FLEXXI
Your Cart

Subscribe to the brand new FLEXXI Care Newsletter!

Be the first to find out about exclusive offers and promotions, and stay updated on everything FLEXXI Care and the World of Care!
Follow us on:
Ein neuer Ansatz in der Bewertung von PflegebedürftigkeitDas Verständnis und die Bewertung von Pflegebedürftigkeit befinden sich im Wandel. Ein richtungsweisendes Urteil des Bundessozialgerichts hat jüngst die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung von Pflegebedürftigkeit, insbesondere bei schweren Behinderungen, in den Vordergrund gerückt. Die gängige Annahme, dass eine schwere körperliche Beeinträchtigung automatisch den höchsten Pflegegrad nach sich zieht, wurde damit hinterfragt. Dieses Urteil verdeutlicht, dass nicht die Behinderung an sich, sondern die individuelle Alltagskompetenz und die Möglichkeit, Einschränkungen durch Hilfsmittel zu kompensieren, entscheidend für die Einstufung in Pflegegrade sind.Von Pflegestufen zu Pflegegraden: Ein ParadigmenwechselDie Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 ersetzte das bisherige System der Pflegestufen und markierte einen signifikanten Wandel im Umgang mit Pflegebedürftigkeit. Dieser Wechsel spiegelt das Bestreben wider, eine umfassendere Bewertung der Pflegebedürftigkeit zu ermöglichen, die über physische Beeinträchtigungen hinausgeht und auch psychische sowie soziale Faktoren berücksichtigt. Die Pflegegrade sollen eine genauere Erfassung der individuellen Situation ermöglichen und eine gerechtere Verteilung von Pflegeleistungen gewährleisten.Herausforderungen und ChancenDas Urteil und der Wechsel zu einem differenzierteren System werfen ein neues Licht auf die Herausforderungen und Chancen im Umgang mit Pflegebedürftigkeit. Sie fordern uns auf, die individuellen Bedürfnisse und die Alltagskompetenz der Betroffenen stärker in den Fokus zu nehmen. Gleichzeitig stellen sie das Gesundheitssystem vor die Aufgabe, klare Kriterien und transparente Verfahren zu entwickeln, die eine faire und bedarfsgerechte Zuweisung von Pflegegraden gewährleisten.Die Rolle von HilfsmittelnDie Bedeutung von Hilfsmitteln zur Kompensation von Beeinträchtigungen wird durch das jüngste Urteil besonders hervorgehoben. Die Entwicklung und Bereitstellung von innovativen Hilfsmitteln, die eine größere Selbstständigkeit im Alltag ermöglichen, ist ein entscheidender Faktor in der Pflege und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Innovation und Anpassung der verfügbaren Hilfsmittel an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen.AbschlussgedankeDie jüngsten Entwicklungen in der Bewertung von Pflegebedürftigkeit bieten eine Chance, das Verständnis von Pflege und Unterstützung zu erweitern und an die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Sie rufen nach einem ganzheitlichen Ansatz, der die Selbstständigkeit und die Lebensqualität der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt. Es ist an der Zeit, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Politik diese neuen Perspektiven anerkennen und unterstützen, um sicherzustellen, dass jeder Mensch die Pflege und Unterstützung erhält, die er benötigt.Dieser Artikel beleuchtet die Notwendigkeit eines differenzierten Verständnisses von Pflegebedürftigkeit und den Wert eines Systems, das individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten berücksichtigt. Es zeigt, dass hinter jedem Pflegegrad eine persönliche Geschichte steht und wie wichtig es ist, jedem Einzelnen gerecht zu werden.FazitDie Entscheidung des Bundessozialgerichts verdeutlicht, dass die Bewertung von Pflegebedürftigkeit ein hochgradig individueller Prozess ist, der eine differenzierte Betrachtung erfordert. Der Fokus liegt dabei nicht allein auf der physischen Beeinträchtigung, sondern vielmehr auf der Fähigkeit zur Selbstständigkeit und der Möglichkeit zur Kompensation durch Hilfsmittel. Der Übergang von Pflegestufen zu Pflegegraden markierte bereits einen wichtigen Schritt hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Pflegebedürftigkeit, das sowohl körperliche als auch geistige und psychische Aspekte berücksichtigt. Es liegt nun an Gesellschaft und Gesetzgebung, diese neuen Perspektiven weiter auszubauen und sicherzustellen, dass alle Menschen mit Pflegebedarf die angemessene Unterstützung erhalten, die sie benötigen.Link zum Artikel..
Sandra Polo
Sandra Polo
Max 3min read
0 22

Upcoming event

KOSTENLOSES
SEMINAR 2.0
Mein Weg in die Selbstständigkeit
als Krankenschwester!


Mit Joyce Githara,
selbstständige Krankenschwester
Jetzt anmelden

Latest Blog

Ein neuer Ansatz in der Bewertung von PflegebedürftigkeitDas Verständnis und die Bewertung von Pflegebedürftigkeit befinden sich im Wandel. Ein richtungsweisendes Urteil des Bundessozialgerichts hat jüngst die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung von Pflegebedürftigkeit, insbesondere bei schweren Behinderungen, in den Vordergrund gerückt. Die gängige Annahme, dass eine schwere körperliche Beeinträchtigung automatisch den höchsten Pflegegrad nach sich zieht, wurde damit hinterfragt. Dieses Urteil verdeutlicht, dass nicht die Behinderung an sich, sondern die individuelle Alltagskompetenz und die Möglichkeit, Einschränkungen durch Hilfsmittel zu kompensieren, entscheidend für die Einstufung in Pflegegrade sind.Von Pflegestufen zu Pflegegraden: Ein ParadigmenwechselDie Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 ersetzte das bisherige System der Pflegestufen und markierte einen signifikanten Wandel im Umgang mit Pflegebedürftigkeit. Dieser Wechsel spiegelt das Bestreben wider, eine umfassendere Bewertung der Pflegebedürftigkeit zu ermöglichen, die über physische Beeinträchtigungen hinausgeht und auch psychische sowie soziale Faktoren berücksichtigt. Die Pflegegrade sollen eine genauere Erfassung der individuellen Situation ermöglichen und eine gerechtere Verteilung von Pflegeleistungen gewährleisten.Herausforderungen und ChancenDas Urteil und der Wechsel zu einem differenzierteren System werfen ein neues Licht auf die Herausforderungen und Chancen im Umgang mit Pflegebedürftigkeit. Sie fordern uns auf, die individuellen Bedürfnisse und die Alltagskompetenz der Betroffenen stärker in den Fokus zu nehmen. Gleichzeitig stellen sie das Gesundheitssystem vor die Aufgabe, klare Kriterien und transparente Verfahren zu entwickeln, die eine faire und bedarfsgerechte Zuweisung von Pflegegraden gewährleisten.Die Rolle von HilfsmittelnDie Bedeutung von Hilfsmitteln zur Kompensation von Beeinträchtigungen wird durch das jüngste Urteil besonders hervorgehoben. Die Entwicklung und Bereitstellung von innovativen Hilfsmitteln, die eine größere Selbstständigkeit im Alltag ermöglichen, ist ein entscheidender Faktor in der Pflege und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Innovation und Anpassung der verfügbaren Hilfsmittel an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen.AbschlussgedankeDie jüngsten Entwicklungen in der Bewertung von Pflegebedürftigkeit bieten eine Chance, das Verständnis von Pflege und Unterstützung zu erweitern und an die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Sie rufen nach einem ganzheitlichen Ansatz, der die Selbstständigkeit und die Lebensqualität der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt. Es ist an der Zeit, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Politik diese neuen Perspektiven anerkennen und unterstützen, um sicherzustellen, dass jeder Mensch die Pflege und Unterstützung erhält, die er benötigt.Dieser Artikel beleuchtet die Notwendigkeit eines differenzierten Verständnisses von Pflegebedürftigkeit und den Wert eines Systems, das individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten berücksichtigt. Es zeigt, dass hinter jedem Pflegegrad eine persönliche Geschichte steht und wie wichtig es ist, jedem Einzelnen gerecht zu werden.FazitDie Entscheidung des Bundessozialgerichts verdeutlicht, dass die Bewertung von Pflegebedürftigkeit ein hochgradig individueller Prozess ist, der eine differenzierte Betrachtung erfordert. Der Fokus liegt dabei nicht allein auf der physischen Beeinträchtigung, sondern vielmehr auf der Fähigkeit zur Selbstständigkeit und der Möglichkeit zur Kompensation durch Hilfsmittel. Der Übergang von Pflegestufen zu Pflegegraden markierte bereits einen wichtigen Schritt hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Pflegebedürftigkeit, das sowohl körperliche als auch geistige und psychische Aspekte berücksichtigt. Es liegt nun an Gesellschaft und Gesetzgebung, diese neuen Perspektiven weiter auszubauen und sicherzustellen, dass alle Menschen mit Pflegebedarf die angemessene Unterstützung erhalten, die sie benötigen.Link zum Artikel..
Sandra Polo
Sandra Polo
Max 3min read
0 22
In Deutschland zeichnet sich ein Wendepunkt ab für Berufstätige, die gleichzeitig als pflegende Angehörige tätig sind. Bundesfamilienministerin Lisa Paus unterstreicht in einem Gastbeitrag für t-online die drängende Notwendigkeit, die Bedingungen für diese Doppelbelastung tragende Bevölkerungsgruppe zu verbessern. Ihr Appell für mehr Zeit und Flexibilität im Berufsalltag dieser Menschen ist ein klares Signal für einen anstehenden Wandel.Ein Blick auf die Realität pflegender BerufstätigerRund vier Millionen Menschen in Deutschland stehen täglich vor der Herausforderung, Beruf und Pflege miteinander zu vereinbaren. Diese "informelle" Pflege, oft ausgeführt neben einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung, bringt zahlreiche finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten mit sich. Die momentan verfügbaren staatlichen Unterstützungsangebote reichen bei Weitem nicht aus, um diesen Personenkreis angemessen zu entlasten.Die Forderung nach VeränderungMinisterin Paus macht deutlich, dass es nicht hinnehmbar ist, dass pflegende Angehörige finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. "Wer Pflegeverantwortung übernimmt, darf nicht in die Armutsfalle rutschen", betont sie. Ihr Ziel ist es, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, Beruf und Pflege besser miteinander zu vereinbaren, ohne dass pflegende Angehörige aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden.Gesellschaftliche Verantwortung und der Weg nach vorneDie Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist keine Privatangelegenheit, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Engagement muss daher weitreichend sein, um die Situation für pflegende Angehörige zu verbessern und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Bundesregierung zeigt sich entschlossen, notwendige Veränderungen anzustoßen und den pflegenden Angehörigen die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen.FazitDer von Ministerin Paus angestoßene Diskurs markiert einen ersten Schritt hin zu einer verbesserten Unterstützung für pflegende Berufstätige. Die Herausforderungen sind groß, doch die Bereitschaft zur Veränderung scheint vorhanden zu sein. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um den Worten Taten folgen zu lassen. Doch die Richtung ist klar: Es geht darum, eine Balance zu finden, die es ermöglicht, Beruf und Pflege ohne finanzielle Nachteile und mit der notwendigen Flexibilität zu vereinbaren.Mit der Betonung auf individuelle und gesellschaftliche Verantwortung, setzt dieser Ansatz ein starkes Zeichen für eine inklusive und gerechtere Zukunft für pflegende Berufstätige in Deutschland.Lesen Sie den vollständigen Artikel hier...
Minela Kalebic
Minela Kalebic
Max 2min read
0 28
Die Entscheidung für eine Karriere in der Pflege ist heute vielfältiger denn je. Mit der Einführung des generalistischen Pflegeberufs stehen angehenden Pflegekräften sowohl Ausbildungswege als auch die Möglichkeit eines Studiums offen. Doch wie entscheidet man sich zwischen Ausbildung und Studium? Welche Kriterien spielen dabei eine Rolle? Hier ist ein Überblick über die Unterschiede, Zugangsvoraussetzungen und die Eignung der beiden Wege.Unterschiede zwischen Ausbildung und Studium:Die beiden Wege unterscheiden sich vor allem durch ihre Zugangsvoraussetzungen und die wissenschaftliche Komponente. Das Pflegestudium legt einen höheren Wert auf wissenschaftliche Inhalte und bietet eine intensivere Vorbereitung auf die Steuerung von Pflegeprozessen.Was hat sich für Studierende geändert?Seit dem Inkrafttreten des Pflegestudiumstärkungsgesetzes erhalten Pflegestudierende eine Vergütung, was das Studium attraktiver macht. Es ist nun dual organisiert, wobei Studierende einen Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung abschließen und eine Ausbildungsvergütung erhalten.Zugangsvoraussetzungen:Für die Pflegeausbildung benötigt man in der Regel einen mittleren Schulabschluss, während für das Pflegestudium eine Hochschulzugangsberechtigung erforderlich ist. Berufserfahrung und abgeschlossene berufliche Pflegeausbildungen können den Zugang zum Studium erleichtern und dieses verkürzen.Für wen eignet sich welcher Weg?Die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium hängt davon ab, wo und wie man später arbeiten möchte. Personen mit Abitur könnten eher zum Studium tendieren, während die Ausbildung sich für diejenigen eignet, die sich vor allem für die direkte Patientenversorgung interessieren. Interesse an analytischem Denken und die Gestaltung von Pflegeprozessen sprechen eher für das Studium.Warum in der Pflege arbeiten?Die Pflegeberufe bieten attraktive Verdienstmöglichkeiten und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Trotz anfänglicher Vorbehalte ermutigen Experten wie Maja Schendel dazu, Praktika zu absolvieren und die Vielfalt der Pflegeberufe kennenzulernen. Oftmals führen persönliche Erfahrungen zu einer Begeisterung für den Beruf, die man vorher nicht erwartet hätte.Die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium in der Pflege ist eine wichtige Weichenstellung für die berufliche Zukunft. Indem man die eigenen Interessen, Fähigkeiten und Karriereziele sorgfältig abwägt, kann man den richtigen Weg für sich finden und sich auf eine erfüllende und herausfordernde Karriere in der Pflege vorbereiten.Link zum Artikel..
Minela Kalebic
Minela Kalebic
Max 2min read
0 60
Die Pflegepersonalbemessungsverordnung (PPBV), die ab dem 1. Juli 2024 in Kraft tritt, markiert einen bedeutenden Fortschritt für den Pflegeberuf in Deutschland. Diese Verordnung ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen und Verhandlungen zwischen verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens und soll die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften nachhaltig verbessern. Um die Bedeutung und die Auswirkungen der PPBV besser zu verstehen, ist es hilfreich, auch die Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0) und das Pflegekompetenzgesetz zu kennen.Was ist die PPBV? Die PPBV ist eine gesetzliche Verordnung, die die Anwendung und Umsetzung eines Personalbemessungssystems in der stationären Krankenpflege regelt. Ihr Hauptziel ist es, sicherzustellen, dass Krankenhäuser ausreichend und bedarfsgerecht Pflegepersonal bereitstellen. Dies soll nicht nur die Qualität der Pflege verbessern, sondern auch die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte optimieren. Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR), bezeichnete die Einführung der PPBV als historischen Meilenstein und einen bedeutenden Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs.Die Rolle der PPR 2.0 Die PPR 2.0 (Pflegepersonalregelung 2.0) spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der PPBV. Die PPR 2.0 ist ein Instrument zur Bemessung des Pflegebedarfs in Krankenhäusern. Es wurde entwickelt, um den tatsächlichen Pflegeaufwand systematisch zu erfassen und zu bewerten. Durch diese genaue Ermittlung des Pflegebedarfs kann bestimmt werden, wie viele Pflegekräfte erforderlich sind, um eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.Die PPR 2.0 entstand durch die Zusammenarbeit des Deutschen Pflegerats, der Gewerkschaft ver.di und der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Ihre Erprobung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in die nun verabschiedete PPBV ein. Irene Maier, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats, betonte die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit und die positiven Auswirkungen der neuen Verordnung auf die Pflegeberufe.Das PflegekompetenzgesetzDas Pflegekompetenzgesetz ergänzt die PPBV, indem es die Kompetenzen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten von Pflegekräften stärkt. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Aus- und Weiterbildung im Pflegebereich zu fördern und die beruflichen Perspektiven für Pflegekräfte zu erweitern. Zusammen mit der PPBV trägt das Pflegekompetenzgesetz dazu bei, die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.Warum ist die PPBV jetzt so wichtig?Die Einführung der PPBV kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der Pflegeberuf steht vor großen Herausforderungen, darunter der Fachkräftemangel und die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen. Durch die PPBV soll die Anzahl der Pflegekräfte bedarfsgerecht erhöht werden, was zu einer Entlastung des bestehenden Personals führt. Dies verbessert nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern erhöht auch die Attraktivität des Berufs für neue Fachkräfte.Hoffnungen und ErwartungenMit der PPBV verbinden sich große Hoffnungen für die Zukunft des Pflegeberufs. Pflegekräfte erwarten, dass ihre Arbeitsbelastung durch eine bedarfsgerechte Personalbemessung verringert wird. Dies ermöglicht ihnen, sich besser auf die Pflege der Patienten zu konzentrieren und ihre Aufgaben mit höherer Qualität zu erfüllen. Darüber hinaus soll die PPBV dazu beitragen, den Pflegeberuf attraktiver zu machen, was langfristig zu einem Zustrom neuer Fachkräfte führen könnte.Die Kombination aus der PPBV, der PPR 2.0 und dem Pflegekompetenzgesetz bildet einen wichtigen Rahmen, um die Herausforderungen im Pflegebereich zu bewältigen und eine qualitativ hochwertige Pflege sicherzustellen. Diese Maßnahmen zeigen, dass die Pflege in Deutschland eine zentrale Rolle spielt und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Pflegekräften höchste Priorität hat.Link zum DPR Newsletter..
Patricia Tovar
Patricia Tovar
Max 3min read
0 71
In einer kürzlich durchgeführten Umfrage des Gesundheits- und Bildungsunternehmen SRH zeigte sich, dass das Wissen über den Pflegeberuf und dessen berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in der breiten Öffentlichkeit stark unterschätzt wird. Trotz der allgemeinen Anerkennung der Bedeutung der Pflege, sind sich viele Menschen nicht über die Vielfalt und das Potenzial dieses Berufs bewusst.Umfrageergebnisse und ihre BedeutungDie Umfrage ergab, dass 84% der Befragten glauben, dass Pflegeberufe in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Dies unterstreicht die wachsende Relevanz dieser Berufsfelder, insbesondere in einer alternden Gesellschaft, die zunehmend auf qualifizierte Pflegekräfte angewiesen ist. Der attraktivste Aspekt des Berufs ist die gesellschaftlich relevante Tätigkeit, die vielen Menschen am Herzen liegt.Interessanterweise variieren die Präferenzen je nach Altersgruppe. Junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren schätzen besonders die persönliche Beziehung zu den Bedürftigen. Das zeigt, dass der Pflegeberuf für die jüngere Generation mehr als nur eine Arbeitsstelle ist – es ist eine Möglichkeit, bedeutungsvolle Beziehungen aufzubauen und einen direkten positiven Einfluss auf das Leben anderer zu haben. Auf der anderen Seite sehen Personen ab 65 Jahren den Sicherheitsaspekt als besonders wichtig an, was auf die stabilen und sicheren Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem Sektor hinweist.Trotz dieser positiven Sichtweisen konnte etwa ein Viertel der Befragten keine spezifischen Merkmale nennen, die sie am Pflegeberuf attraktiv finden. Dies deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung noch immer unzureichend über die zahlreichen Vorteile und Karrieremöglichkeiten in der Pflege informiert ist. Hier liegt eine große Herausforderung, aber auch eine Chance, durch gezielte Informationskampagnen das Image des Pflegeberufs zu verbessern.Herausforderungen und MissverständnisseEin Hauptproblem ist, dass die Aufgaben und die vielfältigen Möglichkeiten im Pflegeberuf oft nicht bekannt sind. Zwar erkennen viele Menschen Tätigkeiten wie die Vorbereitung und Verabreichung von Medikamenten oder die Überwachung von Patienten und der medizinischen Versorgung, aber wichtige Aufgaben wie die Qualitätskontrolle der medizinischen Versorgung sind weniger bekannt. Darüber hinaus gaben nur 10,9% der Befragten an, dass sie sich der Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Pflegeberuf bewusst sind. Dabei sind es genau diese Möglichkeiten, die den Pflegeberuf besonders machen. Susanne Vohs, Verwaltungs- und Pflegedirektorin am SRH Zentralklinikum Suhl und Sprecherin des SRH Pflegeboards, betont: „Die möglichen Weiterbildungs- und Karriereschritte machen den Pflegeberuf besonders attraktiv.“Vielseitigkeit und Karrierechancen im PflegeberufDie Vielseitigkeit des Pflegeberufs wird oft übersehen. Pflegende werden in vielen Abteilungen und Fachbereichen eingesetzt, darunter der Operationssaal, das Qualitätsmanagement und das Projektmanagement. Die Pflege bietet vielfältige Karrierechancen und Weiterbildungswege. Pflegekräfte können sich auf bestimmte medizinische Fachgebiete spezialisieren oder in leitende Positionen aufsteigen. Weiterbildungsmöglichkeiten reichen von Fachweiterbildungen, wie z.B. in der Intensivpflege oder Anästhesie, bis hin zu akademischen Abschlüssen, wie einem Bachelor oder Master in Pflegewissenschaften. Beispiele für Berufe nach der Weiterbildung sind:Krankenpflege-Koordinator*inPflegedirektor*inPflegefachkraft in der NotaufnahmeDarüber hinaus bieten Studiengänge weitere Aufstiegschancen, darunter:PflegedienstleitungPflegemanagementPflegeberatungPflegeforschungLehreErmutigung zur Berufswahl in der PflegeEs ist wichtig, dass mehr Menschen über die attraktiven Aspekte und die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf informiert werden. Dies sollte eine Priorität für Bildungseinrichtungen und die Regierung sein, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und mehr junge Menschen für diese wichtige Karriere zu gewinnen. Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften wird in den kommenden Jahren weiter steigen, und es liegt an uns, diesen Beruf zu fördern und zu unterstützen.Es ist an der Zeit, diese Chancen stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und damit nicht nur die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern, sondern auch die Qualität der Pflege zu sichern.Selbständigkeit in der PflegeErfahren Sie mehr über die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf und die Vorteile, die Selbständigkeit mit sich bringt, indem Sie an unserem Webinar mit unserer Brand Ambassador Joyce Githara, einer erfahrenen Krankenschwester und Gründerin von Expats Nurses Germany, teilnehmen. Im Webinar wird Joyce, spezifisch auf die häufigsten Fragen eingehen und aus ihrer eigenen Erfahrung berichten:Welche Schritte muss ich folgen, um selbstständig zu werden?Welche Kosten sind damit verbunden?Wie kann ich als selbstständige Krankenschwester beginnen? usw.FLEXXI App: Sogar mehr Vorteile als selbständige PflegefachkraftVermittlung von Patienten: Wir helfen Ihnen, Patienten zu finden, indem wir als Vermittler zwischen Pflegekräften und Pflegebedürftigen agieren.Unabhängigkeit: Jeder Auftrag ist unabhängig, sodass Sie keine langfristigen oder regelmäßigen Verpflichtungen eingehen müssen.Flexibilität: Sie können wählen, wo, wann und wie viel Sie arbeiten möchten.Eigenständige Entscheidungen: Sie haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob Sie einen Auftrag annehmen oder nicht.Höhere Einkommen: Addieren Sie Ihr Gehalt mit dem, was Sie mit FLEXXI verdienen Möchten Sie Ihr Einkommen direkt beeinflussen und ihn maximieren? Laden Sie die FLEXXI Team App herunter! ..
Patricia Tovar
Patricia Tovar
Max 4min read
0 105

Media