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Sie suchen eine zuverlässige Vertretung, die die Pflege Ihrer Angehörigen während Ihrer Abwesenheit übernimmt? Über FLEXXI finden Sie passende Unterstützung für die Verhinderungspflege in Berlin – flexibel, individuell und abgestimmt auf die Bedürfnisse Ihrer Familie.Verhinderungspflege als Vertretung in der häuslichen PflegeEin Großteil der Pflegeleistungen in Deutschland wird durch Angehörige erbracht. Die häusliche Pflege ist oft ein 24-Stunden-Job ohne echte Pausen. Doch auch pflegende Angehörige brauchen Urlaub, Erholung oder Unterstützung im Alltag.Genau dafür gibt es die Verhinderungspflege.Ab Pflegegrad 2 übernimmt die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für eine Ersatzpflege, wenn die sonst pflegende Person vorübergehend verhindert ist – zum Beispiel durch: Urlaub Krankheit Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalte berufliche Verpflichtungen Fortbildungen oder Dienstreisen Prüfungen Arzttermine oder Behördengänge private Termine oder FreizeitaktivitätenDie Verhinderungspflege kann pro Kalenderjahr für maximal acht Wochen beziehungsweise 56 Tage genutzt werden.Wichtig: Als voller Tag gelten nur Einsätze ab acht Stunden täglich. Erfolgt die Verhinderungspflege weniger als acht Stunden am Tag, spricht man von einer stundenweisen Verhinderungspflege. In diesem Fall reduziert sich das zeitliche Budget nicht (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39 )Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie die stundenweise Verhinderungspflege funktioniert und wie diese korrekt abgerechnet wird, finden Sie hier unseren ausführlichen Beitrag:👉Stundenweise Verhinderungspflege: Abrechnung einfach erklärtVerhinderungspflege in Berlin über FLEXXI buchenÜber FLEXXI können Sie passende Unterstützung für die Verhinderungspflege in Berlin finden. Die FLEXXI App ermöglicht es Ihnen, bis zu drei Wochen im Voraus Pflege- und Betreuungskräfte zu buchen.Leistungen, Einsatzzeiten und Stundenlohn legen Sie individuell fest, sodass Sie die Unterstützung finden, die zu den Bedürfnissen Ihrer Angehörigen passt. Die Zukunft der Pflege - flexibel und via App Buchen Sie noch heute Pflegefachkräfte zu Ihren eigenen Bedingungen und bequem von zu Hause aus.Aufgaben in der Verhinderungspflege in BerlinÜber FLEXXI können Sie Unterstützung für verschiedene Aufgaben im Rahmen der Verhinderungspflege buchen. Je nach Qualifikation können die vermittelten Personen unterschiedliche Tätigkeiten übernehmen – von Unterstützung im Alltag über Grundpflege bis hin zu pflegerischen Aufgaben.Mögliche Aufgaben sind zum Beispiel: Grundpflege Körperpflege Unterstützung beim Anziehen Unterstützung beim Toilettengang Haushaltsnahe Unterstützung Einkaufen Putzen Waschen Kochen Begleitung und Aktivierung Spaziergänge Gespräche Gesellschaftsspiele Erinnerungsarbeit Unterstützung im Alltag Fahrdienste Begleitung zu TerminenMedizinische Behandlungspflege ist nur durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte und unter den dafür geltenden Voraussetzungen möglich.Leistungen der Pflegekasse für Verhinderungspflege in BerlinPflegekräfte für die Verhinderungspflege in Berlin können über Leistungen der Pflegeversicherung finanziert werden. Voraussetzung dafür ist mindestens Pflegegrad 2.Seit Juli 2025 stehen für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege gemeinsam bis zu 3.539 Euro pro Jahr zur Verfügung. Der gemeinsame Jahresbetrag kann flexibel für beide Leistungen genutzt werden.Die Höhe des Budgets ist dabei grundsätzlich nicht vom Pflegegrad abhängig.Wird die Verhinderungspflege weniger als acht Stunden täglich genutzt (stundenweise Verhinderungspflege), wird das Pflegegeld in der Regel vollständig weitergezahlt.Bei einer tageweisen Verhinderungspflege kann das Pflegegeld hingegen gekürzt werden. Für den ersten und letzten Tag der Verhinderungspflege gelten dabei häufig Sonderregelungen, bei denen das Pflegegeld weiterhin vollständig gezahlt wird. (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39 )Wenn Sie unsicher sind, wie Antrag und Abrechnung der Verhinderungspflege funktionieren, empfehlen wir Ihnen außerdem diesen Beitrag:👉Antrag vs. Abrechnung in der VerhinderungspflegeVerhinderungspflege bei nahen AngehörigenViele Familien in Berlin organisieren die Verhinderungspflege innerhalb der Familie. Dabei gelten jedoch besondere Regeln – vor allem bei der Vergütung und Erstattung.Je nach Verwandtschaftsgrad können unterschiedliche Grenzen und Voraussetzungen gelten.Mehr dazu erfahren Sie hier:👉Verhinderungspflege bei Angehörigen: Was gilt für Familie und Verwandte?Steuerliche Vorteile bei VerhinderungspflegeKosten für Verhinderungspflege, die nicht von der Pflegekasse übernommen werden, können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden.Möglich ist eine Steuerermäßigung von 20 % der Aufwendungen, maximal 4.000 Euro pro Jahr.(Quelle: EStG § 35a)So beantragen Sie Leistungen für Verhinderungspflege in BerlinLeistungen für Verhinderungspflege in Berlin können bei der Pflegekasse der pflegebedürftigen Person beantragt werden. Viele Pflegekassen stellen dafür eigene Anträge oder Online-Formulare zur Verfügung.Seit dem 01.01.2026 gilt: Leistungen der Verhinderungspflege sollten spätestens bis zum Ende des Folgejahres eingereicht werden.Für Leistungen aus 2025 bedeutet das beispielsweise: Die Unterlagen müssen spätestens bis zum 31.12.2026 bei der Pflegekasse vorliegen.Auch wenn Antrag und Abrechnung teilweise gemeinsam eingereicht werden können, empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Pflegekasse zu klären, welche Unterlagen benötigt werden. So haben Sie mehr Sicherheit bei der Kostenübernahme und vermeiden unnötige Verzögerungen bei der Erstattung.Wir unterstützen Sie gern, wenn Sie Fragen zur Antragstellung für Verhinderungspflege in Berlin haben.Verhinderungspflege einfach beantragen👉 Sie möchten den Antrag auf Verhinderungspflege einfach und korrekt stellen? UnserFLEXX-i Chatbot unterstützt Sie Schritt für Schritt dabei. Ihr Verhinderungspflege-Assistent FLEXX-i Jetzt Antrag mit FLEXX-i stellenUnterstützung für die Verhinderungspflege in Berlin findenSie suchen qualifizierte Unterstützung für die Verhinderungspflege in Berlin? Mit der FLEXXI App finden Sie flexibel passende Pflege- und Betreuungskräfte für Ihre individuelle Situation...
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Bis 2026 wird erwartet, dass in der Altenpflege rund 61 300 neue Arbeitsplätze entstehen werden, aber auch fast 16 000 Altenpflegekräfte den Beruf verlassen werden. Demnach wird es schon in 4 Jahren in Deutschland ein Defizit von über 77 000 Altenpflegekräften geben. Mit einem demografischen Wandel in Deutschland droht dem Pflegesystem dadurch ein potenzieller Kollaps. Die sogenannte Babyboomer-Generation, die 19 Millionen Menschen und 22 % der Bevölkerung ausmacht, kommt ins Rentenalter und wird somit großen Druck auf die Altenpflege ausüben. Um von Pflegekräften selbst zu erfahren, wie sie die Situation der stationären Pflege in der Zukunft einschätzen, hat die „WeCare4Us“-Studie über 200 Pflegekräfte interviewt. Dabei kristallisiere sich eine deutliche Botschaft: Es braucht schnell Verbesserungen, sonst droht der Pflegekollaps. Über 87 % erwarten steigende Belastungen für Pflegekräfte 24 % sehen die zu erwartenden medizinischen Kompetenzen und die daraus entstehenden Verantwortungen als zusätzliche Strapaze an 36 % erwarten eine steigende Überforderung und mehr Zeitaufwand durch zu komplexe Software und langsame Geräte 21 % geben bei der Frage nach Belastungsgrenzen die unzureichenden Fachkenntnisse des Nachwuchses durch die aktuelle Ausbildung an Aber: Fast ein Drittel der Befragten sehen die Entwicklung der Pflege auch positiv, da zurzeit Pflegeprobleme so viel Aufmerksamkeit erhalten.  Dabei haben 39 % der Pflegekräfte in der Studie auch konkrete Ideen und Ansätze für Verbesserungen, wie z. B. Digitalisierung, effizientere Arbeitsprozesse und wie man bessere Zusammenarbeit ermöglicht. Durch die Studie hat sich auch eine bereits bestehende Theorie weiter bestätigt, nämlich dass Pflegekräfte das System am besten verstehen und daher selbst in die Entscheidungsprozesse zur Zukunft der Pflege involviert sein sollten. Die Meinung von Pflegekräften sollte mehr Gehör geschenkt werden, da sie am besten wissen, welche Probleme das derzeitige System hat und wie man es verbessern könnte. Im Vergleich zu Politikern und medizinischen Institutionen, sind diese nicht von einem Profit- oder Machtinteresse getrieben, sondern wirklich von der Fürsorge für Ihre Mitmenschen und Kollegen. Die „WeCare4Us“-Studie dient als ein hervorragendes Beispiel für die Bedeutung von einem größeren Einbeziehen von Pflegekräften und Krankenschwestern bei Entscheidungsprozessen in der Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen in der Pflege und Medizin. Quelle: 2022, opta data Zukunfts-Stiftung, lesen Sie den Artikel hier. ..
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Es ist eine harte Entscheidung die Eltern ins Pflegeheim zu schicken, oder zu entscheiden die Angehörigen zu Hause zu pflegen. Für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige wird es jetzt noch teurer und schwieriger, den der Eigenanteil für Pflege wird wahrscheinlich stark steigen, da ab dem 1. September Pflegekräfte höhere Gehälter erhalten werden.Für den 95 Jahren alten Fritz Kempter der im Seniorenpark Leipzig wohnt, wird sich der Eigenanteil vermutlich um 250 € erhöhen. Was er sich nicht leisten kann. Schon vor dem Kostenanstieg konnten sich viele Menschen ein Altenheim oder einen ambulanten Pflegedienst nicht leisten, aber jetzt wird sich die Situation wahrscheinlich verschlimmern. Zu den steigenden Löhnen, kommen die steigenden Lebensmittel und -Energiepreise und eine resultierende Inflation, die die Pflege in Deutschland immer teurer macht. Als Resultat werden viele Familienangehörige Ihre Angehörige länger oder nur zu Hause pflegen, was viele vor eine schwierige finanzielle und emotionale Aufgabe stellt. Pflegebedürftige bräuchten Entlastungen, den sonst würden die Preissteigerungen viele Menschen in existenzielle Not bringen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist sich der Situation angeblich bewusst und verspricht eine Decklung beim Eigenteil für Pflege. Wie aber das genau aussehen und umgesetzt werden soll, ist noch nicht bekannt. Pflegeheimbewohner erhalten zwar auch neue Entlastungen, in Form von einem Zuschlag der Pflegekassen, der mit der Dauer des Heimaufenthalts steigt, aber selbst diese reichen oft nicht aus, um den steigenden Eigenanteil zu decken. Grund dafür ist, dass Pflegeversicherungen nur einen Teil der Kosten für die Pflege tragen, und Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung müssen Heimbewohner, oder deren Familien, selbst bezahlen.  Es wichtig und richtig, dass Pflegekräfte endlich ein höheres Gehalt erhalten, für die besondere Arbeit, die Sie leisten. Es wirkt aber, als ob der Effekt der höheren Löhne von der Bundesregierung nicht vollständig zu Ende gedacht wurden. Vor allem zu Zeiten, einer Energie- und Inflationskrise, scheint es, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige vernachlässigt werden. Eine Lösung wäre es, die Pflege zu Hause kostengünstiger und einfacher zu machen, was das Hauptziel von uns bei FLEXXI Care ist. Aber ohne durchdachte und strukturierte Reformen in der Altenpflege, wird Deutschland mit der rasant steigenden Zahl der Pflegebedürftigen in Zukunft nicht zurechtkommen.  Quelle: 2022, Stern, lesen Sie den Artikel hier. ..
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Bis 2030 wird es nach Angaben des Barmer-Pflegereports 6 Millionen Pflegebedürftige geben, das sind 2 Millionen mehr als dieses Jahr. Das kann zu einer Situation führen, wo nur noch Wohlhabende gepflegt werden können, da bis 2035 voraussichtlich eine halbe Million Pflegekräfte fehlen werden.Dabei gibt es einige Möglichkeiten, die Situation zu verbessern. Zum Beispiel, Sven Halldorn vom bpa-Arbeitgeberverband kritisiert, wie lange derzeit die Anerkennung von ausländischen Fachkräften dauert, meistens über ein Jahr und länger. Das führt oft dazu, dass Fachkräfte lieber wohin gehen, wo es schneller geht und Englisch gesprochen wird. Eine positive Entwicklung ist, dass zum 1. September Gehälter in Tarifhöhe gezahlt werden, aber mehr Geld alleine wird nicht reichen. Symbolisch dafür ist der bedarfsorientierte Personalschlüssel, der im Pflege-Ticker vom 30.08.22 beschrieben wird. Dieser, soll genaue Personalgrenzen für bestimmte medizinische Aufgaben festlegen, aber das nur in Krankenhäusern. Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz kritisiert das stark: „Lauterbach ignoriert die Altenpflege! Wenn er von Pflege redet, dann schaut er nur auf die Krankenhäuser.” Hier zeige sich das Gesundheitsministerium „beratungsresistent, selbst bei erdrückenden, explodierenden Kosten“. Opfer seien die Pflegebedürftigen und die Pflegekräfte.Am Ende läuft es immer auf den gleichen Punkt hinaus. Pflegekräfte müssen mehr gehört werden, egal ob in der Altenpflege, im Krankenhaus oder freiberuflich. Denn diese wissen am besten, was gemacht werden muss, um diesen gesellschaftlich so wichtigen Beruf wieder lohnenswert zu machen. Quelle: 2022, Bild, lesen Sie den Artikel hier...
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Gesundheitsminister Karl Lauterbach arbeitet zurzeit an einem “Krankenhauspflegeentlastungsgesetz”, das Personalvorgaben für Kliniken bestimmen soll. Dabei wird der Bedarf an Pflegepersonal an der benötigten Arbeitslast in den Kliniken richten.Quelle: 2022, BR24, lesen Sie den Artikel hier. Das System wurde gemeinsam von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der Gewerkschaft Verdi entwickelt, wobei Krankenhäuser mit Tarifverträgen zur Entlastung des Pflegepersonals vom System ausgeschlossen sind, als auch Intensivstationen.Bei der sogenannten Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0) werden die Patienten täglich je nach Pflegebedarf in unterschiedliche Leistungsstufen eingeteilt. Dabei wird unterschieden nach Körperpflege, Ernährung oder Mobilisierung sowie nach der speziellen Pflege nach Operationen oder der Wund- und Heilbehandlung. Jeder Stufe sind bestimmte Minutenwerte zugeordnet. Dadurch ergibt sich für jeden Patienten eine bestimmte Zeit, aus dem der Personalbedarf abgeleitet werden kann.Nächstes Jahr sollen die neuen Vorgaben getestet werden, um reale Werte zur Bemessung des Personals festzulegen, bevor sie voraussichtlich 2024 eingeführt werden. Falls dann ab 2025 Kliniken gegen die Vorgaben verstoßen, können diese Sanktionen erwarten.Die Menge an extra Personal, die so ein System benötige, wird dabei nicht angesprochen. Es wird davon ausgegangen, dass 40.000 bis 80.000 zusätzliche Pflegekräften benötigt werden, aber woher diese kommen sollen, weiß man anscheinend nicht. Diese Personalbemessung, würde helfen zu zeigen, wie viel Personal wirklich benötigt wird, schafft dabei selber aber keine neuen Arbeitsplätze.Wie so oft, wird dabei die Altenpflege übersehen, den in Lauterbachs Plan fehlt jegliche Erwähnung von Pflegebedürftigen, die in Heimen oder zu Hause professionelle Betreuung benötigen. Brysch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagt dazu, „Damit hat die Bundesregierung die zwei Millionen Pflegebedürftigen vergessen, die täglich auf professionelle Hilfe angewiesen sind.“..
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Zu Corona noch als Helden gefeiert und inzwischen fast vergessen. Schon fast drei Monate lang streiken die Beschäftigten aller sechs nordrhein-westfälischen Unikliniken, so einen langen und großen Streik dieser Berufsgruppe gab es noch nie in Deutschland, aber die Öffentlichkeit hört so gut wie nichts von diesem historisch langen Streik. In Köln, Bonn, Essen, Münster, Aachen und Düsseldorf streikten verschiedene Berufsgruppen, nicht nur Pflegekräfte, sondern etwa auch Personal aus den Laboren, dem Krankentransport und den Betriebskindergärten. Insgesamt ging es in den Verhandlungen um rund 25.000 Beschäftigte. Der Streik begann Anfang Mai, nachdem ein 100-tägiges Ultimatum der Gewerkschaft Verdi an die Landesregierung abgelaufen ist. Gefordert wurde ein Entlastungsvertrag, wie ihn Beschäftigte in Berlin im vorherigen Jahr erstreikt haben. Dabei ging es nicht nur um mehr Geld, sondern vor allem um bessere Arbeitsbedingungen. Feste Personaluntergrenzen für Arbeitsschichten und ein Freizeitausgleich, wenn sie trotzdem unterbesetzt arbeiten müssen, werden gefördert. Um diesen Punkt wurde besonders lange verhandelt und am 19. Juli 2022 gab es endlich eine Einigung. Für einige der streikenden Berufsgruppen soll es einen freien Tag geben, für sieben Belastungspunkte.  Rückblickend sind sich viele Klinikbeschäftigte einig, dass sie die Arbeitsbedingungen seit 2003 verschlechtert haben, nachdem die „Diagnosis Related Groups“ eingeführt wurden. Dabei erhalten Krankenhäuser Pauschalen für Patienten*innen und deren Diagnosen, was dazu führt, dass es sich finanziell mehr lohnt sie schnell zu entlassen, statt sich intensiv um sie zu kümmern. Der vereinbarte Tarifvertrag ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung für Berufsgruppen, die nicht genug Geld, Unterstützung und Respekt erhalten. Aber um die existierenden Probleme langfristig zu lösen, werden tiefgreifende Reformen im deutschen Gesundheitswesen notwendig sein.    Quelle: Der Freitag, 2022, lesen Sie den Artikel hier. ..
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