinderungsfallDie Pflegekassen stellen für pflegebedürftige Personen ein Budget für Verhinderungspflege zur Verfügung, mit der die Abwesenheit von pflegenden Angehörigen überbrückt werden kann. Als Verhinderungsfall werden dabei nicht nur ungeplante Abwesenheiten wie Krankheit, Klinik- oder Reha-Aufenthalte anerkannt, die eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben, sondern auch berufsbedingte Abwesenheiten wie Dienstreisen, Lehrgänge oder Prüfungen und sogar private Abwesenheiten aufgrund von Urlaub oder privaten Terminen. Beispiele für tageweise Verhinderungsfälle:UrlaubKrankheit, auch psychische ErkrankungenKrankenhaus-AufenthaltReha-AufenthaltRuhetageFortbildungenDienstreisenBeispiele für stundenweise Verhinderungsfälle:PrüfungenFortbildungenwichtige Termine, z.B. beim Arzt oder auf ÄmternFreizeitaktivitäten, auch private TreffenDie Pflegekasse handelt im Verhinderungsfall der Pflegeperson also im Prinzip so, wie bei einem erkrankten Arbeitnehmer. Sie stellt sicher, dass während der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit ein Ersatz finanziert werden kann. Einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gibt es aber natürlich nicht. Dafür muss aber auch keine Arbeitsunfähigkeit durch den behandelnden Arzt attestiert werden.Die Verhinderungspflege kann durch einen ambulanten Pflegedienst oder durch ehrenamtliche Helfer geleistet werden. In vielen Fällen werden verschiedene Betreuungsmodelle kombiniert, um im Verhinderungsfall eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen.(Quelle: BMG)Wann besteht Anspruch auf Verhinderungspflege?Ein Anspruch auf Verhinderungspflege besteht ab Pflegegrad 2. Wird die Pflege für gewöhnlich in häuslicher Umgebung durch eine private Pflegeperson erbracht, so kann die Verhinderungspflege im Verhinderungsfall genutzt werden. Wird die Pflege hauptsächlich durch einen ambulanten Pflegedienst gewährleistet, besteht kein Anspruch auf Verhinderungspflege. Um die Verhinderungspflege erstmalig zu beantragen, ist im Jahr 2023 eine Vorpflegezeit in häuslicher Umgebung von sechs Monaten darzulegen und zu beweisen. Ab dem Jahr 2024 muss keine Vorpflegezeit mehr geleistet werden. (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4, § 39 Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson)Leistungen der Pflegekasse im VerhinderungsfallFür die Pflege im Verhinderungsfall stehen im Verhinderungspflegebudget pro Jahr maximal 1.612 Euro zur Verfügung, die auf bis zu sechs Wochen, also 42 volle Tage aufgeteilt werden können. Es ist auch möglich, das Budget nur für stundenweise Vertretungen einzusetzen. Dann reduziert sich lediglich der finanzielle, nicht aber der zeitliche Anspruch.Das Verhinderungspflegebudget kann aufgestockt werden, indem ein Teil des Anspruchs auf Kurzzeitpflege für Verhinderungspflege umgewidmet wird. Dadurch kann das Budget für Verhinderungspflege um bis zu 887 Euro jährlich erhöht werden, sodass insgesamt bis zu 2.499 Euro zur Verfügung stehen.Die Leistungen der Pflegekasse bei der Verhinderungspflege durch nahe Angehörige sind jeweils vom vorliegenden Fall abhängig. Wird die Verhinderungspflege von Pflegepersonen übernommen, die mit dem Pflegebedürftigen im ersten oder zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind oder im gleichen Haushalt wohnen, darf der Betrag für die Verhinderungspflege das 1,5-fache des monatlichen Pflegegeldes nicht überschreiten.PflegegradVerhinderungspflege durch professionelles Pflegepersonalmit Umwidmung des Budgets für KurzzeitpflegeVerhinderungspflege durch nahe Angehörige10 €0 €0 €2bis zu 1.612 Eurobis zu 2.499 Eurobis zu 492,00 Euro3bis zu 1.612 Eurobis zu 2.499 Eurobis zu 835,50 Euro4bis zu 1.612 Eurobis zu 2.499 Eurobis zu 1.110,00 Euro5bis zu 1.612 Eurobis zu 2.499 Eurobis zu 1.369,50 EuroFür den Zeitraum, in dem Leistungen für Verhinderungspflege bezogen werden, reduziert sich das Pflegegeld um die Hälfte. Eine Ausnahme gilt hier wieder für die stundenweise Verhinderungspflege. Das Pflegegeld wird in dieser Konstellation unverändert weitergezahlt.(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Welche Leistungen können im Verhinderungsfall über die Verhinderungspflege abgerechnet werden?Im Verhinderungsfall der Hauptpflegeperson können alle Leistungen, die diese sonst übernimmt, durch die Verhinderungspflege übernommen werden. Neben Aufgaben der Grundpflege, wie Körperpflege, Anziehen und Unterstützung beim Toilettengang, zählen dazu auch haushaltsnahe Dienstleistungen wie Einkaufen, Putzen, Waschen und Kochen. Wird die medizinische Pflege für gewöhnlich durch einen professionellen Pflegedienstleister erbracht, so kann dies auch während der Verhinderungspflege fortgesetzt werden. Bei FLEXXI können Sie für den Verhinderungsfall flexibel ausgebildete Pflegekräfte buchen, die die Aufgaben übernehmen, bei denen Sie Unterstützung bzw. eine Vertretung benötigen.Weitere Option für den Verhinderungsfall: KurzzeitpflegeEine Alternative zu Verhinderungspflege ist die Kurzzeitpflege. Dabei wird die pflegebedürftige Person stationär in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Diese Variante ist für viele Pflegebedürftige natürlich mit größeren Strapazen verbunden als die Verhinderungspflege, da sie ihre häusliche Umgebung verlassen müssen. Deshalb ist die Kurzzeitpflege eher eine Option für akute Notfälle, also wenn der Verhinderungsfall der Pflegeperson nicht planbar ist oder eine fortbestehende Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Das Budget für die Kurzzeitpflege ist aufgrund der größeren Aufwände etwas höher (maximal 1.774 € pro Jahr bei Pflegegrad 2 bis 5) und kann für maximal acht Wochen pro Jahr in Anspruch genommen werden. Die Ansprüche für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege können zum Teil miteinander verrechnet werden, um die individuelle Pflegesituation besser berücksichtigen zu können. Ein Vorteil der Kurzzeitpflege ist zudem, dass für die Inanspruchnahme keine Vorpflegezeit erfüllt sein muss. Damit ist Kurzzeitpflege in vielen Fällen eher die Notlösung, wenn sich eine Verhinderungspflege in häuslicher Umgebung durch den engen zeitlichen Zusammenhang nicht organisieren lässt. (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4, § 42 Kurzzeitpflege)Buchen Sie Unterstützung für den Verhinderungsfall über FLEXXI!Sie benötigen aufgrund eines Verhinderungsfalls eine Vertretung, die die häusliche Pflege Ihrer Angehörigen übernimmt? Über FLEXXI ist die Buchung von qualifizierten Pflegekräften für die Verhinderungspflege einfach und flexibel möglich. Buchen Sie Pflegekräfte bis zu drei Wochen im Voraus für genau die Leistungen, bei denen Unterstützung benötigt wird. So können Sie sicher sein, dass Ihre Angehörigen auch in Ihrer Abwesenheit zuverlässig und professionell gepflegt werden...
Minela Kalebic
Minela Kalebic
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