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Viele pflegende Angehörige wissen, dass sie Verhinderungspflege nutzen können – doch beim Antrag entstehen oft Unsicherheiten. Wo stellt man den Antrag? Welche Unterlagen werden benötigt? Und muss der Antrag vorher oder erst nach der Pflege eingereicht werden?Genau darauf konzentriert sich dieser Artikel. Sie erfahren Schritt für Schritt, wie Sie Verhinderungspflege beantragen, welche Angaben wichtig sind und wie Sie typische Fehler vermeiden.Kurz zum Hintergrund: Verhinderungspflege können Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 nutzen. Seit der Reform 2025 steht dafür ein gemeinsames Entlastungsbudget von bis zu 3.539 € pro Jahr zur Verfügung, das flexibel für Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege genutzt werden kann.Verhinderungspflege beantragen – die wichtigsten Schritte auf einen BlickWenn Sie Verhinderungspflege beantragen möchten, läuft der Antrag meist in diesen Schritten ab: Pflegegrad prüfen (mindestens Pflegegrad 2 erforderlich) Ersatzpflege organisieren Antrag bei der Pflegekasse ausfüllen Einsatzzeiten und Kosten dokumentieren Abrechnung und Belege einreichen Erstattung durch die Pflegekasse erhaltenIm Folgenden erklären wir jeden dieser Schritte genauer.Schritt 1: Voraussetzungen prüfenBevor Sie Verhinderungspflege beantragen, sollten Sie kurz prüfen, ob die grundlegenden Voraussetzungen erfüllt sind.Wichtig ist: Die pflegebedürftige Person hat mindestens Pflegegrad 2 Die Pflege findet zu Hause statt Es gibt eine Hauptpflegeperson, die normalerweise die Betreuung übernimmtSind diese Voraussetzungen erfüllt, kann Verhinderungspflege genutzt werden.Schritt 2: Pflegegrad beantragen (falls noch keiner vorhanden ist)Falls noch kein Pflegegrad vorliegt, muss dieser zunächst bei der Pflegegrad beantragt werden.Der Ablauf sieht meist so aus: Antrag bei der Pflegekasse stellen Begutachtung durch den Medizinischen Dienst Bescheid über den Pflegegrad erhaltenErst ab Pflegegrad 2 kann Verhinderungspflege genutzt werden.Schritt 3: Ersatzpflege organisierenIm nächsten Schritt organisieren Sie eine Person oder einen Dienst, der während Ihrer Abwesenheit die Pflege übernimmt.Das kann zum Beispiel sein: eine selbstständige Pflegekraft ein ambulanter Pflegedienst Bekannte oder Nachbarn andere AngehörigeWichtig ist, dass die Pflege tatsächlich stattfindet und dokumentiert werden kann.Falls Sie selbst Unterstützung bei der Pflege organisieren möchten, kann es hilfreich sein, schnell eine passende Pflegekraft zu finden. Mit der FLEXXI App können Sie schnell verfügbare Pflegekräfte in Ihrer Nähe finden und direkt kontaktieren.Schritt 4: Antrag bei der Pflegekasse stellenDer Antrag auf Verhinderungspflege wird bei der Pflegekasse der pflegebedürftigen Person gestellt.Viele Pflegekassen stellen dafür ein Formular zur Verfügung.Typische Angaben im Antrag sind: Name der pflegebedürftigen Person Versicherungsnummer Adresse Zeitraum der Verhinderung Grund der Verhinderung der Pflegeperson Daten der Ersatzpflegeperson (falls erforderlich) UnterschriftEinige Pflegekassen verlangen diesen Antrag nur einmal. Danach kann er auch für zukünftige Abrechnungen genutzt werden.👉 Antrag einfacher ausfüllen Wenn Sie sich beim Antrag unsicher sind, kann der FLEXX-i Chatbot helfen. Er führt Sie Schritt für Schritt durch den Antrag und hilft dabei, alle wichtigen Angaben korrekt auszufüllen.Schritt 5: Einsatzzeiten und Kosten dokumentierenDamit die Pflegekasse die Kosten erstatten kann, sollten Sie die Einsätze der Ersatzpflegeperson dokumentieren.Wichtige Angaben sind: Datum der Pflege Dauer der Pflege Grund der Verhinderung vereinbartes EntgeltEine einfache Liste oder Tabelle reicht in den meisten Fällen aus.Schritt 6: Belege und Abrechnung einreichenNachdem die Ersatzpflege stattgefunden hat, reichen Sie die Unterlagen bei der Pflegekasse ein.Typischerweise gehören dazu: Antrag auf Verhinderungspflege Aufstellung der Einsätze Rechnungen oder Quittungen ggf. Bestätigung der Ersatzpflegeperson über die ZahlungJe vollständiger die Unterlagen sind, desto schneller erfolgt die Erstattung.Schritt 7: Erstattung durch die Pflegekasse erhaltenNach der Prüfung der Unterlagen erstattet die Pflegekasse die Kosten der Verhinderungspflege.Die Höhe der Erstattung hängt davon ab: wie hoch die Kosten waren wer die Ersatzpflege übernommen hat wie viel Budget im laufenden Jahr noch verfügbar istDie Auszahlung erfolgt in der Regel auf das angegebene Bankkonto.Fazit: Der Antrag auf Verhinderungspflege ist einfacher als viele denkenViele pflegende Angehörige zögern, Verhinderungspflege zu nutzen, weil sie den Antrag als kompliziert empfinden. In der Praxis besteht der Prozess jedoch meist nur aus wenigen klaren Schritten: Ersatzpflege organisieren, Antrag bei der Pflegekasse stellen und die Kosten anschließend einreichen.Wichtig ist vor allem, die Einsätze der Ersatzpflegeperson gut zu dokumentieren und die nötigen Unterlagen vollständig einzureichen. Dann kann die Pflegekasse die Kosten in der Regel problemlos erstatten.Verhinderungspflege kann eine große Entlastung im Pflegealltag sein – besonders dann, wenn kurzfristig Unterstützung benötigt wird oder pflegende Angehörige selbst eine Pause brauchen.Welche Unterlagen brauchen Sie für den Antrag?Für die Beantragung der Verhinderungspflege sollten Sie folgende Informationen bereithalten: Name und Versicherungsnummer der pflegebedürftigen Person Zeitraum der Verhinderungspflege Grund der Verhinderung Daten der Ersatzpflegeperson Übersicht über Einsätze und Kosten Rechnungen oder QuittungenWenn diese Angaben vollständig sind, lässt sich der Antrag meist problemlos bearbeiten...
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Viele pflegende Angehörige wissen, dass sie Verhinderungspflege nutzen können – doch beim Antrag entstehen oft Unsicherheiten. Wo stellt man den Antrag? Welche Unterlagen werden benötigt? Und muss der Antrag vorher oder erst nach der Pflege eingereicht werden?Genau darauf konzentriert sich dieser Artikel. Sie erfahren Schritt für Schritt, wie Sie Verhinderungspflege beantragen, welche Angaben wichtig sind und wie Sie typische Fehler vermeiden.Kurz zum Hintergrund: Verhinderungspflege können Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 nutzen. Seit der Reform 2025 steht dafür ein gemeinsames Entlastungsbudget von bis zu 3.539 € pro Jahr zur Verfügung, das flexibel für Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege genutzt werden kann.Verhinderungspflege beantragen – die wichtigsten Schritte auf einen BlickWenn Sie Verhinderungspflege beantragen möchten, läuft der Antrag meist in diesen Schritten ab: Pflegegrad prüfen (mindestens Pflegegrad 2 erforderlich) Ersatzpflege organisieren Antrag bei der Pflegekasse ausfüllen Einsatzzeiten und Kosten dokumentieren Abrechnung und Belege einreichen Erstattung durch die Pflegekasse erhaltenIm Folgenden erklären wir jeden dieser Schritte genauer.Schritt 1: Voraussetzungen prüfenBevor Sie Verhinderungspflege beantragen, sollten Sie kurz prüfen, ob die grundlegenden Voraussetzungen erfüllt sind.Wichtig ist: Die pflegebedürftige Person hat mindestens Pflegegrad 2 Die Pflege findet zu Hause statt Es gibt eine Hauptpflegeperson, die normalerweise die Betreuung übernimmtSind diese Voraussetzungen erfüllt, kann Verhinderungspflege genutzt werden.Schritt 2: Pflegegrad beantragen (falls noch keiner vorhanden ist)Falls noch kein Pflegegrad vorliegt, muss dieser zunächst bei der Pflegegrad beantragt werden.Der Ablauf sieht meist so aus: Antrag bei der Pflegekasse stellen Begutachtung durch den Medizinischen Dienst Bescheid über den Pflegegrad erhaltenErst ab Pflegegrad 2 kann Verhinderungspflege genutzt werden.Schritt 3: Ersatzpflege organisierenIm nächsten Schritt organisieren Sie eine Person oder einen Dienst, der während Ihrer Abwesenheit die Pflege übernimmt.Das kann zum Beispiel sein: eine selbstständige Pflegekraft ein ambulanter Pflegedienst Bekannte oder Nachbarn andere AngehörigeWichtig ist, dass die Pflege tatsächlich stattfindet und dokumentiert werden kann.Falls Sie selbst Unterstützung bei der Pflege organisieren möchten, kann es hilfreich sein, schnell eine passende Pflegekraft zu finden. Mit der FLEXXI App können Sie schnell verfügbare Pflegekräfte in Ihrer Nähe finden und direkt kontaktieren.Schritt 4: Antrag bei der Pflegekasse stellenDer Antrag auf Verhinderungspflege wird bei der Pflegekasse der pflegebedürftigen Person gestellt.Viele Pflegekassen stellen dafür ein Formular zur Verfügung.Typische Angaben im Antrag sind: Name der pflegebedürftigen Person Versicherungsnummer Adresse Zeitraum der Verhinderung Grund der Verhinderung der Pflegeperson Daten der Ersatzpflegeperson (falls erforderlich) UnterschriftEinige Pflegekassen verlangen diesen Antrag nur einmal. Danach kann er auch für zukünftige Abrechnungen genutzt werden.👉 Antrag einfacher ausfüllen Wenn Sie sich beim Antrag unsicher sind, kann der FLEXX-i Chatbot helfen. Er führt Sie Schritt für Schritt durch den Antrag und hilft dabei, alle wichtigen Angaben korrekt auszufüllen.Schritt 5: Einsatzzeiten und Kosten dokumentierenDamit die Pflegekasse die Kosten erstatten kann, sollten Sie die Einsätze der Ersatzpflegeperson dokumentieren.Wichtige Angaben sind: Datum der Pflege Dauer der Pflege Grund der Verhinderung vereinbartes EntgeltEine einfache Liste oder Tabelle reicht in den meisten Fällen aus.Schritt 6: Belege und Abrechnung einreichenNachdem die Ersatzpflege stattgefunden hat, reichen Sie die Unterlagen bei der Pflegekasse ein.Typischerweise gehören dazu: Antrag auf Verhinderungspflege Aufstellung der Einsätze Rechnungen oder Quittungen ggf. Bestätigung der Ersatzpflegeperson über die ZahlungJe vollständiger die Unterlagen sind, desto schneller erfolgt die Erstattung.Schritt 7: Erstattung durch die Pflegekasse erhaltenNach der Prüfung der Unterlagen erstattet die Pflegekasse die Kosten der Verhinderungspflege.Die Höhe der Erstattung hängt davon ab: wie hoch die Kosten waren wer die Ersatzpflege übernommen hat wie viel Budget im laufenden Jahr noch verfügbar istDie Auszahlung erfolgt in der Regel auf das angegebene Bankkonto.Fazit: Der Antrag auf Verhinderungspflege ist einfacher als viele denkenViele pflegende Angehörige zögern, Verhinderungspflege zu nutzen, weil sie den Antrag als kompliziert empfinden. In der Praxis besteht der Prozess jedoch meist nur aus wenigen klaren Schritten: Ersatzpflege organisieren, Antrag bei der Pflegekasse stellen und die Kosten anschließend einreichen.Wichtig ist vor allem, die Einsätze der Ersatzpflegeperson gut zu dokumentieren und die nötigen Unterlagen vollständig einzureichen. Dann kann die Pflegekasse die Kosten in der Regel problemlos erstatten.Verhinderungspflege kann eine große Entlastung im Pflegealltag sein – besonders dann, wenn kurzfristig Unterstützung benötigt wird oder pflegende Angehörige selbst eine Pause brauchen.Welche Unterlagen brauchen Sie für den Antrag?Für die Beantragung der Verhinderungspflege sollten Sie folgende Informationen bereithalten: Name und Versicherungsnummer der pflegebedürftigen Person Zeitraum der Verhinderungspflege Grund der Verhinderung Daten der Ersatzpflegeperson Übersicht über Einsätze und Kosten Rechnungen oder QuittungenWenn diese Angaben vollständig sind, lässt sich der Antrag meist problemlos bearbeiten...
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Die Pflege in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Immer mehr Menschen werden pflegebedürftig, während gleichzeitig Fachkräfte fehlen und die Kosten steigen. Um das System langfristig stabil zu halten, arbeitet die Bundesregierung an einer umfassenden Pflegereform, deren zentrale Maßnahmen schrittweise bis 2026 umgesetzt werden sollen. Für Pflegekräfte bringt diese Reform mehrere wichtige Veränderungen – von erweiterten Kompetenzen über weniger Bürokratie bis hin zu mehr Digitalisierung im Pflegealltag. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Änderungen für Pflegefachkräfte besonders relevant sind und was sie in der Praxis bedeuten können.Mehr Kompetenzen für PflegefachkräfteEine der wichtigsten Änderungen betrifft die Erweiterung der Kompetenzen von Pflegefachkräften.Durch neue gesetzliche Regelungen – unter anderem im Rahmen des sogenannten Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) – sollen Pflegekräfte künftig bestimmte medizinische Tätigkeiten eigenständiger durchführen dürfen.Dazu gehören zum Beispiel:eigenständige Durchführung bestimmter heilkundlicher Tätigkeiten mehr Entscheidungsfreiheit bei der Pflegeplanung teilweise eigenständige Maßnahmen in Bereichen wie Wundversorgung oder chronischen ErkrankungenZiel dieser Änderungen ist es, Pflegefachkräfte stärker als eigenständige Gesundheitsprofession einzubinden und Abläufe in der Versorgung zu beschleunigen.Weniger Bürokratie im PflegealltagEin weiterer Schwerpunkt der Reform ist der Abbau von Bürokratie.Viele Pflegekräfte verbringen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit Dokumentation und administrativen Aufgaben. Neue Regelungen sollen diese Belastung reduzieren und mehr Zeit für die direkte Pflege schaffen.Geplante Maßnahmen sind unter anderem:reduzierte Dokumentationspflichten digital unterstützte Dokumentation frühzeitig angekündigte Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen DienstDas Ziel: mehr Zeit für Patientinnen und Patienten statt Papierarbeit.Mehr Digitalisierung in der PflegeDie Digitalisierung spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Pflegereform.Ein wichtiger Bestandteil sind sogenannte Digitale Pflegeanwendungen (DiPA). Diese Apps oder digitalen Tools sollen Pflegebedürftige und Angehörige im Alltag unterstützen – etwa bei Organisation, Dokumentation oder Kommunikation mit Pflegekräften.Ab 2026 sollen Pflegekassen bestimmte digitale Anwendungen mit bis zu 40 Euro pro Monat unterstützen.Für Pflegekräfte bedeutet das:stärkere Nutzung digitaler Systeme bessere Vernetzung mit Ärzten und anderen Gesundheitsdienstleistern neue Möglichkeiten zur Unterstützung von Patienten und AngehörigenSteigende Mindestlöhne in der PflegeAuch die Vergütung in der Pflege wird angepasst.Die Pflegemindestlöhne steigen schrittweise weiter an. Ab Juli 2026 gelten voraussichtlich folgende Mindestlöhne:Pflegehilfskräfte: ca. 16,52 € pro Stunde qualifizierte Pflegehilfskräfte: ca. 17,80 € pro Stunde Pflegefachkräfte: ca. 20,50 € pro StundeDiese Mindestlöhne gelten bundesweit für Pflegeeinrichtungen, unabhängig davon, ob sie tarifgebunden sind.Mehr Mitbestimmung für PflegeorganisationenDie Reform sieht außerdem vor, dass Organisationen der Pflegeberufe stärker in gesundheitspolitische Entscheidungen eingebunden werden.Das bedeutet:mehr Beteiligung an gesundheitspolitischen Entscheidungen stärkere Vertretung der Pflegeinteressen langfristig mehr Einfluss auf Rahmenbedingungen im PflegeberufDamit soll die Perspektive der Pflege stärker in politische Entscheidungen einfließen.Ein Teil einer größeren Reform des PflegesystemsDie Änderungen für Pflegekräfte sind Teil eines größeren Reformprozesses. Bund und Länder arbeiten derzeit an einer langfristigen Struktur- und Finanzierungsreform der Pflegeversicherung, die das System stabilisieren soll.Zentrale Ziele sind:nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung bessere Versorgung im ambulanten Bereich mehr Prävention weniger bürokratische Hürden im PflegealltagEin entsprechendes Gesetz soll nach aktuellem Stand bis Ende 2026 umgesetzt werden.Fazit: Mehr Verantwortung – aber auch neue ChancenDie Pflegereform 2026 bringt für Pflegekräfte mehrere wichtige Veränderungen:mehr fachliche Eigenständigkeit weniger Bürokratie stärkere Digitalisierung steigende Mindestlöhne mehr Mitspracherecht für PflegeorganisationenViele Maßnahmen zielen darauf ab, den Pflegeberuf aufzuwerten und die Arbeitsbedingungen langfristig zu verbessern. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie schnell die neuen Regelungen tatsächlich im Pflegealltag ankommen.Fest steht jedoch: Die Rolle der Pflegekräfte im deutschen Gesundheitssystem wird künftig noch wichtiger werden...
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Kernaussagen:Die Verhinderungspflege 2026 gehört zu den wichtigsten Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige. Trotzdem nutzen viele Familien ihr Budget nicht vollständig – oft aus Unsicherheit oder fehlender Information. In diesem Überblick erfahren Sie:Wer 2026 Anspruch auf Verhinderungspflege hat Wie hoch das Budget ist Was bei nahen Angehörigen gilt Was der Unterschied zwischen stundenweiser und tageweiser Verhinderungspflege ist Wie Sie die Leistung korrekt beantragenEinfach erklärt. Aktuell für 2026. Verständlich strukturiert.Wie hoch ist die Verhinderungspflege 2026? Seit der Zusammenführung mit der Kurzzeitpflege gilt das gemeinsame Entlastungsbudget. Gemeinsames Jahresbudget 2026 Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2–5 können bis zu 3.539 Euro pro Jahr flexibel für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege nutzen. Das bedeutet:Keine getrennten Budgets mehr Flexible Aufteilung Bis zu 8 Wochen Nutzung pro Jahr möglich Stundenweise oder tageweise einsetzbarNicht genutztes Budget verfällt zum 31.12. des Jahres.Sie möchten sich einen vollständigen Überblick über alle Regelungen und Nutzungsmöglichkeiten verschaffen? Verhinderungspflege verstehen & nutzen Alles, was Sie über Verhinderungspflege wissen müssen – kompakt und verständlich erklärt auf unserer Infoseite. Mehr erfahren Neue Abrechnungsfrist ab 2026 Ab Januar 2026 gilt für die Verhinderungspflege eine verkürzte Frist für die Abrechnung. Leistungen müssen spätestens bis zum Ende des Folgejahres bei der Pflegekasse eingereicht werden. Das bedeutet: Verhinderungspflege aus 2026 kann nur noch bis zum 31.12.2027 abgerechnet werden.Stundenweise oder tageweise Verhinderungspflege – was ist entscheidend? Der Unterschied zwischen stundenweiser und tageweiser Verhinderungspflege hängt nicht davon ab, wie lange die Ersatzpflege dauert. Entscheidend ist, wie lange die übliche Pflegeperson an diesem Tag an der Pflege gehindert ist.Stundenweise Verhinderungspflege Von stundenweiser Verhinderungspflege spricht man, wenn: die reguläre Pflegeperson weniger als 8 Stunden am Tag verhindert istIn diesem Fall:Keine Kürzung des Pflegegeldes Das 56-Tage-Kontingent bleibt unberührtDiese Variante eignet sich besonders für:Arzttermine kurze Erledigungen regelmäßige Entlastung im AlltagTageweise Verhinderungspflege Von tageweiser Verhinderungspflege spricht man, wenn: die reguläre Pflegeperson ab 8 Stunden am Tag verhindert ist.Typische Beispiele sind:Urlaub längere KrankheitsphasenIn diesem Fall gilt:50 % Pflegegeld-Kürzung Keine Kürzung am ersten und letzten Tag Der Anspruch reduziert das 56-Tage-KontingentWer darf Verhinderungspflege durchführen? Grundsätzlich darf jede geeignete Person die Ersatzpflege übernehmen. Dazu zählen:Angehörige Freunde Nachbarn ehrenamtliche Helfer selbstständige Pflegefachkräfte ambulante PflegediensteEntscheidend ist, dass die Versorgung sichergestellt ist. Sonderregelung bei Verhinderungspflege durch nahe Angehörige Wenn die Ersatzpflege durch:nahe Angehörige bis zum 2. Grad verschwägerte Personen bis zum 2. Grad oder Personen in häuslicher Gemeinschaftund nicht erwerbsmäßig erfolgt, gelten besondere Erstattungsregeln. Maximale Erstattung Die Pflegekasse übernimmt in diesem Fall: Bis zum 2-fachen des monatlichen Pflegegeldes des jeweiligen Pflegegrades. Zusätzlich können nachgewiesene Aufwendungen erstattet werden, zum Beispiel:Fahrtkosten (0,20 € pro Kilometer) Verdienstausfall ÜbernachtungskostenWichtig: Die Gesamterstattung darf den jährlichen Höchstbetrag von 3.539 € nicht überschreiten. Verwandte bis zum 2. GradEltern Kinder (auch Adoptivkinder) Enkel Großeltern Geschwister Verschwägerte bis zum 2. GradSchwiegereltern Schwiegerkinder Ehegatte oder Ehegattin des Enkelkindes Stiefeltern Stiefkinder Schwager/SchwägerinIm selben Haushalt lebende Personen (häusliche Gemeinschaft), z. B.:Lebenspartner oder Lebenspartnerin Mitbewohner oder Mitbewohnerin Personen in einer Pflege-WG andere dauerhaft im gleichen Haushalt lebende Personen, sofern die Pflege nicht erwerbsmäßig erfolgtDiese Regelung unterscheidet sich deutlich von der Erstattung bei professionellen Pflegekräften oder entfernten Bekannten.Wie beantragt man Verhinderungspflege 2026? Der Ablauf ist in der Praxis meist unkompliziert:Ersatzpflege organisieren Leistungen dokumentieren Antrag bei der Pflegekasse einreichen Nachweise beifügen Erstattung erhaltenViele Pflegekassen ermöglichen eine rückwirkende Beantragung.Sie möchten den Antrag korrekt und ohne Formfehler stellen? Verhinderungspflege-Antrag jetzt Schritt für Schritt mit dem FLEXX-i ChatBot ausfüllen Ihr Verhinderungspflege-Assistent FLEXX-i Jetzt Antrag mit FLEXX-i stellenTypische Fehler bei der VerhinderungspflegeBudget wird nicht vollständig genutzt Stunden- und tageweise Nutzung wird verwechselt Sonderregelung bei Angehörigen wird nicht berücksichtigt Pflegegeldkürzung wird falsch eingeschätzt Belege fehlenDiese Fehler führen dazu, dass Familien mehrere hundert bis tausend Euro pro Jahr verschenken.Fazit: Verhinderungspflege 2026 bietet mehr Flexibilität als je zuvor Mit dem gemeinsamen Entlastungsbudget ist die Regelung deutlich übersichtlicher geworden. Wer die Unterschiede zwischen:stundenweiser Nutzung tageweiser Nutzung professioneller Ersatzpflege Pflege durch nahe Angehörigekennt, kann die Leistung optimal einsetzen. Die Verhinderungspflege ist keine Ausnahmeleistung. Sie ist ein gesetzlicher Anspruch – und eine echte Entlastung für Pflegefamilien. ..
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Pflege hört nicht auf, nur weil Sie müde sind. Oder krank. Oder einfach mal eine Pause brauchen.Und trotzdem verzichten jedes Jahr hunderttausende pflegende Angehörige auf mehrere tausend Euro Unterstützung, die ihnen gesetzlich zusteht – einfach, weil niemand ihnen richtig erklärt, wie Verhinderungspflege wirklich funktioniert.Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor. Sie pflegen einen Menschen zu Hause. Sie organisieren den Alltag, Termine, Medikamente, Emotionen. Und irgendwo im Hinterkopf wissen Sie: „Da gibt es doch diese Verhinderungspflege …“ Aber: die Informationen widersprechen sich jede Pflegekasse erklärt es anders und am Ende bleibt die Angst, etwas falsch zu machenGenau hier verlieren viele Familien ihr Geld.„Uns hätte das früher jemand erklären müssen“ Das hören wir oft.Holger Mickan und Thomas Kusterer, Moderatoren des Verhinderungspflege Netzwerks, begleiten seit Jahren pflegende Angehörige. Menschen, die Verantwortung tragen – und dabei selbst oft vergessen werden. Das Verhinderungspflege Netzwerk Unser Netzwerk bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Beteiligten auszutauschen, wertvolle Infos zu erhalten und praktische Tipps zur Verhinderungspflege zu teilen. Treten Sie bei und profitieren Sie von der Community! Jetzt beitretenGemeinsam mit FLEXXI Care haben sie deshalb einen Verhinderungspflege-eGuide entwickelt, der nicht belehrt, sondern erklärt. Nicht verwirrt, sondern Orientierung gibt. Und vor allem: typische Fehler verhindert, die bares Geld kosten.Der häufigste Irrtum: „Das lohnt sich für uns eh nicht“ Doch. Tut es. Seit der Zusammenlegung von Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege steht Ihnen ab Pflegegrad 2 ein jährliches Entlastungsbudget von bis zu 3.539 € zur Verfügung. Und trotzdem:wissen über 50 % der Berechtigten nicht einmal, dass sie Anspruch haben stellen Anträge zu spät oder verzichten ganz, weil es „zu kompliziert“ wirktDabei ist Verhinderungspflege genau dafür gedacht: 👉 damit Pflege nicht zur Überlastung wird 👉 und Angehörige ohne schlechtes Gewissen pausieren könnenDiese Fehler kosten pflegende Angehörige jedes Jahr Tausende Euro Hier ein paar der häufigsten Stolpersteine, die wir in der Praxis sehen:Der Antrag wird zu spät gestellt - Ab 01.01.2026 gilt: Die Erstattung ist nur noch bis zum Ende des Folgejahres möglich. Wer Fristen verpasst, verliert den Anspruch – endgültig.Verhinderungspflege wird „einfach gemacht“, aber nicht korrekt abgerechnet - Viele organisieren Ersatzpflege, reichen Belege ein – und wundern sich später über Ablehnungen oder gekürzte Beträge.Die Vorfinanzierung wird unterschätzt - Oft müssen Familien die Kosten zunächst selbst tragen und wochenlang auf die Erstattung warten. Für viele ist das eine enorme finanzielle Belastung.Änderungen werden nicht mitbekommen - Neue Budgets, weggefallene Vorpflegezeiten, neue Fristen – wer sich auf alte Infos verlässt, riskiert Geld zu verlieren.Verhinderungspflege ist kein Gnadenakt – sie ist Ihr Recht Und genau deshalb haben wir diesen eGuide erstellt. Nicht als Gesetzestext. Sondern als klare, verständliche Schritt-für-Schritt-Erklärung, die zeigt:wer Anspruch auf Verhinderungspflege hat wie Sie sie konkret beantragen was sich 2025 und 2026 geändert hat wie Sie typische Fehler vermeiden und wie Sie sich finanziell entlasten können👉 ohne Fachchinesisch 👉 ohne Angst, etwas falsch zu machenUnterstützung, die Ihnen wirklich hilft – auch digital Im eGuide stellen wir Ihnen auch Lösungen vor, die den Alltag spürbar erleichtern: 🤖 Der FLEXX-i Chatbot Er führt Sie Schritt für Schritt durch den Antrag auf Verhinderungspflege – verständlich, kostenlos und rund um die Uhr. Aus einem komplizierten Formular wird ein Gespräch. Ihr Verhinderungspflege-Assistent FLEXX-i Jetzt Antrag mit FLEXX-i stellen💳 Die FLEXXI Sorgen Los Karte Wenn Sie Verhinderungspflege nicht vorfinanzieren können oder wollen, übernimmt FLEXXI die Zahlung der Pflegekraft für Sie. Sie warten nicht auf die Pflegekasse – sondern gewinnen sofort Entlastung. Die FLEXXI Sorgen Los Karte: Verhinderungspflege ganz ohne Stress Jetzt beantragenDieser eGuide ist für Sie, wenn …Sie einen Angehörigen zu Hause pflegen Sie das Gefühl haben, ständig funktionieren zu müssen Sie wissen wollen, welche Unterstützung Ihnen wirklich zusteht und wie Sie sie bekommen, ohne sich durch Paragrafen zu kämpfenVerhinderungspflege-eGuide herunterladen Gemeinsam mit Holger Mickan und Thomas Kusterer haben wir alles gebündelt, was pflegende Angehörige wirklich wissen müssen. 📘 „Pflege braucht Pausen – Verhinderungspflege einfach erklärt“ Ihr Verhinderungspflege-eGuide Pflege braucht Pausen. Verhinderungspflege einfach erklärt Kostenlosen eGuide herunterladenverständlichpraxisnahaktuell (inkl. Änderungen 2025/2026)👉 Zum kostenlosen Verhinderungspflege-eGuide ..
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Kernaussagen:Die Verhinderungspflege kann Ihnen als pflegende:r Angehörige:r unglaublich viel Last von den Schultern nehmen. Doch viele Menschen wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen, wie ein Antrag aussieht, welche Unterlagen wichtig sind – oder wie man verhindert, dass die Krankenkasse den Antrag wegen eines kleinen Fehlers ablehnt. Genau deshalb haben wir bei FLEXXI Care eine zentrale Übersicht geschaffen: die Verhinderungspflege-Übersichtsseite. Dort finden Sie alle wichtigen Unterlagen, Tools und Erklärhilfen an einem Ort, kostenlos und jederzeit nutzbar. Hier stellen wir Ihnen die sechs wichtigsten Hilfsmittel vor – damit Sie Ihre Verhinderungspflege schnell, sicher und stressfrei beantragen können.1. Sorgen Los Karte – Nutzen Sie die VHP, ohne selbst vorzufinanzieren Eines der größten Hindernisse in der Verhinderungspflege ist die Vorfinanzierung. Viele Familien müssen die Kosten auslegen und bekommen das Geld erst Wochen später von der Krankenkasse zurück. Mit der Sorgen Los Karte entfällt dieser Stress komplett: Wir übernehmen Ihre VHP-Kosten bis zu 3.599 € pro Jahr. ➡️ Das entspricht dem gesetzlichen Budget von 3.539 € plus 60 € Bonus, den FLEXXI oben drauflegt. Wir kümmern uns um alles Weitere:Antragstellung Einreichen bei der Krankenkasse Abrechnung VorfinanzierungSie müssen nicht in Vorleistung gehen – und können sich auf Ihre Erholung und die gute Versorgung Ihrer Liebsten konzentrieren. Wenn Sie tiefer verstehen möchten, wie genau die Sorgen Los Karte funktioniert, hier finden Sie zusätzliche Informationen: Die FLEXXI Sorgen Los Karte: Verhinderungspflege ganz ohne Stress Jetzt beantragen2. FLEXX-i Bot – Ihr persönlicher, interaktiver Antrag-Assistent Fast niemand füllt gern Anträge aus – vor allem nicht, wenn es kompliziert wirkt oder man Angst hat, etwas zu vergessen. Viele Anträge werden aus genau diesem Grund abgelehnt. Unser FLEXX-i Chatbot löst dieses Problem für Sie. Er führt Sie mit einfachen, verständlichen Fragen durch die komplette Antragstellung. Es fühlt sich fast an wie ein Gespräch. Am Ende erhalten Sie einen fertig ausgefüllten VHP-Antrag, den Sie nur noch unterschreiben und an Ihre Krankenkasse senden müssen. Ihr Verhinderungspflege-Assistent FLEXX-i Jetzt Antrag mit FLEXX-i stellen3. Musterantrag – Eine klare Vorlage für alle, die neu im Thema sind Wenn Sie den Antrag lieber selbst ausfüllen möchten, aber noch nie einen gesehen haben, ist unser Musterantrag perfekt für Sie. Er erklärt übersichtlich:welche Angaben benötigt werden wie das Formular aufgebaut ist worauf Sie achten müssenSo vermeiden Sie typische Fehler, die zu Verzögerungen führen könnten. 4. Musterstundenzettel – Stunden korrekt & einfach dokumentieren Viele Krankenkassen verlangen einen Stundennachweis, der die geleisteten Pflegezeiten dokumentiert. Doch viele Angehörige sind unsicher, wie genau er ausgefüllt werden soll. Unser Musterstundenzettel schafft Klarheit: Eine leicht verständliche Vorlage, die Sie einfach ausfüllen – fertig. 5. Verhinderungspflege-Infografik – Der ideale Einstieg, wenn Sie sich erst orientieren wollen Wenn Sie zunächst verstehen möchten, wie Verhinderungspflege grundsätzlich funktioniert, hilft unsere Infografik:kompakte Übersicht visuelle Erklärung die wichtigsten Fakten auf einen BlickPerfekt für alle, die sich einen schnellen Überblick verschaffen möchten, bevor sie mit dem Antrag starten. 6. Änderungen 2025 – Alles Wichtige auf einer einzigen Seite 2025 bringt viele wichtige Neuerungen in der VHP – und es ist nicht immer leicht, alle Änderungen im Blick zu behalten. Unser Einseiter „Änderungen 2025“ zeigt Ihnen klar und kompakt:neue Beträge geänderte Voraussetzungen neue Regelungen geänderte Voraussetzungen was Sie unbedingt beachten müssen Ideal für alle, die schnell erfassen möchten, was sich wirklich geändert hat. Alles an einem Ort: Ihre Verhinderungspflege-Übersichtsseite/ All diese Hilfsmittel – Musterantrag, Infografik, Stundenzettel, SLK, Chatbot und die 2025-Übersicht – finden Sie gebündelt auf unserer Verhinderungspflege-Übersichtsseite. Kein Suchen, kein Durcheinander, keine Unsicherheit. Ein Ort. Alle Dokumente. Alle Erklärungen. Alles kostenlos. Damit Sie die Unterstützung erhalten, die Ihnen zusteht – ohne Stress, ohne Fehler, ohne Vorfinanzierung...
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Die Zukunft der häuslichen Pflege – einfach, digital und flexibelMit der FLEXXI App buchen Sie häusliche Pflege so intuitiv wie eine Taxi-Fahrt. Keine langen Wartezeiten, keine Papierformulare und vollständige Transparenz über Leistungen, Preise und verfügbare Pflegekräfte. Dieses Tutorial führt Sie durch den gesamten Prozess – vom ersten Öffnen der App bis zur abgeschickten Buchung.1. App herunterladen und starten Laden Sie die FLEXXI App kostenlos herunter:Öffnen Sie anschließend die App, wählen Sie Ihre Sprache und klicken Sie auf „Jetzt losgehen“. 2. Konto erstellen – Telefonnummer eingeben Geben Sie Ihre Telefonnummer ein und bestätigen Sie den SMS-Verifizierungscode. Dieser Schritt stellt sicher, dass Ihr Konto geschützt ist.3. Account-Typ auswählen: Privat oder Business Nach der Verifizierung wählen Sie aus, welcher Nutzertyp Sie sind: PrivatFür pflegebedürftige Personen oder Angehörige, die Unterstützung für den Alltag, die Pflege oder medizinische Leistungen suchen. BusinessFür Pflegedienste, Organisationen oder Unternehmen, die kurzfristig oder regelmäßig Pflegekräfte benötigen. Die App passt die Darstellung und Funktionen entsprechend an.4. Persönliches Profil anlegen Im nächsten Schritt geben Sie ein:Ihren Namen Ihre E-Mail-Adresse Ein PasswortBestätigen Sie AGB und Verhaltenskodex – und schon ist Ihr Konto aktiv.5. Sorgen Los Karte auswählen Jetzt wird abgefragt, ob Sie eine FLEXXI Sorgen Los Karte besitzen.Ja, ich habe eine Karte: Dann wird Ihre App automatisch mit den SLK-Vorteilen eingerichtet Nein, ich habe keine: Sie können später jederzeit eine Karte beantragen.Die Sorgen Los Karte nimmt Ihnen die Vorauszahlung der Verhinderungspflege vollständig ab. FLEXXI übernimmt die Bürokratie, die Abrechnung und die Vorkasse – damit Sie sofort Unterstützung bekommen, ohne selbst in Vorleistung zu gehen. Die FLEXXI Sorgen Los Karte: Verhinderungspflege ganz ohne Stress Jetzt beantragen6. Postleitzahl eingeben – Verfügbarkeit prüfen Geben Sie nun die Postleitzahl des Einsatzortes ein.Wenn Pflegekräfte verfügbar sind: Sie gelangen direkt zur Auswahl der Leistungen. Wenn noch keine verfügbar sind: Sie können eine Benachrichtigung aktivieren, sobald Kapazitäten frei werden.7. Service oder Qualifikation auswählen Sie können flexibel wählen, wie Sie suchen möchten: Nach Service Zum Beispiel:Haushaltsunterstützung Unterstützung beim Aufstehen & Anziehen Körperpflege Verbesserung des medizinischen Wohlbefindens Begleitung & BetreuungNach QualifikationFLEXXI unterscheidet drei professionelle Ebenen:Pflegefachkraft – medizinische und komplexe pflegerische Tätigkeiten Pflegehelfer – pflegerische Unterstützung ohne medizinische Eingriffe Haushaltshelfer – alltagsnahe Unterstützung ohne pflegerische AufgabenPer QR-CodeWenn Sie eine bestimmte Pflegekraft anfragen möchten, können Sie deren persönlichen QR-Code scannen.8. Bedarf beschreiben Wählen Sie die benötigten Dienstleistungen aus und ergänzen Sie wichtige Hinweise:Welche Aufgaben sollen erledigt werden? Gibt es Besonderheiten? Soll die Pflegekraft etwas wissen, bevor sie kommt?Eine gute Beschreibung erhöht die Chancen, dass Sie schnell eine passende Pflegekraft finden.9. Pflegekraft auswählen Sie sehen jetzt alle verfügbaren Anbieter, die Ihren Kriterien entsprechen. Sie können:mehrere Pflegekräfte gleichzeitig anfragen oder gezielt einzelne Anbieter auswählenJedes Profil zeigt:Foto Qualifikationslevel Bewertungen Verfügbare Services BeschreibungFilterfunktionenZusätzlich können Sie filtern nach:Pflegekräften mit Berufshaftpflichtversicherung Pflegekräften mit polizeilichem FührungszeugnisEbenfalls möglich: Suche nach Namen. 10. Datum wählen Wählen Sie den oder die Tage aus, an denen Sie eine Pflegekraft benötigen. Wichtig: Unterschied zwischen normaler Buchung und SLK-BuchungNormale Buchung: Termine können bis zu 12 Monate im Voraus geplant werden. Buchung mit der Sorgen Los Karte: Termine sind auf das jeweilige Kalenderjahr begrenzt (entsprechend der gesetzlichen Vorgaben der Verhinderungspflege).11. Uhrzeit festlegen Sie wählen entweder:eine konkrete Startzeit oder eine flexible Zeitspanne (z. B. „Vormittag“ oder „Nachmittag“)Zeitfenster: 06–12 Uhr, 12–18 Uhr, 18–00 Uhr, 00–06 Uhr12. Dauer auswählen Wählen Sie die benötigte Stundenzahl zwischen 1 und 18 Stunden pro Tag.13. Stundensatz festlegen Die App zeigt Ihnen:Mindestpreis Maximalpreis einen empfohlenen StundensatzDie Empfehlung orientiert sich am Marktpreis für Ihre gewählte Dienstleistung. 💡 Hinweis: Ein höherer Stundensatz erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anfrage schneller angenommen wird.14. Adresse eingeben Sie können die Adresse auf zwei Arten festlegen:über die Suchleiste durch Verschieben des Kartenpins15. Auftragsübersicht prüfen Bevor Sie den Auftrag senden, sehen Sie alle Details noch einmal auf einen Blick:Leistungen Datum Uhrzeit Dauer Adresse GesamtpreisSie können jeden Punkt noch einmal anpassen. Optional:Rabattcode eingeben Kommentare für die Pflegekraft hinzufügen16. Auftrag aufgeben Mit einem Klick auf „Auftrag aufgeben“ wird Ihre Anfrage an die ausgewählten Pflegekräfte gesendet. Sobald eine Pflegekraft Ihren Auftrag annimmt, erhalten Sie sofort eine Benachrichtigung.17. Zahlungsmethoden Aktuell unterstützt die FLEXXI App folgende Bezahlmethoden:Kreditkarte Apple Pay Google PayWeitere Zahlungsmöglichkeiten werden laufend ergänzt. Fazit: So einfach ist moderne Pflege Mit der FLEXXI App organisieren Sie Pflege flexibel, transparent und ohne Wartezeiten. Sie bestimmen:wann Sie Unterstützung benötigen welche Leistungen wichtig sind welche Qualifikation gewünscht ist wie viel Sie bezahlen möchtenAlles digital, intuitiv und innerhalb weniger Minuten erledigt.Jetzt starten und die passende Pflegekraft finden Laden Sie die FLEXXI App herunter und erleben Sie, wie einfach häusliche Pflege heute sein kann. Die Zukunft der Pflege - flexibel und via App Buchen Sie noch heute Pflegefachkräfte zu Ihren eigenen Bedingungen und bequem von zu Hause aus. ..
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Kernaussagen:Viele Senioren möchten ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen und dort gepflegt werden. Für Angehörige kann dies jedoch eine große Herausforderung darstellen. Erfahren Sie hier, welche Hilfsangebote es gibt, um die häusliche Pflege durch finanzielle Unterstützungsleistungen und ambulante Pflege zu erleichtern.Finanzielle Unterstützung für die häusliche Pflege Das Pflegegeld ermöglicht es pflegebedürftigen Personen, ihre Versorgung in der häuslichen Umgebung individuell und selbstbestimmt zu organisieren. Ab Pflegegrad 2 steht ihnen ein fester monatlicher Betrag zur Verfügung, den sie flexibel nutzen können – sei es zur Bezahlung professioneller Pflegekräfte oder als Anerkennung für die Unterstützung durch Angehörige oder ehrenamtliche Helfer. Wenn Sie für die häusliche Pflege zusätzliche Unterstützung benötigen, können Sie über die FLEXXI App qualifizierte, selbstständige Pflegekräfte flexibel dazu buchen. Die Zukunft der Pflege - flexibel und via App Buchen Sie noch heute Pflegefachkräfte zu Ihren eigenen Bedingungen und bequem von zu Hause aus.Pflegegeld nach Pflegegrad: Pflegegrad Höhe Pflegegeld pro Monat Pflegegrad 1 0€ Pflegegrad 2 347€ Pflegegrad 3 599€ Pflegegrad 4 800€ Pflegegrad 5 990€.pflegekasse-table { border-collapse: collapse; margin: 0 auto; /* centers the whole table */ width: auto; /* shrink to fit content */ }.pflegekasse-table th, .pflegekasse-table td { text-align: center; /* centers text horizontally */ padding: 8px 16px; white-space: nowrap; /* keeps content in one line */ }/* make sure columns are proportional to content */ .pflegekasse-table th, .pflegekasse-table td { width: 1%; }(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4 )Neben dem Pflegegeld gibt es eine weitere Unterstützung für pflegende Angehörige: die Anerkennung in der Rentenversicherung. Wer an mindestens zwei Tagen pro Woche insgesamt zehn Stunden oder mehr privat pflegt und gleichzeitig nicht über 30 Stunden pro Woche erwerbstätig ist, erhält Rentenversicherungsbeiträge von der Pflegeversicherung. Die Höhe dieser Beiträge richtet sich nach dem Pflegegrad und der Art der bezogenen Leistungen und liegt monatlich zwischen 131,65 und 696,57 Euro. (Quelle: BMG)Leistungen der Pflegekasse für die häusliche Pflege Die Pflegekasse bietet verschiedene finanzielle Unterstützungen, um die häusliche Pflege zu ermöglichen. Welche Leistungen in Anspruch genommen werden können und in welcher Höhe, hängt vom jeweiligen Pflegegrad ab.EntlastungsbetragSchon ab Pflegegrad 1 haben Pflegebedürftige Anspruch auf einen monatlichen Entlastungsbetrag von 131 Euro. Dieser kann genutzt werden, um pflegende Angehörige zu entlasten – etwa durch Hilfe im Haushalt beim Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen oder für Fahrdienste. Auch medizinische Pflegeleistungen oder eine stundenweise Betreuung lassen sich mit diesen Mitteln finanzieren.PflegesachleistungenAb Pflegegrad 2 können Pflegebedürftige ein Budget für Pflegesachleistungen nutzen. Dieses ermöglicht die Beauftragung professioneller Pflegedienste, die bei der Grundpflege oder medizinischen Versorgung unterstützen.Pflegesachleistungen nach Pflegegrad: Pflegegrad Höhe Pflegesachleistungen pro Monat Pflegegrad 1 0€ Pflegegrad 2 796€ Pflegegrad 3 1.497€ Pflegegrad 4 1.859€ Pflegegrad 5 2.299€.pflegekasse-table { border-collapse: collapse; margin: 0 auto; /* centers the whole table */ width: auto; /* shrink to fit content */ }.pflegekasse-table th, .pflegekasse-table td { text-align: center; /* centers text horizontally */ padding: 8px 16px; white-space: nowrap; /* keeps content in one line */ }/* make sure columns are proportional to content */ .pflegekasse-table th, .pflegekasse-table td { width: 1%; }VerhinderungspflegeDie häusliche Pflege durch Angehörige bringt viel Verantwortung mit sich. Um sicherzustellen, dass Pflegebedürftige auch dann gut versorgt sind, wenn die Hauptpflegeperson vorübergehend ausfällt, gibt es die Verhinderungspflege. Diese kann genutzt werden, wenn Angehörige aufgrund von beruflichen Verpflichtungen wie Dienstreisen oder Fortbildungen, Krankheit, Urlaub oder anderen persönlichen Gründen verhindert sind. Verhinderungspflege dient nicht nur als Notfalllösung, sondern auch zur Entlastung und Erholung pflegender Angehöriger. Voraussetzung für die Beantragung ist mindestens Pflegegrad 2.Für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege steht ein gemeinsames Budget, das Entlastungsbudget, von bis zu 3.539€ zur Verfügung. Die Mittel können flexibel auf die beiden Unterstützungsleistungen aufgeteilt werden. Insgesamt kann die Verhinderungspflege für maximal acht Wochen pro Jahr (56 Tage) in Anspruch genommen werden. Wenn Sie Verhinderungspflege nutzen möchten, ohne die Kosten zunächst selbst tragen zu müssen, bietet die Sorgen Los Karte von FLEXXI Care eine große Entlastung – damit Sie Leistungen sicher und ohne Vorleistung in Anspruch nehmen können. Die FLEXXI Sorgen Los Karte: Verhinderungspflege ganz ohne Stress Jetzt beantragenErbracht werden kann die Verhinderungspflege sowohl durch professionelle Pflegedienstleister für häusliche Krankenpflege wie ambulante Pflegedienste oder selbstständige Pflegekräfte oder aber durch Angehörige, Freunde und Bekannte, sofern diese nicht als Hauptpflegeperson eingetragen sind. Unter Umständen erstattet die Pflegekasse dann aber geringere Stundenlöhne als bei professionellen Pflegedienstleistern. Bei der Verhinderungspflege durch Angehörige, die mit der pflegebedürftigen Person ersten oder zweiten Grades verwandt oder verschwägert sind oder im selben Haushalt leben, erstattet die Pflegekasse maximal Kosten in Höhe des 2-fachen des monatlichen Pflegegeldes (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39 ).Höhe Verhinderungspflege nach Pflegegrad: ..
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Kernaussagen:Ein Hausnotrufsystem bietet pflegebedürftigen Menschen mehr Sicherheit im Alltag – vor allem dann, wenn sie allein leben oder sturzgefährdet sind. Per Knopfdruck lässt sich im Notfall schnell Hilfe rufen. Hier erfahren Sie, was für den Hausnotruf für Kosten bei Pflegegrad 2 übernommen werden.Was ist ein Hausnotruf und wie funktioniert er? Gerätekomponenten Ein klassischer Hausnotruf besteht aus einer Basisstation und einem Funksender. Die Basisstation wird in der Wohnung installiert und ist mit dem Stromnetz sowie dem Festnetz oder Mobilfunk verbunden. Der Notrufknopf – meist am Handgelenk oder als Halsband getragen – ist wasserdicht und kann rund um die Uhr getragen werden. Wird der Knopf gedrückt, baut das System automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale auf. Dort ist rund um die Uhr geschultes Personal erreichbar, das sofort reagieren kann.Alltagssituationen, in denen ein Hausnotruf Leben retten kann Ein Hausnotruf ist vor allem dann hilfreich, wenn schnelle Hilfe erforderlich ist – etwa bei einem Sturz im Badezimmer, einem Kreislaufzusammenbruch oder plötzlich auftretender Atemnot. Auch bei Orientierungslosigkeit oder Panikattacken kann ein einfacher Knopfdruck beruhigen: Die Kontaktperson in der Notrufzentrale spricht beruhigend zu und leitet bei Bedarf weitere Schritte ein, etwa das Informieren von Angehörigen oder Rettungsdienst.Auch ergänzende Unterstützung im Alltag kann wichtig sein. Über die FLEXXI Care lassen sich geprüfte selbstständige Pflegekräfte flexibel buchen – eine sinnvolle Ergänzung zum Hausnotruf, wenn Betreuung oder Begleitung benötigt wird. Die Zukunft der Pflege - flexibel und via App Buchen Sie noch heute Pflegefachkräfte zu Ihren eigenen Bedingungen und bequem von zu Hause aus.Unterschied: stationär vs. mobilStationäre Hausnotrufsysteme funktionieren nur in der Wohnung, da sie an eine feste Basisstation gekoppelt sind. Mobile Hausnotrufe hingegen arbeiten mit GPS und Mobilfunk. Sie ermöglichen es, auch unterwegs – zum Beipiel beim Spaziergang oder Einkauf – einen Notruf abzusetzen. Gerade für aktive Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 bietet der mobile Notruf zusätzliche Freiheit und Sicherheit.Pflegegrad 2: Voraussetzungen und Leistungen Kurz erklärt: Was bedeutet Pflegegrad 2? Pflegegrad 2 wird Personen zuerkannt, die eine erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit im Alltag haben. Das betrifft zum Beispiel Menschen, die bei der Körperpflege, Mobilität oder Haushaltsführung regelmäßig Hilfe benötigen – etwa infolge von chronischen Erkrankungen, körperlichen Einschränkungen oder beginnender Demenz. Grundlage für die Einstufung ist ein Gutachten des Medizinischen Dienstes, in dem sechs Lebensbereiche bewertet werden. Ab 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkte wird Pflegegrad 2 vergeben. (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 15 )Tipp: Eine Höherstufung auf Pflegegrad 2 lohnt sich, da die wichtigsten Leistungen der Pflegeversicherung – wie Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege – erst ab Pflegegrad 2 gewährt werden. Beim Pflegegrad 1 wird nur der Entlastungsbetrag gezahlt; die Kosten für einen Hausnotruf übernimmt die Pflegekasse bereits ab Pflegegrad 1.Leistungen aus der Pflegeversicherung Mit Pflegegrad 2 haben Versicherte Anspruch auf verschiedene finanzielle und sachliche Leistungen der Pflegeversicherung – abhängig davon, ob die Pflege zu Hause oder in einer Einrichtung stattfindet.Zu den wichtigsten Leistungen im häuslichen Umfeld zählen: Pflegegeld: 347 € monatlich für selbst organisierte Pflege durch Angehörige Entlastungsbudget (Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege) von bis zu 3.539€ Pflegesachleistungen: 796 € monatlich für ambulante Pflegedienste Entlastungsbetrag: 131 € monatlich für Alltagshilfen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch: bis zu 42 € monatlich Zuschuss zum Hausnotruf: 25,50 € monatlich(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4 )Kosten für einen Hausnotruf Monatliche Grundgebühr Die monatlichen Kosten für ein klassisches Hausnotrufsystem liegen in der Regel zwischen 23 und 30 €. In diesem Preis sind die Nutzung der Basisstation, der Notrufknopf sowie die 24-Stunden-Notrufzentrale enthalten. Die Pflegekasse übernimmt diese Kosten bis zu 25,50 € monatlich, wenn ein anerkannter Anbieter gewählt wird und ein Pflegegrad vorliegt.Mögliche Zusatzleistungen Zusätzliche Services wie ein mobiler Hausnotruf mit GPS-Ortung, ein Sturzsensor oder die Schlüsselhinterlegung beim Anbieter sind nicht in der Grundgebühr enthalten. Diese Extras können – je nach Anbieter – zwischen 5 und 20 € monatlich kosten. Wer viel unterwegs ist oder keine Angehörigen in der Nähe hat, profitiert besonders von diesen Leistungen. Wichtig: Diese Zusatzkosten werden in der Regel nicht von der Pflegekasse übernommen.Einmalige Anschlusskosten Für die Ersteinrichtung des Hausnotrufsystems fällt bei manchen Anbietern eine einmalige Anschlussgebühr an – meist zwischen 10 und 50 €. Einige Anbieter verzichten bei Vorliegen eines Pflegegrads und direkter Abrechnung mit der Pflegekasse auf diese Gebühr.Übernimmt die Pflegekasse für einen Hausnotruf die Kosten bei Pflegegrad 2? Voraussetzungen für Kostenübernahme Damit die Pflegekasse die Kosten für einen Hausnotruf übernimmt, müssen folgende drei Bedingungen erfüllt sein:Pflegegrad 1 oder höher: Ab Pflegegrad 2 ist die Notwendigkeit in der Regel unstrittig. Wohnsituation und Sicherheitsbedarf: Die Person muss überwiegend allein wohnen oder die anwesenden Personen sind nicht in der Lage, bei einem Notfall zu helfen. Anerkannter Anbieter: Das Hausnotrufsystem muss von einem Anbieter stammen, dessen Leistungen von der Pflegeversicherung akzeptiert werden.Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, übernimmt die Pflegekasse grundsätzlich die Basisleistung des Hausnotrufs.Höhe der monatlichen Pauschale Die Pflegekasse erstattet monatlich pauschal 25,50 € für das Basis-Paket des Hausnotrufs – bestehend aus Basisstation, Notrufknopf und 24/7-Notrufzentrale. Damit ist das Basismodell für Pflegegrad 2 häufig kostenfrei, sofern die Anbieterpreise innerhalb dieses Rahmens liegen. Auch die Einrichtungs- oder Anschlusskosten können – falls sie unterhalb der Pauschale bleiben – teilweise über die Pflegekasse abgerechnet werden.Was, wenn die Kosten höher sind? Liegt der Basispreis über 25,50 €, muss die Differenz vom Versicherten selbst getragen werden. Bezahlte Zusatzleistungen wie Sturzsensoren, mobile GPS-Notrufe oder Schlüsselhinterlegung werden ebenfalls nicht von der Pflegekasse übernommen und müssen privat bezahlt werden.Daher die Empfehlung: Prüfen Sie vor Abschluss genau, welche Leistungen im Basis-Paket enthalten sind und welche optional dazu buchbar sind – und wählen Sie diese gezielt nach individuellem Bedarf.So beantragen Sie den Zuschuss richtig Der Zuschuss für ein Hausnotrufsystem wird nicht automatisch gewährt – er muss bei der zuständigen Pflegekasse beantragt werden. Damit die Kostenübernahme reibungslos funktioniert, sollten Sie einige Punkte beachten.Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beantragung der Hausnotruf Kosten bei Pflegegrad 2Passenden Anbieter auswählen: Wählen Sie einen Hausnotrufdienst, der von den Pflegekassen anerkannt ist und die Direktabrechnung anbietet. Vertrag abschließen: Vereinbaren Sie mit dem Anbieter die gewünschten Leistungen. Antrag stellen: Der Antrag auf Kostenübernahme kann formlos bei der Pflegekasse gestellt werden – schriftlich oder online. Viele Anbieter übernehmen diesen Schritt für Sie. Genehmigung abwarten: Die Pflegekasse prüft die Voraussetzungen (Pflegegrad, Wohnsituation) und informiert Sie über die Kostenübernahme. Installation des Systems: Nach Bewilligung wird das Gerät eingerichtet. Bei Direktabrechnung müssen Sie keine Vorkasse leisten.Notwendige Nachweise Für die Prüfung des Antrags verlangt die Pflegekasse folgende Unterlagen:Nachweis über den Pflegegrad (mind. Pflegegrad 1) Anbieterbescheinigung mit Leistungsbeschreibung und Kostenübersicht formloses Antragsformular oder AntragsschreibenViele Hausnotrufanbieter senden Ihnen alle Unterlagen bereits vorausgefüllt zu – inklusive Antrag an die Pflegekasse.Tipps für eine schnelle BearbeitungAchten Sie auf vollständige Unterlagen, um Rückfragen zu vermeiden. Lassen Sie den Antrag direkt vom Anbieter einreichen, sofern möglich. Das spart Zeit und Aufwand. Fragen Sie nach dem Bearbeitungsstand, wenn Sie nach 14 Tagen keine Rückmeldung erhalten haben.FAQ: Häufige Fragen zum Hausnotruf & Kosten bei Pflegegrad 2 Was übernimmt die Pflegekasse beim Hausnotruf an Kosten bei Pflegegrad 2? Die Pflegekasse übernimmt bei Pflegegrad 2 monatlich bis zu 25,50 € für ein anerkanntes Hausnotrufsystem – inklusive Basisstation, Notrufknopf und 24-Stunden-Notrufzentrale.Muss ich die Kosten vorstrecken? Nein, bei vielen Anbietern mit Direktabrechnung wird der Zuschuss direkt mit der Pflegekasse verrechnet – Sie müssen also keine Vorkasse leisten.Gibt es Unterschiede zwischen Anbietern? Ja, es gibt bei Hausnotrufsystemen Unterschiede bei Preisen, Serviceleistungen und Zusatzfunktionen (z. B. Schlüsselhinterlegung oder mobile Geräte). Ein Vergleich lohnt sich.Wird auch ein mobiler Hausnotruf bezuschusst? Nur die Basisversion der Hausnotruf Kosten werden bei Pflegegrad 2 und höher bezuschusst. Für mobile Hausnotrufe mit GPS-Ortung oder Sturzerkennung müssen die Mehrkosten meist selbst getragen werden...
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