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Die tageweise Verhinderungspflege sorgt bei vielen pflegenden Angehörigen für Unsicherheit. Vor allem bei der Abrechnung stellen sich häufig Fragen: Wann gilt Verhinderungspflege als „tageweise“? Wird das Pflegegeld gekürzt? Welche Besonderheiten gelten bei der Abrechnung? Und worauf sollten Angehörige achten?In diesem Beitrag erklären wir Ihnen verständlich, wie die tageweise Verhinderungspflege funktioniert und welche Regeln bei der Abrechnung wichtig sind.Was bedeutet „tageweise Verhinderungspflege“?Von einer tageweisen Verhinderungspflege spricht man in der Regel dann, wenn die gewöhnliche Pflegeperson acht Stunden oder länger verhindert bzw. abwesend ist.Das ist ein wichtiger Unterschied zur stundenweisen Verhinderungspflege.Denn: ist die gewöhnliche Pflegeperson weniger als acht Stunden verhindert, handelt es sich meist um eine stundenweise Verhinderungspflege ist die gewöhnliche Pflegeperson acht Stunden oder länger abwesend, wird die Verhinderungspflege in der Regel als tageweise Leistung gewertetDiese Unterscheidung beeinflusst vor allem: das Pflegegeld die Berechnung der Leistungstage die Abrechnung bei der PflegekasseWenn Sie sich zunächst unsicher sind, wie Antrag und Abrechnung grundsätzlich funktionieren, empfehlen wir Ihnen zuerst diesen Beitrag: 👉 Antrag vs. Abrechnung in der VerhinderungspflegeUnterschied zwischen stundenweiser und tageweiser VerhinderungspflegeDer größte Unterschied liegt bei der Anrechnung der Tage und beim Pflegegeld. Kriterium Stundenweise VHP Tageweise VHP Dauer pro Tag Unter 8 Stunden Ab 8 Stunden Pflegegeld Keine Kürzung 50% Kürzung pro Tag (außer am ersten und letzten Tag) Abrechnung Nach Stunden Nach Tagen Flexibilität Sehr hoch Eher für längere Abwesenheiten Typische Nutzung Termine, kurze Auszeiten Urlaub, KrankheitWenn Sie mehr zur stundenweisen Verhinderungspflege erfahren möchten, finden Sie hier unseren ausführlichen Beitrag: 👉 Stundenweise Verhinderungspflege: Abrechnung einfach erklärtWie funktioniert die Abrechnung der tageweisen Verhinderungspflege?Die Abrechnung erfolgt nach der tatsächlich erbrachten Ersatzpflege.Dafür reichen Sie die entsprechenden Unterlagen bei der Pflegekasse ein. Je nach Pflegekasse können sich die Formulare leicht unterscheiden.In der Regel werden folgende Angaben benötigt: Zeitraum der Verhinderungspflege Anzahl der Betreuungstage Angaben zur Ersatzpflegeperson Rechnungen, Quittungen oder Stundennachweise gegebenenfalls Nachweise über Fahrtkosten oder Verdienstausfall👉 Wichtig: Die Pflegekasse prüft bei der Abrechnung nicht nur die Kosten, sondern auch, wie lange die gewöhnliche Pflegeperson verhindert war und ob die Leistung als stundenweise oder tageweise Verhinderungspflege gewertet wird.Sie möchten den Antrag auf Verhinderungspflege einfach und korrekt stellen? Unser FLEXX-i Chatbot unterstützt Sie Schritt für Schritt dabei. Ihr Verhinderungspflege-Assistent FLEXX-i Jetzt Antrag mit FLEXX-i stellenWird das Pflegegeld bei tageweiser Verhinderungspflege gekürzt?Ja. Bei der tageweisen Verhinderungspflege wird das Pflegegeld grundsätzlich um 50 % gekürzt.Wichtig ist jedoch: Am ersten und letzten Tag der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld vollständig gezahlt. Für die dazwischenliegenden Tage wird das Pflegegeld um 50 % reduziert. Bei einer stundenweisen Verhinderungspflege – also wenn die gewöhnliche Pflegeperson weniger als acht Stunden verhindert ist – wird das Pflegegeld dagegen vollständig weitergezahlt.Viele Angehörige verwechseln diese Regelung, weshalb es bei der Abrechnung häufig zu Unsicherheiten kommt.Wie viele Tage können genutzt werden?Die tageweise Verhinderungspflege kann pro Kalenderjahr für maximal acht Wochen beziehungsweise 56 Tage genutzt werden.Seit Juli 2025 gilt außerdem:Für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege steht ein gemeinsamer Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro zur Verfügung.Dieser Betrag kann flexibel für beide Leistungen genutzt werden.Verhinderungspflege bei nahen AngehörigenBesondere Regeln gelten, wenn nahe Angehörige die Ersatzpflege übernehmen.Je nach Verwandtschaftsgrad kann die Erstattung begrenzt sein oder anders berechnet werden.Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag: 👉 Verhinderungspflege bei Angehörigen: Was gilt für Familie und Verwandte?Typische Fehler bei der AbrechnungBei der tageweisen Verhinderungspflege entstehen viele Probleme durch kleine Fehler in der Abrechnung.Häufige Beispiele sind: falsche Einstufung zwischen stundenweiser und tageweiser Verhinderungspflege fehlende Nachweise oder Quittungen unvollständige Angaben zur Ersatzpflegeperson falsche Berechnung der Betreuungstage Unsicherheit beim PflegegeldGerade deshalb lohnt es sich, die Unterlagen möglichst frühzeitig vorzubereiten und direkt mit der Pflegekasse abzustimmen.Unterstützung bei der Verhinderungspflege findenViele Familien organisieren die Verhinderungspflege kurzfristig – etwa bei Krankheit, Urlaub oder wichtigen Terminen.👉 Sie möchten passende Unterstützung für die Verhinderungspflege finden? Mit der FLEXXI App können Sie flexibel Pflege- und Betreuungskräfte buchen.Fazit: Tageweise Verhinderungspflege richtig abrechnenDie tageweise Verhinderungspflege bringt einige Besonderheiten mit sich – vor allem bei der Abrechnung und beim Pflegegeld.Wer den Unterschied zur stundenweisen Verhinderungspflege kennt und die Unterlagen sauber vorbereitet, kann typische Fehler vermeiden und die Leistungen der Pflegekasse besser nutzen.Gerade deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit den Regeln und Voraussetzungen auseinanderzusetzen...
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Mein Name ist Leslie. Ich komme aus den Philippinen und bin von Beruf Krankenschwester. Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil er mir die Befriedigung gibt, anderen Menschen helfen zu können, sich um ihre Gesundheit zu kümmern und ihnen ein gesundes Leben zu ermöglichen. Außerdem kümmere ich mich seit 15 Jahren um Menschen, und in jedem Moment, in dem ich ein Lächeln auf das Gesicht einer Person zaubern kann, wird es immer ein Gefühl der Erfüllung in meinem Herzen geben.Als Krankenschwester konnte ich auch andere Menschen an verschiedenen Orten treffen, ihre Kultur kennenlernen und aufregende Dinge lernen, die mir wirklich geholfen haben, meine pflegerischen Fähigkeiten zu entwickeln.Auf den Philippinen war ich Notfallkrankenschwester. Die Erfahrung war intensiv, aber auf eine gute Art und Weise. Das Adrenalin war bei jedem Fall, den wir hatten, hervorragend. Eine Gelegenheit, die meine pflegerischen Fähigkeiten wirklich herausforderte. Dann kam für mich die Zeit, grünere Weiden für meine Familie zu suchen. Einer der Nachteile, eine Krankenschwester auf den Philippinen zu sein, ist, nicht genug zu verdienen, um die Familie zu ernähren. Anschließend wurde ich Krankenschwester auf der NICU (Neonatal Intensive Care Unit) in Saudi-Arabien. Das war etwas Besonderes für mich, da ich mich nur auf Babys konzentrierte. Eine weitere Erfahrung, die mich dazu gebracht hat, meine Karriere mehr zu lieben. Dann kam eine Zeit, in der ich eine weitere Gelegenheit bekam.Ich traf zufällig einen Freund, mit dem ich studiert hatte, der als Krankenschwester nach Deutschland ging, und ich wurde neugierig, wie es ist, da zu arbeiten. Vor allem nach Saudi-Arabien habe ich nach etwas Offenerem gesucht. Nach einiger Zeit sind wir in Kontakt getreten und er hat mir geholfen, nach Deutschland zu kommen.Ich bin wirklich dankbar für die Möglichkeit, hier in Deutschland zu arbeiten. Ich bin hier seit fünf Jahren als Krankenschwester in der Altenpflege tätig. Eine neue, herausfordernde Erfahrung, die meine Geduld auf die Probe stellt, aber diese Erfahrung ist etwas ganz anderes als meine bisherige Arbeit. Die Arbeit als Altenpflegerin hat mir eine andere Seite des Pflegeberufs gezeigt. Anstatt dein volles, adrenalingeladenes Selbst zu geben, um einer Person wieder Leben einzuhauchen, erfordert es eine andere Seite von dir selbst, wo du dein gelassenes Selbst sein musst. Ein Engel, der ihnen hilft und an ihrer Seite ist, während sie hier auf Erden ihre letzten Atemzüge machen.Diese Erfahrungen haben mein Leben um 180 Grad verändert. Es hat mich zu einem besseren Menschen gemacht, indem ich von den verschiedenen Menschen gelernt habe, die ich getroffen habe. Damit möchte ich diese Erfahrungen teilen und mein Wissen und Können an andere weitergeben, die sich ebenfalls gerne Herausforderungen stellen. Eines Tages stieß ich auf eine sehr interessante Gelegenheit. Ein Unternehmen namens FLEXXI Care, das anderen Menschen wie mir die Möglichkeit gibt, Krankenschwestern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. FLEXXI ermöglicht es mir, eines meiner Ziele zu erreichen: meine Erfahrungen zu teilen und anderen wie mir die Chance zu geben, die Krankenschwester zu sein, die sie sich erhofft haben. Ein Teil von FLEXXI zu sein, gibt mir die Freiheit zu denken, mich zu bewegen und zu lernen, aber gleichzeitig mein Gefühl, eine Krankenschwester zu sein, nicht zu verlieren. Sie sind auf unserer Seite, eins mit den Krankenschwestern, und es könnte sogar die Zukunft unseres Berufs sein. ..
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Bis 2026 wird erwartet, dass in der Altenpflege rund 61 300 neue Arbeitsplätze entstehen werden, aber auch fast 16 000 Altenpflegekräfte den Beruf verlassen werden. Demnach wird es schon in 4 Jahren in Deutschland ein Defizit von über 77 000 Altenpflegekräften geben. Mit einem demografischen Wandel in Deutschland droht dem Pflegesystem dadurch ein potenzieller Kollaps. Die sogenannte Babyboomer-Generation, die 19 Millionen Menschen und 22 % der Bevölkerung ausmacht, kommt ins Rentenalter und wird somit großen Druck auf die Altenpflege ausüben. Um von Pflegekräften selbst zu erfahren, wie sie die Situation der stationären Pflege in der Zukunft einschätzen, hat die „WeCare4Us“-Studie über 200 Pflegekräfte interviewt. Dabei kristallisiere sich eine deutliche Botschaft: Es braucht schnell Verbesserungen, sonst droht der Pflegekollaps. Über 87 % erwarten steigende Belastungen für Pflegekräfte 24 % sehen die zu erwartenden medizinischen Kompetenzen und die daraus entstehenden Verantwortungen als zusätzliche Strapaze an 36 % erwarten eine steigende Überforderung und mehr Zeitaufwand durch zu komplexe Software und langsame Geräte 21 % geben bei der Frage nach Belastungsgrenzen die unzureichenden Fachkenntnisse des Nachwuchses durch die aktuelle Ausbildung an Aber: Fast ein Drittel der Befragten sehen die Entwicklung der Pflege auch positiv, da zurzeit Pflegeprobleme so viel Aufmerksamkeit erhalten.  Dabei haben 39 % der Pflegekräfte in der Studie auch konkrete Ideen und Ansätze für Verbesserungen, wie z. B. Digitalisierung, effizientere Arbeitsprozesse und wie man bessere Zusammenarbeit ermöglicht. Durch die Studie hat sich auch eine bereits bestehende Theorie weiter bestätigt, nämlich dass Pflegekräfte das System am besten verstehen und daher selbst in die Entscheidungsprozesse zur Zukunft der Pflege involviert sein sollten. Die Meinung von Pflegekräften sollte mehr Gehör geschenkt werden, da sie am besten wissen, welche Probleme das derzeitige System hat und wie man es verbessern könnte. Im Vergleich zu Politikern und medizinischen Institutionen, sind diese nicht von einem Profit- oder Machtinteresse getrieben, sondern wirklich von der Fürsorge für Ihre Mitmenschen und Kollegen. Die „WeCare4Us“-Studie dient als ein hervorragendes Beispiel für die Bedeutung von einem größeren Einbeziehen von Pflegekräften und Krankenschwestern bei Entscheidungsprozessen in der Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen in der Pflege und Medizin. Quelle: 2022, opta data Zukunfts-Stiftung, lesen Sie den Artikel hier. ..
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Es ist eine harte Entscheidung die Eltern ins Pflegeheim zu schicken, oder zu entscheiden die Angehörigen zu Hause zu pflegen. Für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige wird es jetzt noch teurer und schwieriger, den der Eigenanteil für Pflege wird wahrscheinlich stark steigen, da ab dem 1. September Pflegekräfte höhere Gehälter erhalten werden.Für den 95 Jahren alten Fritz Kempter der im Seniorenpark Leipzig wohnt, wird sich der Eigenanteil vermutlich um 250 € erhöhen. Was er sich nicht leisten kann. Schon vor dem Kostenanstieg konnten sich viele Menschen ein Altenheim oder einen ambulanten Pflegedienst nicht leisten, aber jetzt wird sich die Situation wahrscheinlich verschlimmern. Zu den steigenden Löhnen, kommen die steigenden Lebensmittel und -Energiepreise und eine resultierende Inflation, die die Pflege in Deutschland immer teurer macht. Als Resultat werden viele Familienangehörige Ihre Angehörige länger oder nur zu Hause pflegen, was viele vor eine schwierige finanzielle und emotionale Aufgabe stellt. Pflegebedürftige bräuchten Entlastungen, den sonst würden die Preissteigerungen viele Menschen in existenzielle Not bringen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist sich der Situation angeblich bewusst und verspricht eine Decklung beim Eigenteil für Pflege. Wie aber das genau aussehen und umgesetzt werden soll, ist noch nicht bekannt. Pflegeheimbewohner erhalten zwar auch neue Entlastungen, in Form von einem Zuschlag der Pflegekassen, der mit der Dauer des Heimaufenthalts steigt, aber selbst diese reichen oft nicht aus, um den steigenden Eigenanteil zu decken. Grund dafür ist, dass Pflegeversicherungen nur einen Teil der Kosten für die Pflege tragen, und Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung müssen Heimbewohner, oder deren Familien, selbst bezahlen.  Es wichtig und richtig, dass Pflegekräfte endlich ein höheres Gehalt erhalten, für die besondere Arbeit, die Sie leisten. Es wirkt aber, als ob der Effekt der höheren Löhne von der Bundesregierung nicht vollständig zu Ende gedacht wurden. Vor allem zu Zeiten, einer Energie- und Inflationskrise, scheint es, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige vernachlässigt werden. Eine Lösung wäre es, die Pflege zu Hause kostengünstiger und einfacher zu machen, was das Hauptziel von uns bei FLEXXI Care ist. Aber ohne durchdachte und strukturierte Reformen in der Altenpflege, wird Deutschland mit der rasant steigenden Zahl der Pflegebedürftigen in Zukunft nicht zurechtkommen.  Quelle: 2022, Stern, lesen Sie den Artikel hier. ..
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Bis 2030 wird es nach Angaben des Barmer-Pflegereports 6 Millionen Pflegebedürftige geben, das sind 2 Millionen mehr als dieses Jahr. Das kann zu einer Situation führen, wo nur noch Wohlhabende gepflegt werden können, da bis 2035 voraussichtlich eine halbe Million Pflegekräfte fehlen werden.Dabei gibt es einige Möglichkeiten, die Situation zu verbessern. Zum Beispiel, Sven Halldorn vom bpa-Arbeitgeberverband kritisiert, wie lange derzeit die Anerkennung von ausländischen Fachkräften dauert, meistens über ein Jahr und länger. Das führt oft dazu, dass Fachkräfte lieber wohin gehen, wo es schneller geht und Englisch gesprochen wird. Eine positive Entwicklung ist, dass zum 1. September Gehälter in Tarifhöhe gezahlt werden, aber mehr Geld alleine wird nicht reichen. Symbolisch dafür ist der bedarfsorientierte Personalschlüssel, der im Pflege-Ticker vom 30.08.22 beschrieben wird. Dieser, soll genaue Personalgrenzen für bestimmte medizinische Aufgaben festlegen, aber das nur in Krankenhäusern. Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz kritisiert das stark: „Lauterbach ignoriert die Altenpflege! Wenn er von Pflege redet, dann schaut er nur auf die Krankenhäuser.” Hier zeige sich das Gesundheitsministerium „beratungsresistent, selbst bei erdrückenden, explodierenden Kosten“. Opfer seien die Pflegebedürftigen und die Pflegekräfte.Am Ende läuft es immer auf den gleichen Punkt hinaus. Pflegekräfte müssen mehr gehört werden, egal ob in der Altenpflege, im Krankenhaus oder freiberuflich. Denn diese wissen am besten, was gemacht werden muss, um diesen gesellschaftlich so wichtigen Beruf wieder lohnenswert zu machen. Quelle: 2022, Bild, lesen Sie den Artikel hier...
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Gesundheitsminister Karl Lauterbach arbeitet zurzeit an einem “Krankenhauspflegeentlastungsgesetz”, das Personalvorgaben für Kliniken bestimmen soll. Dabei wird der Bedarf an Pflegepersonal an der benötigten Arbeitslast in den Kliniken richten.Quelle: 2022, BR24, lesen Sie den Artikel hier. Das System wurde gemeinsam von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und der Gewerkschaft Verdi entwickelt, wobei Krankenhäuser mit Tarifverträgen zur Entlastung des Pflegepersonals vom System ausgeschlossen sind, als auch Intensivstationen.Bei der sogenannten Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0) werden die Patienten täglich je nach Pflegebedarf in unterschiedliche Leistungsstufen eingeteilt. Dabei wird unterschieden nach Körperpflege, Ernährung oder Mobilisierung sowie nach der speziellen Pflege nach Operationen oder der Wund- und Heilbehandlung. Jeder Stufe sind bestimmte Minutenwerte zugeordnet. Dadurch ergibt sich für jeden Patienten eine bestimmte Zeit, aus dem der Personalbedarf abgeleitet werden kann.Nächstes Jahr sollen die neuen Vorgaben getestet werden, um reale Werte zur Bemessung des Personals festzulegen, bevor sie voraussichtlich 2024 eingeführt werden. Falls dann ab 2025 Kliniken gegen die Vorgaben verstoßen, können diese Sanktionen erwarten.Die Menge an extra Personal, die so ein System benötige, wird dabei nicht angesprochen. Es wird davon ausgegangen, dass 40.000 bis 80.000 zusätzliche Pflegekräften benötigt werden, aber woher diese kommen sollen, weiß man anscheinend nicht. Diese Personalbemessung, würde helfen zu zeigen, wie viel Personal wirklich benötigt wird, schafft dabei selber aber keine neuen Arbeitsplätze.Wie so oft, wird dabei die Altenpflege übersehen, den in Lauterbachs Plan fehlt jegliche Erwähnung von Pflegebedürftigen, die in Heimen oder zu Hause professionelle Betreuung benötigen. Brysch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagt dazu, „Damit hat die Bundesregierung die zwei Millionen Pflegebedürftigen vergessen, die täglich auf professionelle Hilfe angewiesen sind.“..
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