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Ein neuer Ansatz in der Bewertung von PflegebedürftigkeitDas Verständnis und die Bewertung von Pflegebedürftigkeit befinden sich im Wandel. Ein richtungsweisendes Urteil des Bundessozialgerichts hat jüngst die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung von Pflegebedürftigkeit, insbesondere bei schweren Behinderungen, in den Vordergrund gerückt. Die gängige Annahme, dass eine schwere körperliche Beeinträchtigung automatisch den höchsten Pflegegrad nach sich zieht, wurde damit hinterfragt. Dieses Urteil verdeutlicht, dass nicht die Behinderung an sich, sondern die individuelle Alltagskompetenz und die Möglichkeit, Einschränkungen durch Hilfsmittel zu kompensieren, entscheidend für die Einstufung in Pflegegrade sind.Von Pflegestufen zu Pflegegraden: Ein ParadigmenwechselDie Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 ersetzte das bisherige System der Pflegestufen und markierte einen signifikanten Wandel im Umgang mit Pflegebedürftigkeit. Dieser Wechsel spiegelt das Bestreben wider, eine umfassendere Bewertung der Pflegebedürftigkeit zu ermöglichen, die über physische Beeinträchtigungen hinausgeht und auch psychische sowie soziale Faktoren berücksichtigt. Die Pflegegrade sollen eine genauere Erfassung der individuellen Situation ermöglichen und eine gerechtere Verteilung von Pflegeleistungen gewährleisten.Herausforderungen und ChancenDas Urteil und der Wechsel zu einem differenzierteren System werfen ein neues Licht auf die Herausforderungen und Chancen im Umgang mit Pflegebedürftigkeit. Sie fordern uns auf, die individuellen Bedürfnisse und die Alltagskompetenz der Betroffenen stärker in den Fokus zu nehmen. Gleichzeitig stellen sie das Gesundheitssystem vor die Aufgabe, klare Kriterien und transparente Verfahren zu entwickeln, die eine faire und bedarfsgerechte Zuweisung von Pflegegraden gewährleisten.Die Rolle von HilfsmittelnDie Bedeutung von Hilfsmitteln zur Kompensation von Beeinträchtigungen wird durch das jüngste Urteil besonders hervorgehoben. Die Entwicklung und Bereitstellung von innovativen Hilfsmitteln, die eine größere Selbstständigkeit im Alltag ermöglichen, ist ein entscheidender Faktor in der Pflege und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Innovation und Anpassung der verfügbaren Hilfsmittel an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen.AbschlussgedankeDie jüngsten Entwicklungen in der Bewertung von Pflegebedürftigkeit bieten eine Chance, das Verständnis von Pflege und Unterstützung zu erweitern und an die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Sie rufen nach einem ganzheitlichen Ansatz, der die Selbstständigkeit und die Lebensqualität der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt. Es ist an der Zeit, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Politik diese neuen Perspektiven anerkennen und unterstützen, um sicherzustellen, dass jeder Mensch die Pflege und Unterstützung erhält, die er benötigt.Dieser Artikel beleuchtet die Notwendigkeit eines differenzierten Verständnisses von Pflegebedürftigkeit und den Wert eines Systems, das individuelle Bedürfnisse und Fähigkeiten berücksichtigt. Es zeigt, dass hinter jedem Pflegegrad eine persönliche Geschichte steht und wie wichtig es ist, jedem Einzelnen gerecht zu werden.FazitDie Entscheidung des Bundessozialgerichts verdeutlicht, dass die Bewertung von Pflegebedürftigkeit ein hochgradig individueller Prozess ist, der eine differenzierte Betrachtung erfordert. Der Fokus liegt dabei nicht allein auf der physischen Beeinträchtigung, sondern vielmehr auf der Fähigkeit zur Selbstständigkeit und der Möglichkeit zur Kompensation durch Hilfsmittel. Der Übergang von Pflegestufen zu Pflegegraden markierte bereits einen wichtigen Schritt hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Pflegebedürftigkeit, das sowohl körperliche als auch geistige und psychische Aspekte berücksichtigt. Es liegt nun an Gesellschaft und Gesetzgebung, diese neuen Perspektiven weiter auszubauen und sicherzustellen, dass alle Menschen mit Pflegebedarf die angemessene Unterstützung erhalten, die sie benötigen.Link zum Artikel..
Sandra Polo
Sandra Polo
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In Deutschland zeichnet sich ein Wendepunkt ab für Berufstätige, die gleichzeitig als pflegende Angehörige tätig sind. Bundesfamilienministerin Lisa Paus unterstreicht in einem Gastbeitrag für t-online die drängende Notwendigkeit, die Bedingungen für diese Doppelbelastung tragende Bevölkerungsgruppe zu verbessern. Ihr Appell für mehr Zeit und Flexibilität im Berufsalltag dieser Menschen ist ein klares Signal für einen anstehenden Wandel.Ein Blick auf die Realität pflegender BerufstätigerRund vier Millionen Menschen in Deutschland stehen täglich vor der Herausforderung, Beruf und Pflege miteinander zu vereinbaren. Diese "informelle" Pflege, oft ausgeführt neben einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung, bringt zahlreiche finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten mit sich. Die momentan verfügbaren staatlichen Unterstützungsangebote reichen bei Weitem nicht aus, um diesen Personenkreis angemessen zu entlasten.Die Forderung nach VeränderungMinisterin Paus macht deutlich, dass es nicht hinnehmbar ist, dass pflegende Angehörige finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. "Wer Pflegeverantwortung übernimmt, darf nicht in die Armutsfalle rutschen", betont sie. Ihr Ziel ist es, rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, Beruf und Pflege besser miteinander zu vereinbaren, ohne dass pflegende Angehörige aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden.Gesellschaftliche Verantwortung und der Weg nach vorneDie Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist keine Privatangelegenheit, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Engagement muss daher weitreichend sein, um die Situation für pflegende Angehörige zu verbessern und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Bundesregierung zeigt sich entschlossen, notwendige Veränderungen anzustoßen und den pflegenden Angehörigen die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen.FazitDer von Ministerin Paus angestoßene Diskurs markiert einen ersten Schritt hin zu einer verbesserten Unterstützung für pflegende Berufstätige. Die Herausforderungen sind groß, doch die Bereitschaft zur Veränderung scheint vorhanden zu sein. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um den Worten Taten folgen zu lassen. Doch die Richtung ist klar: Es geht darum, eine Balance zu finden, die es ermöglicht, Beruf und Pflege ohne finanzielle Nachteile und mit der notwendigen Flexibilität zu vereinbaren.Mit der Betonung auf individuelle und gesellschaftliche Verantwortung, setzt dieser Ansatz ein starkes Zeichen für eine inklusive und gerechtere Zukunft für pflegende Berufstätige in Deutschland.Lesen Sie den vollständigen Artikel hier...
Minela Kalebic
Minela Kalebic
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Die Entscheidung für eine Karriere in der Pflege ist heute vielfältiger denn je. Mit der Einführung des generalistischen Pflegeberufs stehen angehenden Pflegekräften sowohl Ausbildungswege als auch die Möglichkeit eines Studiums offen. Doch wie entscheidet man sich zwischen Ausbildung und Studium? Welche Kriterien spielen dabei eine Rolle? Hier ist ein Überblick über die Unterschiede, Zugangsvoraussetzungen und die Eignung der beiden Wege.Unterschiede zwischen Ausbildung und Studium:Die beiden Wege unterscheiden sich vor allem durch ihre Zugangsvoraussetzungen und die wissenschaftliche Komponente. Das Pflegestudium legt einen höheren Wert auf wissenschaftliche Inhalte und bietet eine intensivere Vorbereitung auf die Steuerung von Pflegeprozessen.Was hat sich für Studierende geändert?Seit dem Inkrafttreten des Pflegestudiumstärkungsgesetzes erhalten Pflegestudierende eine Vergütung, was das Studium attraktiver macht. Es ist nun dual organisiert, wobei Studierende einen Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung abschließen und eine Ausbildungsvergütung erhalten.Zugangsvoraussetzungen:Für die Pflegeausbildung benötigt man in der Regel einen mittleren Schulabschluss, während für das Pflegestudium eine Hochschulzugangsberechtigung erforderlich ist. Berufserfahrung und abgeschlossene berufliche Pflegeausbildungen können den Zugang zum Studium erleichtern und dieses verkürzen.Für wen eignet sich welcher Weg?Die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium hängt davon ab, wo und wie man später arbeiten möchte. Personen mit Abitur könnten eher zum Studium tendieren, während die Ausbildung sich für diejenigen eignet, die sich vor allem für die direkte Patientenversorgung interessieren. Interesse an analytischem Denken und die Gestaltung von Pflegeprozessen sprechen eher für das Studium.Warum in der Pflege arbeiten?Die Pflegeberufe bieten attraktive Verdienstmöglichkeiten und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Trotz anfänglicher Vorbehalte ermutigen Experten wie Maja Schendel dazu, Praktika zu absolvieren und die Vielfalt der Pflegeberufe kennenzulernen. Oftmals führen persönliche Erfahrungen zu einer Begeisterung für den Beruf, die man vorher nicht erwartet hätte.Die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium in der Pflege ist eine wichtige Weichenstellung für die berufliche Zukunft. Indem man die eigenen Interessen, Fähigkeiten und Karriereziele sorgfältig abwägt, kann man den richtigen Weg für sich finden und sich auf eine erfüllende und herausfordernde Karriere in der Pflege vorbereiten.Link zum Artikel..
Minela Kalebic
Minela Kalebic
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Die Pflegepersonalbemessungsverordnung (PPBV), die ab dem 1. Juli 2024 in Kraft tritt, markiert einen bedeutenden Fortschritt für den Pflegeberuf in Deutschland. Diese Verordnung ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen und Verhandlungen zwischen verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens und soll die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften nachhaltig verbessern. Um die Bedeutung und die Auswirkungen der PPBV besser zu verstehen, ist es hilfreich, auch die Pflegepersonalregelung 2.0 (PPR 2.0) und das Pflegekompetenzgesetz zu kennen.Was ist die PPBV? Die PPBV ist eine gesetzliche Verordnung, die die Anwendung und Umsetzung eines Personalbemessungssystems in der stationären Krankenpflege regelt. Ihr Hauptziel ist es, sicherzustellen, dass Krankenhäuser ausreichend und bedarfsgerecht Pflegepersonal bereitstellen. Dies soll nicht nur die Qualität der Pflege verbessern, sondern auch die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte optimieren. Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR), bezeichnete die Einführung der PPBV als historischen Meilenstein und einen bedeutenden Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs.Die Rolle der PPR 2.0 Die PPR 2.0 (Pflegepersonalregelung 2.0) spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der PPBV. Die PPR 2.0 ist ein Instrument zur Bemessung des Pflegebedarfs in Krankenhäusern. Es wurde entwickelt, um den tatsächlichen Pflegeaufwand systematisch zu erfassen und zu bewerten. Durch diese genaue Ermittlung des Pflegebedarfs kann bestimmt werden, wie viele Pflegekräfte erforderlich sind, um eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.Die PPR 2.0 entstand durch die Zusammenarbeit des Deutschen Pflegerats, der Gewerkschaft ver.di und der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Ihre Erprobung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in die nun verabschiedete PPBV ein. Irene Maier, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats, betonte die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit und die positiven Auswirkungen der neuen Verordnung auf die Pflegeberufe.Das PflegekompetenzgesetzDas Pflegekompetenzgesetz ergänzt die PPBV, indem es die Kompetenzen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten von Pflegekräften stärkt. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Aus- und Weiterbildung im Pflegebereich zu fördern und die beruflichen Perspektiven für Pflegekräfte zu erweitern. Zusammen mit der PPBV trägt das Pflegekompetenzgesetz dazu bei, die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.Warum ist die PPBV jetzt so wichtig?Die Einführung der PPBV kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der Pflegeberuf steht vor großen Herausforderungen, darunter der Fachkräftemangel und die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen. Durch die PPBV soll die Anzahl der Pflegekräfte bedarfsgerecht erhöht werden, was zu einer Entlastung des bestehenden Personals führt. Dies verbessert nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern erhöht auch die Attraktivität des Berufs für neue Fachkräfte.Hoffnungen und ErwartungenMit der PPBV verbinden sich große Hoffnungen für die Zukunft des Pflegeberufs. Pflegekräfte erwarten, dass ihre Arbeitsbelastung durch eine bedarfsgerechte Personalbemessung verringert wird. Dies ermöglicht ihnen, sich besser auf die Pflege der Patienten zu konzentrieren und ihre Aufgaben mit höherer Qualität zu erfüllen. Darüber hinaus soll die PPBV dazu beitragen, den Pflegeberuf attraktiver zu machen, was langfristig zu einem Zustrom neuer Fachkräfte führen könnte.Die Kombination aus der PPBV, der PPR 2.0 und dem Pflegekompetenzgesetz bildet einen wichtigen Rahmen, um die Herausforderungen im Pflegebereich zu bewältigen und eine qualitativ hochwertige Pflege sicherzustellen. Diese Maßnahmen zeigen, dass die Pflege in Deutschland eine zentrale Rolle spielt und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Pflegekräften höchste Priorität hat.Link zum DPR Newsletter..
Patricia Tovar
Patricia Tovar
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In einer kürzlich durchgeführten Umfrage des Gesundheits- und Bildungsunternehmen SRH zeigte sich, dass das Wissen über den Pflegeberuf und dessen berufliche Aufstiegsmöglichkeiten in der breiten Öffentlichkeit stark unterschätzt wird. Trotz der allgemeinen Anerkennung der Bedeutung der Pflege, sind sich viele Menschen nicht über die Vielfalt und das Potenzial dieses Berufs bewusst.Umfrageergebnisse und ihre BedeutungDie Umfrage ergab, dass 84% der Befragten glauben, dass Pflegeberufe in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Dies unterstreicht die wachsende Relevanz dieser Berufsfelder, insbesondere in einer alternden Gesellschaft, die zunehmend auf qualifizierte Pflegekräfte angewiesen ist. Der attraktivste Aspekt des Berufs ist die gesellschaftlich relevante Tätigkeit, die vielen Menschen am Herzen liegt.Interessanterweise variieren die Präferenzen je nach Altersgruppe. Junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren schätzen besonders die persönliche Beziehung zu den Bedürftigen. Das zeigt, dass der Pflegeberuf für die jüngere Generation mehr als nur eine Arbeitsstelle ist – es ist eine Möglichkeit, bedeutungsvolle Beziehungen aufzubauen und einen direkten positiven Einfluss auf das Leben anderer zu haben. Auf der anderen Seite sehen Personen ab 65 Jahren den Sicherheitsaspekt als besonders wichtig an, was auf die stabilen und sicheren Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem Sektor hinweist.Trotz dieser positiven Sichtweisen konnte etwa ein Viertel der Befragten keine spezifischen Merkmale nennen, die sie am Pflegeberuf attraktiv finden. Dies deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung noch immer unzureichend über die zahlreichen Vorteile und Karrieremöglichkeiten in der Pflege informiert ist. Hier liegt eine große Herausforderung, aber auch eine Chance, durch gezielte Informationskampagnen das Image des Pflegeberufs zu verbessern.Herausforderungen und MissverständnisseEin Hauptproblem ist, dass die Aufgaben und die vielfältigen Möglichkeiten im Pflegeberuf oft nicht bekannt sind. Zwar erkennen viele Menschen Tätigkeiten wie die Vorbereitung und Verabreichung von Medikamenten oder die Überwachung von Patienten und der medizinischen Versorgung, aber wichtige Aufgaben wie die Qualitätskontrolle der medizinischen Versorgung sind weniger bekannt. Darüber hinaus gaben nur 10,9% der Befragten an, dass sie sich der Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Pflegeberuf bewusst sind. Dabei sind es genau diese Möglichkeiten, die den Pflegeberuf besonders machen. Susanne Vohs, Verwaltungs- und Pflegedirektorin am SRH Zentralklinikum Suhl und Sprecherin des SRH Pflegeboards, betont: „Die möglichen Weiterbildungs- und Karriereschritte machen den Pflegeberuf besonders attraktiv.“Vielseitigkeit und Karrierechancen im PflegeberufDie Vielseitigkeit des Pflegeberufs wird oft übersehen. Pflegende werden in vielen Abteilungen und Fachbereichen eingesetzt, darunter der Operationssaal, das Qualitätsmanagement und das Projektmanagement. Die Pflege bietet vielfältige Karrierechancen und Weiterbildungswege. Pflegekräfte können sich auf bestimmte medizinische Fachgebiete spezialisieren oder in leitende Positionen aufsteigen. Weiterbildungsmöglichkeiten reichen von Fachweiterbildungen, wie z.B. in der Intensivpflege oder Anästhesie, bis hin zu akademischen Abschlüssen, wie einem Bachelor oder Master in Pflegewissenschaften. Beispiele für Berufe nach der Weiterbildung sind:Krankenpflege-Koordinator*inPflegedirektor*inPflegefachkraft in der NotaufnahmeDarüber hinaus bieten Studiengänge weitere Aufstiegschancen, darunter:PflegedienstleitungPflegemanagementPflegeberatungPflegeforschungLehreErmutigung zur Berufswahl in der PflegeEs ist wichtig, dass mehr Menschen über die attraktiven Aspekte und die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf informiert werden. Dies sollte eine Priorität für Bildungseinrichtungen und die Regierung sein, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und mehr junge Menschen für diese wichtige Karriere zu gewinnen. Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften wird in den kommenden Jahren weiter steigen, und es liegt an uns, diesen Beruf zu fördern und zu unterstützen.Es ist an der Zeit, diese Chancen stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und damit nicht nur die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern, sondern auch die Qualität der Pflege zu sichern.Selbständigkeit in der PflegeErfahren Sie mehr über die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf und die Vorteile, die Selbständigkeit mit sich bringt, indem Sie an unserem Webinar mit unserer Brand Ambassador Joyce Githara, einer erfahrenen Krankenschwester und Gründerin von Expats Nurses Germany, teilnehmen. Im Webinar wird Joyce, spezifisch auf die häufigsten Fragen eingehen und aus ihrer eigenen Erfahrung berichten:Welche Schritte muss ich folgen, um selbstständig zu werden?Welche Kosten sind damit verbunden?Wie kann ich als selbstständige Krankenschwester beginnen? usw.FLEXXI App: Sogar mehr Vorteile als selbständige PflegefachkraftVermittlung von Patienten: Wir helfen Ihnen, Patienten zu finden, indem wir als Vermittler zwischen Pflegekräften und Pflegebedürftigen agieren.Unabhängigkeit: Jeder Auftrag ist unabhängig, sodass Sie keine langfristigen oder regelmäßigen Verpflichtungen eingehen müssen.Flexibilität: Sie können wählen, wo, wann und wie viel Sie arbeiten möchten.Eigenständige Entscheidungen: Sie haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob Sie einen Auftrag annehmen oder nicht.Höhere Einkommen: Addieren Sie Ihr Gehalt mit dem, was Sie mit FLEXXI verdienen Möchten Sie Ihr Einkommen direkt beeinflussen und ihn maximieren? Laden Sie die FLEXXI Team App herunter! ..
Patricia Tovar
Patricia Tovar
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Erfahren Sie mehr über die Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf und die Vorteile, die Selbständigkeit mit sich bringt, indem Sie an unserem Webinar mit unserer Brand Ambassador Joyce Githara, einer erfahrenen Krankenschwester und Gründerin von Expats Nurses Germany, teilnehmen.In diesem Webinar erhalten Sie Einblicke direkt von einer erfahrenen Krankenschwester über den Weg in die Selbstständigkeit, mögliche Herausforderungen und wichtige Aspekte, die es zu beachten gilt. Joyce Githara, Krankenschwester und Brand Ambassador bei FLEXXI Care, führt Sie durch ihre eigene Geschichte der Selbstständigkeit. Als kenianische Staatsbürgerin teilt sie wertvolle Erfahrungen und Einsichten, die sie auf ihrem Weg gesammelt hat. Zusammen mit Dr. jur. Rudolf King, dem Gründer von FLEXXI Care, wird sie alle Ihre Fragen zum Thema "Selbstständigkeit in der Pflege" umfassend beantworten, wie zum Beispiel:Welche Schritte muss ich folgen, um selbstständig zu werden?Welche Kosten sind damit verbunden?Wie kann ich als selbstständige Krankenschwester beginnen?Welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten?Wie kann ich meine Einkünfte maximieren?Welche Herausforderungen kommen auf mich zu und wie gehe ich damit um?Nutzen Sie die Gelegenheit, von einer Expertin zu lernen, und erfahren Sie, wie die FLEXXI App Sie unterstützen kann, flexible und lukrative Aufträge zu erhalten, selbst über Ihre Arbeitszeiten zu bestimmen und von den Vorteilen der Selbständigkeit zu profitieren. Registrieren Sie sich jetzt und sichern Sie sich Ihren Platz!Wann?Montag, der 15. Juli, um 17:00 Uhr.Wo?Online per Livestream.Wer?Joyce Catherine Njeri Githara, Krankenschwester und Brand Ambassador bei FLEXXI Care, und Dr. jur. Rudolf King, Gründer von FLEXXI Care.Registrieren Sie sich jetzt hier!Falls Sie nicht zu uns ins Büro kommen können, machen Sie sich keine Sorgen. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem Livestream-Link. So können Sie auch bequem von zu Hause aus erfahren, wie man als Pflegefachkraft selbstständig wird!..
Patricia Tovar
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Die Pflegebranche steht vor erheblichen Herausforderungen, und eine der alarmierendsten ist die hohe Krankheitsrate unter Altenpflegekräften. Daten der Krankenkasse Barmer zeigen, dass es unter Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz in keiner anderen Berufsgruppe mehr krankheitsbedingte Fehlzeiten gibt als in der Altenpflege. Diese Erkenntnisse werfen ein Schlaglicht auf die dringende Notwendigkeit, die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern.Rekordverdächtige Fehlzeiten Im vergangenen Jahr meldeten sich Altenpflegekräfte in Rheinland-Pfalz durchschnittlich an 39,7 Tagen krank, wie der aktuelle Barmer-Gesundheitsreport zeigt. Dieser Wert übertrifft den bereits hohen Negativrekord des Vorjahres von 36,4 Tagen. Im Vergleich dazu liegt die Zahl der Krankheitstage aller bei der Barmer Versicherten in Rheinland-Pfalz bei durchschnittlich 24,6 Tagen. Auch die Techniker Krankenkasse (TK) verzeichnete in Pflegeberufen insgesamt im Schnitt 31,7 Krankheitstage, was deutlich über dem Schnitt aller Berufsgruppen von 20,4 Tagen liegt.Psychische Erkrankungen an der SpitzeDurchschnittliche Fehltage in der Altenpflege nach ErkrankungsartDer Gesundheitsreport zeigt, dass psychische Erkrankungen wie Depression der häufigste Grund für Fehltage in der Altenpflege sind. Auch Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen und Atemwegserkrankungen wie Schnupfen und Husten tragen erheblich zu den Fehlzeiten bei. Verletzungen wie Verstauchungen und Bänderrisse kommen ebenfalls häufig vor.Handlungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland, betont, dass Arbeitgeber in der Pflege für bessere Arbeitsbedingungen sorgen müssen. Dazu gehören planbare und familienfreundliche Arbeitszeiten sowie mehr Ausbildungsplätze für Pflegehilfskräfte. Ein verbessertes betriebliches Gesundheitsmanagement könnte ebenfalls zur Reduzierung der Krankheitsrate beitragen. Übungen zur Vorbeugung von Rückenschmerzen und Kurse gegen Stress und psychische Belastungen sollten verstärkt angeboten werden. Dieses Problem wird nämlich durch das neue Pflegekompetenzgesetz behandelt, wo der Gesundheitsminister Karl Lauterbach Fokus auf der Aufwertung des Pflegeberufs liegt.Psychische Belastung und ihre Ursachen Die hohe psychische Belastung für Pflegekräfte resultiert nicht nur aus den körperlich anspruchsvollen Aufgaben, sondern auch aus der ständigen Konfrontation mit schweren Krankheitsverläufen und dramatischen Todesfällen. Diese emotionalen Herausforderungen erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen und machen deutlich, dass Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz in der Pflege dringend notwendig sind.Innovative Ansätze zur Entlastung der Pflegekräfte Eine Möglichkeit zur Entlastung der Pflegekräfte und zur Bewältigung der hohen Krankheitsrate bietet die FLEXXI App. Mit FLEXXI können Pflegebedürftige schnell und einfach qualifizierte Pflegekräfte für kurzfristige Einsätze finden. Die App ermöglicht es, ausgebildete Pflegekräfte zu buchen und dabei den Stundenlohn sowie die spezifischen Aufgaben festzulegen. Da bei Flexxi ausschließlich selbstständige Pflegekräfte aktiv sind, entfallen für die Einrichtungen Arbeitgeberpflichten und Steuerfragen. Diese flexible Lösung kann dazu beitragen, den Druck auf festangestellte Pflegekräfte zu verringern und somit ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Laden Sie jetzt die FLEXXI app herunter!Lesen Sie den Artikel hier...
Patricia Tovar
Patricia Tovar
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Die moderne Gesundheitsversorgung steht vor zahlreichen Herausforderungen, von denen eine immer drängender wird: die sogenannten "Überlieger". Diese Patienten haben ihren Krankenhausaufenthalt bereits abgeschlossen, können jedoch nicht entlassen werden, da es an geeigneten Nachversorgungsmöglichkeiten fehlt. Dieses Problem betrifft das Regionsklinikum Hannover (KRH) in besonderem Maße.Überlieger blockieren wertvolle Ressourcen Im Klinikalltag von Prof. Jan Rudolf Ortlepp, ärztlicher Direktor des KRH und Chefarzt für Innere Medizin am Krankenhaus Laatzen, sind Überlieger ein erhebliches Problem. Auf seiner Station, die über 28 Betten verfügt, sind regelmäßig viele Plätze von Patienten blockiert, die längst hätten entlassen werden müssen. Diese Betten fehlen dann bei Notfällen. Laut Ortlepp sind etwa 15 Prozent der Betten auf seiner Station mit Überliegern belegt. Das führt dazu, dass jährlich rund 600 Notfälle abgewiesen werden müssen.Fachkräftemangel verschärft die Situation Die Problematik der Überlieger ist eng mit dem Fachkräftemangel in der Pflege verbunden. Auch wenn das KRH mit digitalen Lösungen zur Kapazitätsplanung arbeitet, fehlt es oft an ausreichend Personal, um diese Maßnahmen effektiv umzusetzen. Die Situation wird dadurch verschärft, dass Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste aufgrund des Personalnotstands zunehmend nur noch einfach zu pflegende Patienten annehmen können.Die Rolle der häuslichen Pflege Ein Großteil der Pflegebedürftigen wird zu Hause versorgt, meist von Angehörigen. Doch auch diese familiäre Unterstützung stößt an ihre Grenzen, insbesondere wenn die Pflegebedürftigen keinerlei soziale Kontakte mehr haben. Prof. Ortlepp spricht von einer "Pandemie der Einsamkeit", die dazu führt, dass immer mehr schwerkranke und vereinsamte Menschen in Krankenhäusern landen, ohne dass ihre Nachversorgung geregelt ist.Lösungsansätze und zukünftige Maßnahmen Um der wachsenden Zahl an Überliegern entgegenzuwirken, plant das KRH die Einrichtung einer eigenen Kurzzeitpflege am Standort Laatzen. In einer derzeit leer stehenden Station sollen rund 20 Plätze geschaffen werden, die Entlastung für alle KRH-Standorte bieten könnten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ein geeigneter Betreiber gefunden wird.Ein moderner Ansatz zur Unterstützung: Die FLEXXI App Eine weitere Möglichkeit zur Bewältigung der Herausforderungen von Überliegern im Krankenhaus ist die Nutzung der FLEXXI App. Mit FLEXXI können Sie schnell und einfach qualifizierte Pflegekräfte für die Verhinderungspflege finden. Bis zu drei Wochen im Voraus können Sie ausgebildete Pflegekräfte für alle Leistungen der Verhinderungspflege per App buchen und dabei den Stundenlohn und die Aufgaben, die übernommen werden sollen, selbst festlegen. Wenn Sie einmal die passende Pflegekraft gefunden haben, können Sie diese immer wieder für Unterstützung während Ihrer Abwesenheit buchen, sodass die pflegebedürftige Person eine vertraute Bezugsperson hat. Buchen Sie eine Verhinderungspflege ganz unkompliziert über Flexxi und gewährleisten Sie eine zuverlässige und professionelle Pflege Ihrer Angehörigen während Ihrer Abwesenheit. Laden Sie jetzt die FLEXXI app herunter!Lesen Sie den Artikel hier...
Patricia Tovar
Patricia Tovar
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Effiziente Pflegevermittlung durch FLEXXI App FLEXXI Care bietet eine digitale Plattform zur sofortigen Buchung freiberuflicher Pflegekräfte. Nutzer können die App herunterladen, sich registrieren und Pflegekräfte buchen. Die App erlaubt das Festlegen von Pflegepräferenzen und die Auswahl von Anbietern, die über eine Berufshaftpflichtversicherung und ein polizeiliches Führungszeugnis verfügen. Wie Sie FLEXXI verwenden Benötigen Sie zuverlässige und qualifizierte Pflegekräfte für sich selbst oder Ihre Angehörigen? FLEXXI Care ist hier, um Ihnen zu helfen. Die FLEXXI App ist eine digitale Buchungsplattform, die es Ihnen ermöglicht, freiberufliche Pflegekräfte sofort zu buchen und Ihnen Flexibilität und Bequemlichkeit bietet. In diesem Artikel werden wir Sie durch den Prozess der Verwendung der FLEXXI-App führen, um freiberufliche Pflegekräfte zu finden und zu buchen. FLEXXI-App herunterladen und installieren: Um loszulegen, besuchen Sie den App Store oder Google Play Store und suchen Sie nach der FLEXXI-App. Laden Sie die App auf Ihr iOS- oder Android-Gerät herunter und installieren Sie sie. Registrieren Sie sich: Nachdem Sie die App installiert haben, können Sie unter “Jetzt beginnen” direkt mit der Registrierung beginnen. Sie können sich mit Ihrer Handynummer registrieren oder mit Ihrer E-Mail einloggen. Wir schicken Ihnen einen Code, den Sie benötigen, um Ihr Profil freizuschalten. Geben Sie Ihre E-Mail und ein Passwort ein, um sich in Ihr Konto einzuloggen. Und voilà! Sie haben Ihr FLEXXI Konto erstellt oder sich erfolgreich eingeloggt! Vergessen Sie nicht, in Ihren Kontoeinstellungen Ihre Zahlungsmethode hinzuzufügen. Blog lesen, Freund empfehlen & verdienen und FLEXXI Care Podcast anhören: Sobald Sie sich registriert oder eingeloggt haben, werden Sie zu Ihren aktuellen Aufträgen geführt. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter und bleiben Sie informiert mit wertvollen Einblicken in die Pflege. Teilen Sie die FLEXXI App und erweitern Sie unsere Pflegegemeinschaft mit Freunden. Mit einem personalisierten Empfehlungscode haben nun beide Seiten die Möglichkeit, Prämien zu verdienen. Hören Sie sich in unserem FLEXXI Care Podcast, Diskussionen mit Pflege-Experten an. Standort festlegen und Auftrag erstellen Erstellen Sie einen Buchungsauftrag für eine Pflegekraft. Geben Sie die Postleitzahl für den Ort ein, an dem die Pflegeleistung erbracht werden soll, um herauszufinden, ob FLEXXI Care bereits in Ihrer Gegend verfügbar ist. Legen Sie Ihre Präferenzen fest: Als Nächstes werden Sie aufgefordert, Ihre Präferenzen festzulegen. Geben Sie die Art der Pflegekraft oder die Pflegedienste an, die Sie benötigen, wie z. B. medizinische Pflege, Begleitung oder Hilfe im Haushalt. Wir präsentieren Ihnen dann eine Auswahl an Pflegekräften, die Ihren Anforderungen entsprechen, und an die Sie direkt eine Einladung versenden können.Anbieterprofil-Privatsphäre Als Nächstes werden Sie aufgefordert, Ihre Präferenzen festzulegen. Geben Sie die Art der Pflegekraft oder die Pflegedienste an, die Sie benötigen, wie z. B. medizinische Pflege, Begleitung oder Hilfe im Haushalt. Wir präsentieren Ihnen dann eine Auswahl an Pflegekräften, die Ihren Anforderungen entsprechen, und an die Sie direkt eine Einladung versenden können. Wählen Sie Ihren Premium Anbieter Daraufhin haben Sie die Möglichkeit, zwischen den Anbietern zu filtern. Wir empfehlen die Dienste der Premium Anbieter, da sie ein erweitertes Polizeilisches Führungszeugnis und Haftpflichtversicherung haben. Sobald Sie den Filter angewendet haben, erhalten Sie eine Übersicht aller Premium Anbieter. Legen Sie Details des Auftrages fest: Im nächsten Schritt wählen Sie das Datum, die Uhrzeit und die gewünschte Dauer der Pflegedienstleistung aus. Danach legen Sie den Stundenlohn fest, den die Pflegekraft erhalten soll. Wir geben eine Empfehlung basierend auf dem durchschnittlichen Marktpreis, aber Sie können selbst entscheiden, wie viel Sie bezahlen möchten. Geben Sie abschließend die Adresse ein, wo der Auftrag ausgeführt werden soll.Profitieren Sie von längerer Unterstützung durch Anbieter mit verlängerten Arbeitszeiten. Auftrag bestätigen Bevor Sie den Auftrag absenden, sehen Sie eine Auftragsübersicht. Hier können Sie Änderungen vornehmen, falls Sie Fehler gemacht haben oder sich etwas geändert hat. Sie sehen auch den Gesamtbetrag des Auftrags, ohne versteckte Kosten. Unter "Kommentare" können Sie weitere Informationen zum Auftrag hinzufügen, wie z. B. besondere Ausrüstung oder besondere Anforderungen des Pflegebedürftigen, wie man die Haustür findet, oder wo man klingeln soll. Geben Sie auch Ihren Rabattcode ein, falls Sie einen haben. Drücken Sie abschließend "Auftrag aufgeben". Verfolgen und Verwalten von Buchungen: In der FLEXXI-App können Sie Ihre Buchungen verfolgen und verwalten. Sie haben Zugriff auf Details über die Pflegekraft, geplante Termine und Zeiten der Pflegedienste. Sie können auch Änderungen vornehmen oder Buchungen stornieren. Sie können innerhalb der ersten 15 Minuten nach Auftragsannahme kostenlos stornieren. Die Stornierungsbedingungen finden Sie hier. Chatten Sie mit Ihrer Pflegekraft: Sobald eine Pflegekraft Ihren Auftrag angenommen hat, wird dieser in Ihren aktuellen Aufträgen angezeigt. Sie können über das Chat-Symbol neben dem Namen der Pflegekraft im Voraus mit ihr kommunizieren und sie kennenlernen. Auftrag beenden oder verlängern Nachdem die Leistung erbracht wurde und Sie mit der Arbeit zufrieden sind, können Sie den Auftrag in der App abschließen. Sie haben auch die Möglichkeit, den Auftrag zu verlängern, falls Sie weitere Pflegeleistungen benötigen. Beachten Sie jedoch, dass die Pflegekraft der Verlängerung zustimmen muss, damit sie gültig ist. Die Zahlung erfolgt nach der Ausführung des Auftrags. Bewertungen und Trinkgeld: Nachdem der Pflegedienst erbracht wurde, können Sie Bewertungen und Rezensionen für die freiberufliche Pflegekraft abgeben. Ihr Feedback hilft anderen Benutzern, informierte Entscheidungen zu treffen und die Qualität der Plattform aufrechtzuerhalten. Wenn die erbrachte Arbeit besonders gut war, können Sie der Pflegekraft gerne auch ein Trinkgeld geben.Das bietet FLEXXI: Die Verwendung von FLEXXI zur Buchung freiberuflicher Pflegekräfte ist einfacher und effizienter. Die App bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, mit der Sie Pflegekräfte finden und buchen können, die Ihren spezifischen Anforderungen entsprechen. Mit seinem zuverlässigen Zahlungssystem und umfassenden Buchungsverwaltungsfunktionen bietet FLEXXI Care ein nahtloses Erlebnis. Laden Sie noch heute die FLEXXI-App herunter und entdecken Sie die Bequemlichkeit der Buchung freiberuflicher Pflegekräfte mit nur wenigen Klicks auf Ihrem Smartphone. Hinweis Hinweis FLEXXI Care stellt sicher, dass alle freiberuflichen Pflegekräfte auf der Plattform die erforderlichen Qualifikationen und Zertifizierungen besitzen. Benutzersicherheit und Qualität der Pflege haben oberste Priorität, und FLEXXI Care ergreift entsprechende Maßnahmen, um diese Standards aufrechtzuerhalten. ..
Sandra Polo
Sandra Polo
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Über das Budget für Verhinderungspflege können pflegende Angehörige in ihrer Abwesenheit aufgrund von Krankheit, beruflichen Verpflichtungen oder Urlaub eine Vertretung finanzieren. Erfahren Sie hier, wo und wie Sie den Verhinderungspflege Antrag stellen.Was ist Verhinderungspflege?Ab Pflegegrad 2 steht ein Budget für Verhinderungspflege (auch Ersatzpflege genannt) zur Verfügung, mit dem Vertretungen der Hauptpflegeperson finanziert werden können. So können Abwesenheiten aus beruflichen Gründen, die nicht regelmäßig anfallen, wie Dienstreisen, Lehrgänge oder Prüfungen, aber auch privat bedingte Abwesenheiten durch Urlaub oder eigene Krankheit, über die Verhinderungspflege vertreten werden. Auch kurzfristige Abwesenheiten aufgrund von privaten Terminen können über die Verhinderungspflege abgedeckt werden. Mit der Verhinderungspflege dürfen sowohl professionelle Pflegedienstleister als auch ehrenamtliche Helfer und andere Verwandte und Bekannte beauftragt werden. (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39)Voraussetzungen für den Verhinderungspflege AntragUm einen Verhinderungspflege Antrag stellen zu können, muss mindestens Pflegegrad 2 vorliegen. Dann besteht ein Anspruch von maximal sechs Wochen (42 Tage) Verhinderungspflege pro Jahr. Um den Antrag stellen zu können, muss die häusliche Pflege hauptsächlich durch eine private Pflegeperson erfolgen. Übernimmt ein ambulanter Pflegedienst die Versorgung vollständig, so besteht auch kein Anspruch, einen Verhinderungspflege Antrag zu stellen (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39). Seit 2024 muss keine Vorpflegezeit mehr nachgewiesen werden, bevor erstmalig ein Antrag auf Verhinderungspflege gestellt wird (Quelle: Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz — PUEG).Höhe der VerhinderungspflegeAktuell gelten für die Verhinderungspflege folgende Sätze:PflegegradVerhinderungspflege durch professionelles PflegepersonalVerhinderungspflege durch nahe Angehörige10 €0 €2bis zu 1.612 Eurobis zu 474 Euro3bis zu 1.612 Eurobis zu 817,50 Euro4bis zu 1.612 Eurobis zu 1.092 Euro5bis zu 1.612 Eurobis zu 1.351,50 EuroVerhinderungspflege und PflegegeldWährend der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld nur zur Hälfte weitergezahlt – zumindest, wenn die Vertretung tageweise erfolgt. Wird die Verhinderungspflege nur stundenweise in Anspruch genommen, reduziert sich weder das Pflegegeld noch das zeitliche Budget für Verhinderungspflege. Nur das finanzielle Budget reduziert sich dementsprechend um die abgerechneten Leistungen.(Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39)Verhinderungspflege Antrag stellen: So geht esDer Antrag auf Verhinderungspflege muss von der pflegebedürftigen Person oder deren gesetzlicher Vertretung bei deren Pflegekasse eingereicht werden. In der Regel stehen dafür (Online-)Formulare zur Verfügung. Der Antrag sollte folgende Daten beinhalten:Anschrift der PflegekasseAnschrift, Geburtsdatum, Versicherungsnummer und Bankdaten der pflegebedürftigen PersonNamen der eingetragenen PflegepersonenZeitraum und Umfang der Verhinderungspflege (stundenweise oder ganztägig)Verhinderungspflege durch Privatpersonen oder professionelle Pflegedienstleisterbei Verhinderungspflege durch professionelle Pflegedienstleister: Name, Anschriftbei Verhinderungspflege durch Privatpersonen: Name, Anschrift, VerwandtschaftsverhältnisEs ist zu empfehlen, den Antrag vorab zu stellen, da die Abwesenheiten im Rahmen der Verhinderungspflege ja in der Regel planbar sind. So können Sie sicher sein, dass die Kosten tatsächlich übernommen werden. Kostenübernahme bei privater VerhinderungspflegeZu beachten ist, dass die Pflegekasse nur geringere Kosten erstattet, wenn die Verhinderungspflege durch eine Person übernommen wird, die mit dem Pflegebedürftigen im ersten oder zweiten Grade verwandt oder verschwägert ist oder im gleichen Haushalt wohnt. Hier kann maximal ein Betrag abgerechnet werden, der das 1,5-fache des monatlichen Pflegegeldes nicht überschreitet. Zudem sind die Stundenlöhne für die private Verhinderungspflege gedeckelt. Die Pflegekasse weist eingereichte Kosten unter Umständen zurück, wenn ein Stundenlohn veranschlagt wird, der dem von professionellen Pflegediensten gleichkommt. Wenn Sie professionelle Pflegedienstleister beauftragen, haben Sie größere Spielräume. Neben der reinen Vergütung können nahe Verwandte und Personen desselben Haushalts auch Fahrtkosten in Höhe von 20 Cent pro Kilometer sowie einen Verdienstausfall erstatten lassen, wenn sie sich aufgrund der Pflegevertretung unentgeltlich freistellen lassen. Die Aufwendungen für Fahrkosten und den Ausgleich von Verdienstausfall werden natürlich auf das Budget für Verhinderungspflege angerechnet. Außerdem wichtig: Es können keine Leistungen aus dem Verhinderungspflegebudget bezogen werden, wenn die Person bereits als Pflegeperson eingetragen ist. Es wird also kein Geld gezahlt, wenn eine von zwei (oder mehr) eingetragenen Pflegepersonen abwesend ist und von einer anderen eingetragenen Pflegeperson vertreten wird.(Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39)Nachträgliche AntragstellungEine nachträgliche Antragstellung auf Verhinderungspflege ist ebenfalls möglich. Gesetzlich Versicherte können den Antrag bis zu vier Jahre rückwirkend stellen, privat Versicherte bis zu drei Jahre (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB I), § 45, Absatz 1). Es ist jedoch zu empfehlen, die Abrechnung zeitnah durchzuführen.Für diese Leistungen kann ein Verhinderungspflege Antrag gestellt werdenDie Verhinderungspflege kann für alle Aufgaben, die ansonsten von der Hauptpflegeperson übernommen werden, erfolgen. Neben Aufgaben der Grundpflege, wie Körperpflege, Anziehen und Unterstützung beim Toilettengang, zählen dazu auch haushaltsnahe Dienstleistungen wie Einkaufen, Putzen, Waschen und Kochen. Für all diese Aufgaben können professionelle Pflegedienstleister und Ehrenamtliche, die die Verhinderungspflege übernehmen, vergütet werden. (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39)Verhinderungspflege über FLEXXI buchen!Sie wollen für die Verhinderungspflege einen Antrag stellen und suchen einen professionellen Pflegedienstleister, der Sie vertritt? Über FLEXXI können Sie bis zu drei Wochen im Voraus ganz einfach per App ausgebildete Pflegekräfte für alle Leistungen der Verhinderungspflege buchen. Finden Sie passgenaue Vertretungen, um sicher zu sein, dass Ihre Angehörigen während Ihrer Abwesenheit zuverlässig und professionell gepflegt werden...
Minela Kalebic
Minela Kalebic
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Ambulante Pflegedienste und andere professionelle Pflegedienstleister wie selbstständige Pflegekräfte können beauftragt werden, um Unterstützung für die häusliche Pflege zu organisieren. Erfahren Sie hier, was professionelle Pflegedienstleister wie ein ambulanter Pflegedienst gemäß Preisliste der Pflegekasse abrechnen können.Ambulanter Pflegedienst: Preisliste zur Abrechnung bei der PflegekasseAbgerechnet werden Leistungen professioneller Pflegedienstleister wie ambulante Pflegedienste nach Preisliste der Pflegekassen. Diese unterscheiden sich je nach Bundesland und werden in Leistungskomplexen zusammengefasst. Darin erfasst sind unter anderem folgende Pflegeleistungen:große/kleine KörperpflegeTransfer, An- und AuskleidenHilfe bei Ausscheidungen (Toilettengang)LagernMobilisationZubereiten von MahlzeitenHilfe bei der NahrungsaufnahmeHilfestellung beim Verlassen und Wiederaufsuchen der WohnungEinkaufen, BesorgungenWaschen, Bügeln, ReinigenAb- und Beziehen des BettesBeheizenpflegerische BetreuungsmaßnahmenOrganisation des Alltags und der Haushaltsführung...(Quelle: BMG)Leistungen der Pflegekasse zur Finanzierung von PflegedienstleisternIm Rahmen der Pflegeversicherung stehen unterschiedliche Leistungen zur Verfügung, mit denen professionelle Pflegedienstleister bezahlt werden können. PflegegeldPflegebedürftige erhalten ab Pflegegrad 2 monatlich Pflegegeld, wenn sie zu Hause unentgeltlich von Angehörigen, Freunden oder Ehrenamtlichen gepflegt werden. Es hat den Zweck, eine angemessene Pflege in häuslicher Umgebung sicherzustellen und kann flexibel eingesetzt werden, um die häusliche Pflege zu organisieren (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, § 37). In Abhängigkeit vom Pflegegrad besteht auf folgende monatliche Leistungen Anspruch:PflegegradLeistungen 2024Pflegegrad 10 EuroPflegegrad 2332 EuroPflegegrad 3573 EuroPflegegrad 4765 EuroPflegegrad 5947 Euro(Quelle: Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz — PUEG)VerhinderungspflegeAb Pflegegrad 2 steht ein Budget für Verhinderungspflege zur Verfügung. Über dieses kann bei Abwesenheit der Hauptpflegeperson deren Vertretung für bis zu sechs Wochen (42 Tage) pro Jahr durch professionelle Pflegedienstleister und Privatpersonen finanziert werden. Dabei können alle Aufgaben, die sonst von der Hauptpflegeperson übernommen werden, auf eine Vertretung übertragen werden. Dafür stehen folgende jährliche Budgets zur Verfügung:PflegegradVerhinderungspflege durch professionelles PflegepersonalVerhinderungspflege durch nahe Angehörige10 €0 €2bis zu 1.612 Eurobis zu 474 Euro3bis zu 1.612 Eurobis zu 817,50 Euro4bis zu 1.612 Eurobis zu 1.092 Euro5bis zu 1.612 Eurobis zu 1.351,50 EuroZu beachten ist, dass das Pflegegeld nur zur Hälfte weitergezahlt wird, wenn eine tageweise Verhinderungspflege erfolgt. Wird die Verhinderungspflege nur stundenweise in Anspruch genommen, reduziert sich das Pflegegeld nicht.(Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 39)EntlastungsbudgetSchon ab Pflegegrad 1 kann für die häusliche Pflege das Entlastungsbudget in Höhe von 125 Euro pro Monat genutzt werden. Darüber können Aufgaben im Haushalt, die die pflegebedürftige Person nicht mehr allein bewältigen kann, wie Putzen, Waschen, Einkaufen, Kochen oder Fahrdienste, an professionelle Pflegedienstleister wie einen ambulanten Pflegedienst gemäß deren Preisliste übertragen werden (Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4).PflegesachleistungenUm die medizinische Pflege und die Aufgaben der Grundpflege bei der Pflege zu Hause bedarfsgerecht durchzuführen, steht ab Pflegegrad 2 das Budget für Pflegesachleistungen zur Verfügung. Pflegende Angehörige können professionelle Pflegedienstleister wie einen ambulanten Pflegedienst gemäß Preisliste beauftragen, um eine hochwertige pflegerische Versorgung sicherzustellen. Die Höhe der Pflegesachleistungen hängt vom Pflegegrad ab:PflegegradHöhe Pflegesachleistungen pro Monat10 Euro2761 Euro31.432 Euro41.778 Euro52.200 Euro(Quelle: Sozialgesetzbuch XI, Kapitel 4)Alternative zum ambulanten Pflegedienst: Selbstständige Pflegekräfte über FLEXXI buchenNeben ambulanten Pflegediensten können auch selbstständige Pflegekräfte zur Unterstützung der häuslichen Pflege beauftragt werden. Diese sind in der Regel flexibler und können individuell auf Bedarfe eingehen. Über FLEXXI können Sie selbstständige Pflegekräfte unkompliziert per App buchen: Sie legen fest, wann und bei welchen Aufgaben Sie Unterstützung benötigen und setzen Ihren Wunsch-Stundenlohn fest. Wir bringen Sie dann mit passenden selbstständigen Pflegekräften zusammen. Alle bei FLEXXI registrierten Pflegekräfte verfügen über eine pflegerische Ausbildung, sodass Ihre Leistungen nach der für professionelle Pflegedienstleister wie ambulante Pflegedienste festgelegten Preisliste der Pflegekassen abgerechnet werden können...
Minela Kalebic
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Viele Pflegekräfte lieben ihren Beruf, werden aber durch die stressigen Arbeitszeitmodelle und die fehlende Wertschätzung in Pflegeheimen, Krankenhäusern und bei ambulanten Pflegediensten zermürbt. Glücklicherweise gibt es Alternativen zu einer Festanstellung: Als selbständige Haushaltshilfe unterstützen Sie Erkrankte, Senioren und andere Personen mit Pflegebedarf bei Alltagsaufgaben. Doch wie starte ich am besten? In diesem Beitrag erklären wir, was eine Haushaltshilfe ist, und beantworten die Frage „Wie werde ich Haushaltshilfe bei der Krankenkasse?“. Wir zeigen Ihnen, wie FLEXXI den Start in die Selbstständigkeit leichter macht.Definition: Was ist eine Haushaltshilfe?Wie der Name bereits nahelegt, wird eine Haushaltshilfe dafür vergütet, Unterstützung bei allen Arbeiten im Haushalt zu leisten. In der Regel wird sie bei einer schweren Erkrankung oder zur Unterstützung von Senioren und pflegebedürftigen Personen, die weiterhin gern in den eigenen vier Wänden leben möchten, beauftragt. Die Kosten dafür werden unter bestimmten Umständen von der Kranken- oder Pflegekasse übernommen. Darüber hinaus kann eine Haushaltshilfe auch privat gezahlt werden. Die Kosten dafür sind bei der Steuer als außergewöhnliche Belastung oder als haushaltsnahe Dienstleistung abzugsfähig. (Quelle: BMG)Kostenübernahme durch die KrankenkasseIm Fall von schweren Krankheiten und Aufenthalten in stationären Gesundheitseinrichtungen, aber auch während der Schwangerschaft oder nach der Entbindung, kann für gesetzlich Versicherte eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse finanziert werden, sofern die Person den Haushalt nicht weiterführen und auch kein anderes Haushaltsmitglied einspringen kann. Neben professionellen Dienstleistern können als Haushaltshilfe auch Angehörige beauftragt werden. Bei Verwandten bis zum zweiten Grad zahlt die Krankenkasse jedoch nur Fahrtkosten und einen Verdienstausfall in angemessener Höhe.Damit Personen mit Unterstützungsbedarf eine Finanzierung für eine Haushaltshilfe erhalten, ist ein entsprechendes ärztliches Attest erforderlich und die betroffene Person muss einen Antrag bei der Krankenkasse stellen. Die Kosten pro Tag für eine Haushaltshilfe werden nur in angemessener Höhe übernommen. So wird pro Tag in der Regel maximal ein achtstündiger Einsatz der Haushaltshilfe von der Krankenkasse erstattet. Die Krankenkasse leistet zudem nur dann, wenn es sich um einen kurzfristigen Bedarf von maximal vier Wochen handelt. Der Anspruch auf Haushaltshilfe verlängert sich auf 26 Wochen, wenn ein Kind mit Behinderung im Haushalt lebt. Bei einem längeren Bedarf sollte ein Pflegegrad beantragt werden, um entsprechende Leistungen bei der Pflegekasse beantragen zu können.Gründe für eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse:In folgenden Situationen können Personen über die Krankenkasse eine Haushaltshilfe beantragen:schwere Erkrankung, insbesondere nach stationärer oder ambulanter Krankenhausbehandlung oder ambulanter OperationKrankenhaus-, Reha- oder Kuraufenthalt, wenn im Haushalt ein Kind unter zwölf Jahren lebt oder ein behindertes hilfsbedürftiges Kind im Haushalt lebtSchwangerschaft oder Entbindung, wenn Beschwerden auftretenZuzahlung In der Regel müssen die Betroffenen eine Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent für die Haushaltshilfe leisten, die mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro pro Tag beträgt. Bei einem Anspruch aufgrund von Schwangerschaft oder Entbindung entfällt diese Zuzahlung.(Quelle: BMG)Leistungen einer HaushaltshilfeLiegt eine Berechtigung für eine Haushaltshilfe vor, so können durch die Haushaltshilfe alle Aufgaben übernommen werden, die typischerweise im Haushalt anfallen und von der betroffenen Person nicht mehr erledigt werden können. Dazu zählen beispielsweise Reinigungsarbeiten, Wäsche Waschen, Kochen und Einkaufen, die Betreuung von Kindern, leichte Gartenarbeiten sowie Botengänge. Typische Aufgaben einer Haushaltshilfe:ReinigungsarbeitenWäschewaschenKochen und EinkaufenBetreuung von Kindern oder Personen mit Unterstützungsbedarfleichte GartenarbeitenVersorgung von HaustierenBotengänge und Fahrdienste(Quelle: BMG)Wie werde ich Haushaltshilfe bei der Krankenkasse?In den meisten Fällen wird die Haushaltshilfe direkt von der Krankenkasse vermittelt. Nachdem die Person mit Unterstützungsbedarf ihren Antrag bei der Krankenkasse gestellt hat, vermittelt diese Kontakte zu Haushaltshilfen, die ihre Leistungen direkt über die Krankenkasse abrechnen können. Aufgrund des akuten Mangels in der Pflege sind die meisten Krankenkassen händeringend auf der Suche nach Haushaltshilfen. Daher ist es sinnvoll, als selbstständige Pflegekraft bei der Krankenkasse registriert zu sein. Aber wie werde ich Haushaltshilfe bei der Krankenkasse? In der Regel können Sie sich dafür direkt an die Krankenkasse wenden. Die erforderlichen Unterlagen und Nachweise können je nach Krankenkasse variieren. In jedem Fall sind aber vorab eine Gewerbeanmeldung und eine steuerliche Erfassung erforderlich. (Quelle: Deutschland startet)Neben der Arbeit als Haushaltshilfe für die Krankenkasse kann Unterstützung auch als Leistung der Pflegekasse erfolgen. Bei längerfristigem Unterstützungsbedarf stehen monatlich 125 Euro Entlastungsbudget (ab Pflegegrad 1) für die Unterstützung bei haushaltsnahen Dienstleistungen zur Verfügung. Zudem können auch das Pflegegeld und bis zu 40 Prozent des Budgets für Pflegesachleistungen sowie Leistungen der Verhinderungspflege (jeweils ab Pflegegrad 2) genutzt werden, um eine Haushaltshilfe zu bezahlen. Es ist also durchaus ratsam, dass Sie nicht nur als Haushaltshilfe bei der Krankenkasse registriert sind, sondern auch Unterstützung für Pflegebedürftige anbieten. Die Anforderungen dafür legen jeweils die Bundesländer fest. In der Regel ist eine Antragstellung auf Anerkennung bei der zuständigen Behörde notwendig, bei der in der Regel Qualifikation, Leistungskonzept, Versicherungen und die Gewerbeanmeldung nachgewiesen werden müssen. Erfragen Sie am besten vorab an der zuständigen Stelle, welche Unterlagen erforderlich sind. (Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB XI) § 45a)Alternative: Direkte AbrechnungNeben der Beauftragung durch die Kranken- und Pflegekassen haben Haushaltshilfen auch die Möglichkeit, sich direkt beauftragen zu lassen. In diesem Fall erfolgen Abwicklung und Bezahlung der Leistungen über die erkrankte oder pflegebedürftige Person, beziehungsweise über deren Angehörige, und diese lässt sich die Kosten dann von der Pflege- oder Krankenkasse erstatten. Über FLEXXI kommen Personen, die eine Haushaltshilfe suchen, und selbstständige Pflegekräfte zusammen. Sie können haushaltsnahe Dienstleistungen zur Unterstützung im Krankheits- oder Pflegefall einfach über die FLEXXI-App anbieten – zu Ihren Konditionen. Wir beraten Sie gern, wie Sie Ihre Selbstständigkeit als Haushaltshilfe über FLEXXI unkompliziert starten können. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu uns auf!..
Minela Kalebic
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